Der Umwelt zuliebe
Das Klima und der Schutz unserer Umwelt ist derzeit in aller Munde. Der ehemamlige US-Vizepräsident Al Gore reist um die Welt und präsentiert überall seinen (wie ich finde) grandiosen Vortrag, den wir bei der deutschen TV-Ausstrahlung zum ersten mal sahen und der uns nicht nur zutiefst berührt, sondern vor allem auch geschockt hat. Aber seien wir mal ehrlich: Was außer Reden haben wir alle bis dato getan, um die Umwelt aktiv zu schützen und die Situation zu verbessern? Wir haben uns selbst diese Frage ganz ernsthaft gestellt und überlegt…
Ab ersten September steigen im allgemeinen die Strompreise. Das muss man keineswegs einfach so akzeptieren! Dank Preisvergleichs-Plattformen wie Verivox und ähnlichen muss man nicht tatenlos dasitzen und alles in Demut hinnehmen! Nichts ist leichter als der Wechsel des Stromanbieters: Preise vergleichen, Antrag ausdrucken, ausfüllen und abschicken. Alles andere (auch die Kündigung beim alten Provider) übernimmt der neue Lieferant. Diesen Schritt haben wir in den vergangenen Jahren gleich zweimal vollzogen, weil wir in beiden Fällen die angekündigten Preiserhöhungen nicht tatenlos akzeptieren wollten. Seither hat sich für uns der Strompreis faktisch nicht erhöht! Argumente wie “Was ist wenn mein Billig-Lieferant pleite geht?” oder “Ist der Strom qualitativ auch gut genug?” sind absolut absurd! Der Strom, der aus der Dose kommt ist immer derselbe und selbst wenn ein Provider pleite geht, so muss der Netzbetreiber in jedem Fall die Versorgung lückenlos übernehmen.
Trotzdem wir natürlich Geld sparen und die anstehende Preiserhöhung wieder abfedern wollen, haben wir uns ganz bewußt dazu entschlossen, Öko-Strom zu kaufen. Der ist zwar rund einen halben Cent pro Kilowattstunde teurer als der “normale” Strom, nutzt dafür aber ausschließlich umweltfreundlichen Wasserkraftstrom. Unser alter Tarif nutzt vor allem fossile Quellen, also Kohle, Erdgas und natürlich auch Kernkraft. Der Strom aus Wasserkraft wird (im Falle unseres Versorgers) in verschiedenen Wasserkraftwerken in Österreich produziert. Der Anbieter kauft dort die entsprechend von uns abgenommene Menge an Strom dann (anstatt konventionellem Strom) ein und der ökologisch produzierte Strom wird von dort aus ins Stromnetz eingespeist. Nach der Tarifumstellung kommt natürlich der gleiche Strom bei uns aus der Steckdose, wie bisher auch schon, die Umstellung auf Wasserstrom lohnt sich dennoch – nur etwas globaler gesehen: Je mehr Haushalte sich für ökologisch produzierten Strom entscheiden, desto mehr davon wird ins Stromnetz eingespeist und der Anteil an konventionellem Strom wird entsprechend reduziert. Es geht also um direkten und aktiven Umweltschutz! Der kostet gerade mal 0,4 Cent pro Kilowattstunde mehr. Das sind in unserem Fall rund 10,- Euro im Jahr! Mal ehrlich: Wenn man nachrechnet, für welch unnützes Zeug man oftmals deutlich mehr Geld ausgibt…
Abgesehen davon ist dieser Ökostrom unseres Anbieters deutlich günstiger als der “umweltfeindliche” unseres Netzbetreibers, den man “standardmäßig” erhält. Selbst mit dem Ökostromaufpreis sparen wir dem gegenüber stolze 100,- Euro im Jahr!!!
Also: Ran an den Speck… äh Strom und wechseln! Das tut dem Geldbeutel und der geschundenen Umwelt gut! ;)
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Was das Paradoxe am Umweltschutz ist, ist die Beseitigung der Luftverschmutzung: Durch Feinstaub und Ruß (Aerosole) in den Oberen Luftschichten wird ein Teil der Sonneneinstrahlung wieder zurück ins All geschickt. Dadurch kühlt sich die Erde ab! Da weniger Sonnenstrahlen auf unseren Planet ankommen. Aber durch den Treibhauseffekt erwärmt sich die Erde. Wenn die Luft wieder sauberer wird, wird die Globale Erderwärmung erst mal noch weiter voran schreiten. Da der Treibhauseffekt und die Aerosole nichts mit einander zu tun haben. Was will man denn machen, ich bin auch für Umweltschutz und betreibe eine eigene Seite über Umweltschutz. Es liegen aber so viele Dinge im Argen, dass man kaum gegen ankommt. Ich glaube, dass es jeder für sich entscheiden muss wie viel er an Umweltverschmutzung beisteuert. Immer nur anklagen hat auf Dauer keinen Zweck! Vorleben, dass es auch anders geht und Aufklärung betreiben sollte die Devise sein.