Präventive Prävention
Die Virengefahr an Computern ist allgegenwärtig. Wer beispielsweise ohne Schutzprogramm im Internet surft ist schon nicht mehr mutig, sondern einfach nur dumm! Deshalb bin ich ein Befürworter von Schutzmaßnahmen, gerade auch deshalb, weil die größte Sicherheitslücke der Mensch ist, der vor dem Computer sitzt. Macht der Benutzer selbst den Fehler, helfen auch die besten Abwehrprogramme nichts!
Was aber heute Morgen abging, das überschreitet ganz klar die Grenze dessen, was ich noch als nützlich erachte. Ich schalte meinen Rechner ein und möchte über einen USB-Stick Daten auf meine Festplatte laden, damit ich sie einem hilfesuchenden User zusenden kann. Doch es passiert nichts! Der USB-Stick scheint kaputt zu sein…
Also schließe ich eine externe Festplatte an und teste: Tot! Rien ne va plus! Nichts geht mehr!
Ich frage also in unserer Zentrale in Stuttgart nach und siehe da: Aus Sicherheitsgründen wurden externe Geräte gesperrt… Ja hallo? Ich würde es ja nachvollziehen können, wenn man dem “normalen” User diese Möglichkeit nimmt, aber als Admin? Wie sollen nun je wieder Daten von außen nach innen kommen? Mauert man denn nun die Haustür zu, um sich gegen Einbrecher zu schützen? Vielleicht sehe ich da was zu locker, aber wenn man mit einem PC nix mehr arbeiten kann, nur damit nix “Böses” reinkommt, kann man die Kiste auch gleich zum Sperrmüll geben! Nun sitze ich also da, USB-los und fühle mich irgendwie… eingeschränkt. Da bin ich typisch schwäbisch: Was ma hott, des hott ma! Zu deutsch: Was man hat, das hat man.
Aber ich wäre ja kein Administrator, wenn ich inzwischen nicht wieder alles so hätte, wie ichs hatte…






Letzte Kommentare