Das zweite Stöckchen: Glücksmomente
Jessas, Shreki!!! Sorry, ich hab das Ding erst jetzt entdeckt! 8O Macht doch einfach nen Trackback, dann kriegt man das live mit! ;)
Jetzt hab ich also wieder so’n Ding abbekommen.
Danke Shreki! Es hat mich voll am Kopf erwischt!
Aber die Frage war ja, was mein Glücksmoment gestern war. *grübel* Das ist gar nicht mal sooo einfach! Und dann wieder doch… Vielleicht klingt es banal, aber ich habe jeden Tag mindestens einen Glücksmoment: Heimkommen, die Wohnungstür aufschließen, reinlinsen und in das freudestrahlende Gesicht von Hannah schauen. Wie die Kleine sich bedingungslos freut, dass man da ist… Wie sie kreischt, lacht und versucht zu hüpfen. Das ist einfach nur großartig und gibt solch einen Hormonschub, dass man mehr als einfach “nur” glücklich ist!
Tja, das war auch gestern mein Glücksmoment und das wird er sicherlich auch heute sein. Ansonsten hat man ja nur Ärger am Hals!
Und wer kriegt das Ding jetzt um die Ohren? Heut ist einfach mal Tinchen dran. ;)
Der Albtrauf
Weniger wegen des Sommerlochs, als aus “Lust auf mehr”, die durchs Stöbern in meinem Fotoarchiv kam, gibt’s heute eine weitere Unterrichtsstunde in “Heimatkunde”. :D Ich hoffe, Ihr habt Spaß dabei! ;) Und keine Sorge: Der nächste Beitrag handelt dann wieder von was anderem!
Die Schwäbische Alb als Mittelgebirge Südwestdeutschlands ist – zumindest zum Nordwesten hin – eine Art Hochplateau, das wie eine abgebrochene Tafel Schokolade plötzlich steil abfällt. Durch diese geografische Gegebenheit entstehen wunderschöne Landschaften und die vor allem im Winter allseits gefürchteten Steigen mit ihren Serpentinen (Foto), auf denen sich der Autoverkehr in Richtung Donautal hoch- oder in Richtung Neckartal hinunterquält. Da sind Steigungen von 15% und mehr keine wirkliche Seltenheit! Die Steigungen sind teilweise so steil, dass man den ein oder anderen holländischen Touristen mit seinem Wohnwagen am Fuße des Traufs den Kopf schütteln sieht: “Diese Pass fahre wir wohl lieber erst morgen!”
Besonders imposant ist das Echaztal bei Honau, das vom Albtrauf immer enger werdend gesäumt wird. Hoch oben über all dem steht kurz vor dem Zusammenlauf der beiden Talseiten majestätisch das Schloss Lichtenstein, das unbedingt eine Reise wert ist! Es ist zudem Namensgeber der Gemeinde und somit aller Ortschaften, die ihm zu Füßen liegen: Lichtenstein-Honau, Lichtenstein-Unterhausen…
Obwohl ich nun schon mehrere Jahre auf der Alb wohne, ist ein Besuch am Trauf immer wieder ein atemberaubendes Erlebnis. Jede Menge Mut und Trittfestigkeit vorausgesetzt kann man direkt bis zur Kante vortrippeln und bis zu 400 Meter in die Tiefe blicken. Das jagt selbst einem Schwindelfreien einen unglaublichen Schauer über den Rücken und lässt einen angesichts dieser Dimensionen als wirklich kleines, unwichtiges Etwas erscheinen. Ich kann nur jedem, der hier in die Nähe kommt, einen Besuch am Albtrauf und seinen Aufstiegen empfehlen. Wer sich wirklich bis ganz vor wagen möchte, sollte aber gutes Wanderschuhwerk nicht vergessen! ;-)
Der Wackerstein
Der Name “Wackerstein” dürfte jedem Leser des Grimm’schen Märchens “Der Wolf und die sieben Geißlein” bekannt sein. Eigentlich stammt der Name aber von “Wacke” ab, was die einstige Bezeichnung für verwitterten Basalt ist. Dieses Gestein an sich deutet schon darauf hin, wobei es sich bei diesem “Berg”, von dem ich hier reden will, tatsächlich handelt: um einen ehemaligen Vulkan nämlich, was das nebenstehende Foto eigentlich ganz gut zeigt. Man beachte bitte die grasenden Rehe im Vordergrund! Es dauerte Stunden, dieses Foto so in den Kasten zu bekommen!
Der Wackerstein liegt in unmittelbarer Nähe von Pfullingen und damit direkt am Fuße der Alb. Er hat für uns eine ganz besondere Bedeutung. Wenn man so will ist er der “Familienfels” von Katrin. Vor allem ihr Papa hegt eine ganz besondere Beziehung dazu, nicht nur weil er direkt unterhalb davon wohnt. Und das färbt natürlich ab: Dieser riesige Gesteinsbrocken hat eine beinahe schon mystische Ausstrahlung. Das mag von seiner imposanten Lage (man sieht von dort oben bei gutem Wetter bis nach Stuttgart!) und von seinem gerade bei Kletterern sehr beliebten, steilen Abfall kommen. Vor allem aber ist die Ruhe dort oben geradezu gespenstisch.
Der Fels lädt zu einer zwar nicht ganz unanstrengenden Wanderung ein, der Ausblick und die Stimmung entschädigt aber alles. Dafür kann man dann am Gipfel auch herrlich grillen und Natur pur genießen. Ganz Mutige wagen sogar den Sprung von der eigentlichen Felskante, rüber zum nahezu freistehenden Grat auf dem ein Gipfelkreuz hinaufragt. Vor allem aber spürt man dort oben eine Ruhe, die zur inneren Einkehr einlädt. Das ist wie ein “echtes” Gotteshaus unter freiem Himmel, ja fast sogar wie der Himmel auf Erden. So oder so ist der Wackerstein eine Reise wert. Wer auf die Schwäbische Alb kommt, muss ihn einfach gesehen haben!
Recht und Unrecht
Schon die lezten beiden Wochen hatte ich mit einem besorgniserregenden Problem zu kämpfen, dass ich ganz bewußt nicht an dieser Stelle kundtun wollte. Nun ist die Sache aber (hoffentlich) abgeschlossen und ich kann – zumindest anonym – darüber berichten.
Bezeichnenderweise am Freitag, den 13. Juli kaufte ich bei Amazon Marketplace einen Artikel (für läppische 4,95 EUR) über einen Alternativanbieter. Amazon buchte den Kaufpreis ordnungsgemäß ab und hat ihn ganz offensichtlich dem Verkäufer weitergereicht. Kurz darauf erhalte ich eine E-Mail vom Verkäufer, dass die Ware aufgrund technischer Probleme seitens Amazon nicht mehr lieferbar sei. Ich hielt das zunächst für eine Ausrede, denn mir wollte nicht einleuchten, was Amazon mit dem Artikel eines Alternativanbieters zu tun hat. Deshalb bewertete ich den Verkäufer mit 2 von 5 Sternen und verfasste eine sachliche Bewertung, die den nicht mehr lieferbaren Artikel bemängelte, aber die erfolgte, problemlose Rückabwicklung in Form einer Kaufpreiserstattung lobte. Was mehr hätte ich auch bewerten sollen, als die Fakten, die mir persönlich bekannt sind? Der gute Mann hätte mir alles erzählen können… Ich konnte und wollte nur bewerten, was ich mit eigenen Augen sah.
Tour de Doping
Nun kann man ja geteilter Meinung darüber sein, ob das, was derzeit im Radsport passiert schon immer so war und es bisher nur niemand bemerkt hat… oder niemand bemerken wollte! Sicher ist jedoch, dass dieser Sport kurz vor seinem Ende steht. Es mag ein Verbrechen am eigenen Körper sein, ihn derart zu manipulieren und die natürlichen – sicher zurecht gesetzten – Grenzen zu überschreiten. Es mag auch verwerflich sein, die nicht-manipulierenden Kollegen zu betrügen und sein ganzes Team dem Risiko einer Disqualifikation auszusetzen. Ganz sicher aber ist es einfach nur absolut dumm und vollkommen dämlich, in der aktuellen Situation bewußt zu dopen! Jeder weiß, dass heuer konsequenter und schärfer kontroliert wird denn je! Mich würde ja mal wirklich interessieren, was sich die aktuellen Dopingsünder dabei denken! Wenn ich an dieser Stelle auf Jan Ulrich schließe, müssen die nicht viel denken! Von Jan dachte ich immer, er wäre ein intelligenter Mann. Sein Verhalten in der Dopingsache, die letztlich seine Karriere beendete, ist aber alles andere als intelligent. Zumindest lässt sein Verhalten nicht wirklich darauf schließen, dass da so etwas wie Intelligenz oder Moral vorhanden ist.
Unser kleines Städtchen
Manch einer (vor allem jemand aus der Großstadt) wird unser kleines Städtchen als Dorf bezeichnen. Aber ganz so hinterwäldlerisch ist es hier gar nicht – auch wenn wir auf der Alb sind! Irgendwie ist es die richtige Mischung: Alles, was man alltags braucht ist am Ort und alles was die Seele braucht liegt drum herum: grüne Wiesen, riesige Wälder, unberührte Heiden… Natur pur! Ich selbst stamme ursprünglich nicht von hier, aber ich muss zugeben: Die Alb hat etwas Besonderes, etwas Unverbrauchtes, etwas Heimeliges. Hier muss man sich wohl fühlen… und das scheinen auch die unzähligen Touristen zu denken, die jedes Wochenende zu uns pilgern.
Kommt doch einfach mal auf die Alb! Es lohnt sich! Schaut selbst:
- Freizeitpark “Traumland”
- Bärenhöhle
- Nebelhöhle
- Schloss Lichtenstein
- Uracher Wasserfall
- Automuseum Engstingen
- Ostereimuseum Erpfingen
- usw. usw.
All das liegt hier in unmittelbarer Nähe – teilweise nur 10 Minuten entfernt! ;) Aber vor allem kann man hier herrlich wandern, radfahren und im Winter an vielen Liften skifahren oder auf unzähligen Loipen langlaufen.
So, bevor ich jetzt aber vom Fremdenverkehrsamt Provision bekomme, hör ich lieber auf… denn ich schreib das aus Überzeugung, nicht weil ich was dafür krieg!
iSmoke
Wer hier im Blog aufmerksam mitliest, der weiß, dass mich das neue iPhone von Apple nicht wirklich überzeugen kann. Aber ob es das hier verdient hat? Ich hab mich jedenfalls halb tot gelacht!
Hier kann man das gute Stück übrigens ersteigern… natürlich in “fertiger” Form!
Alles Gute kommt von oben?
Eigentlich hatte ich mich auf den vergangenen Freitag gefreut: Ich konnte um 14 Uhr schon Feierabend machen und heim zu meinen Mädels düsen. So war ich gegen 13 Uhr schon dabei, geistig mehr und mehr abzuschalten und die Maschinen bald schon herunterzufahren, als plötzlich ein schweres Unwetter daherbrauste… in einer affenartigen Geschwindigkeit! Dass der Himmel sich dabei gelb verfärbte war kein gutes Zeichen. Kurz darauf prasselten die ersten dicken Hagelkörner vom Himmel – so groß wie Murmeln! Mein besorgter Blick zum Himmel war mit der Hoffnung verbunden, dass das Ganze bald in einen “normalen” Platzregen übergehen würde. Doch weit gefehlt! Die Körner wurden größer und größer – genauso wie die Angst darum, wie ich mein im Freien stehendes Auto nachher antreffen würde. Bei tischtennisballgroßen Hagelkörnern hatte das Unwetter dann seinen Höhepunkt erreicht.
Nach rund 20 Minuten war der Spuk vorbei… nicht aber dessen Nachwirkungen! Einmal abgesehen davon, dass sich einem zumindest auf den umliegenden Rasenflächen eine Winterlandschaft präsentierte, leistete der Hagel ganze Arbeit: Auf dem naheliegenden Parkplatz verwüstete er durchweg alle Autos, so auch meines, das nun übersäht ist mit kleinen Dellen. Einem Cabrio brachen die Hagelkörner gar das Heckfenster durch, sodass das Innere des Fahrzeugs einem Feuchtbiotop glich. Denn man beachte: Der Hagel war natürlich begleitet von wahren Fluten an Regen!
Es kann mir einer sagen, was er will, aber wenn man das live miterlebt hat weiß man, dass all das nicht mehr “normal” ist. Irgendetwas verändert sich! Natürlich hat es immer schon Hagel gegeben, aber die Häufigkeit und Aggressivität der Unwetter haben längst ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr im Rahmen ist. Wir sollten dringend umdenken (siehe hier).
Zeitungsberichte aus der Umgebung:
• Tagblatt-Bericht von den Härten
• Tagblatt-Bericht von Hirrlingen
Hol das Stöckchen!
Da sitzt man nichtsahnend vor seinem Computer, schaut gedankenlos auf die Pixel seines Flats und schlendert durch die Blogs des World Wide Webs… und plötzlich springt einem ein Beitrag in soulis Blog entgegen. Da schmeißt mir die Gute doch tatsächlich ein Stöckchen um die Ohren! 8O Unwillkürlich drängt sich mir die Frage auf: “Bin ich ein Hund oder wie oder was?”.
Eigentlich hätte ich es mir denken können: Dieses Missverständnis geht mal wieder auf meine Kappe als wenig “hipper” Mensch (man erinnere sich daran). Zum Glück gibts den guten Brockha… äh… Wikipedia:
Ein Stöckchen ist ein Online-Kettenbrief, der meist aus einer Sammlung von Fragen besteht, die häufig einem bestimmten Thema zugeordnet sind. Es wird üblicherweise zwischen verschiedenen Blogs ausgetauscht, das heißt, ein Blogger, der ein Stöckchen erhält, beantwortet die Fragen auf seiner Seite und schickt dann die Fragen an einen oder mehrere Autoren anderer Blogs weiter. Durch die Angabe von Trackbacks innerhalb der Blogbeiträge kann später nachvollzogen werden, zu welchen Blogs das Stöckchen “geworfen” bzw. wo es “aufgefangen” wurde.
Die deutsche Bezeichnung „Stöckchen“ ist eine freie Übersetzung des ursprünglichen Namens baton (engl. „Staffelholz“), der von der staffellaufartigen Weitergabe der Fragen kommt.
Quelle: Wikipedia
Der Umwelt zuliebe
Das Klima und der Schutz unserer Umwelt ist derzeit in aller Munde. Der ehemamlige US-Vizepräsident Al Gore reist um die Welt und präsentiert überall seinen (wie ich finde) grandiosen Vortrag, den wir bei der deutschen TV-Ausstrahlung zum ersten mal sahen und der uns nicht nur zutiefst berührt, sondern vor allem auch geschockt hat. Aber seien wir mal ehrlich: Was außer Reden haben wir alle bis dato getan, um die Umwelt aktiv zu schützen und die Situation zu verbessern? Wir haben uns selbst diese Frage ganz ernsthaft gestellt und überlegt…












Letzte Kommentare