Meine fünf Liebsten
Wir hatten ja schon mal die Frage nach den Top 10. Dabei ging es um die zehn liebsten Lieblingssongs, die man so hat. Das Stöckchen schleuderte wild durch die Gegend und förderte (wie ich finde) hochinteressante Ergebnisse zutage. Was mich aber mal interessieren würde: Was sind Eure fünf liebsten Lieblingsinterpreten, die Euch immer wieder begleiten und von denen Ihr blind ein neues Album kauft? Ich frage deshalb nur nach den ersten fünf, weil es meist ganz individuelle Gründe gibt, warum man musikalisch jemanden gut findet. Die will ich natürlich auch wissen!
Und damit man keine Romane schreiben muss: fünf und nicht zehn!
Natürlich will ich mich da nicht ausnehmen und fange gleich mal an…
Der Winter naht
Heute morgen zeigte mein Thermometer im Auto -8°C an (minus wohlgemerkt!) und genau so kalt fühlte sich das auch an. Dementsprechend glatt waren die Straßen und dementsprechend vorsichtig muss man dann auch durch die Lande schleichen. Da versteht man schnell die Stimmen, die sagen: Wie kann man nur auf der Alb wohnen? Klar, dieses Urteil ist schnell gefällt, aber einerseits war’s “unten” auch glatt und sogar noch neblig dazu. Aber vor allem entschädigt die Alb (paradoxerweise gerade im Winter) für alle Unannehmlichkeiten, die das höhenbedingte und manchmal schon strenge Wetter mit sich bringt.
Als Kind habe ich immer von der Winterlandschaft geträumt, wie ich sie auf der Alb alljährlich finde. Zentimeter hoher Schnee, der auch wirklich lange liegen bleibt und nicht am nächsten Morgen als braune Matschbrühe daherkommt. Raureif an den sonnendurchfluteten Bäumen, der glitzert und glänzt. Qualmende Kamine und rotbackige Menschen. Herrlich! Das macht das morgendliche Schneeschippen wieder gut (und Schneeschippen heißt bei uns schon mal: 20 / 30 Zentimeter Neuschnee wegräumen).
Nichts für Vegetarier
Die eigentliche Meldung war nicht der Auslöser dafür, dass ich wirklich laut lachen musste. Nein, es war ein kleiner Kalauer, der sich in der Nachricht versteckt:
Oswald Metzger gab heute sein grünes Parteibuch ab (Meldung bei heute.de). Das an sich kann man werten wie man will und als so wichtig einschätzen, wie es jeder für sich erachtet. Der eigentliche Klopper: Sein Nachfolger ist Eugen Schlachter. Der Metzger geht, der Schlachter kommt.
Für Damen und Herren wie diese oder jene wäre es sicher besser gewesen, wenn man bei den Grünen eben mehr auf die Vegetarier Rücksicht genommen hätte! Gibt’s da vielleicht einen Hans Tofu oder Peter Käser?
Spam nicht von dieser Welt
Also Leute, ich glaub Euch ja vieles! Aber Spammails vom Absender jesus@viagra.com… :???: Das beisst sich gleich mehrfach!
Daraus könnten wir doch ein Stöckchen machen: Wer erfindet die widersprüchlichsten E-Mail-Adressen? Ich hätte da welche:
rappe@schimmel.de
sonne@regen.de
pfarrer@bordell.de
laith@antialkoholiker.de
Hat jemand wirklich gute Ideen?
Find no way the easy way
Wer hier fleissig mitliest, der weiß inzwischen, dass ich mich über Unzulänglichkeiten insbesondere bei großen Herstellern sehr aufregen kann. Das hat nichts mit Pedanterie zu tun, sondern mit dem Anspruch für bares Geld eine akzeptable Leistung zu erhalten. Viel zu oft hat sich (gerade im Internet) der Geist durchgesetzt: Hauptsache das Geld schnell dem Kunden per Vorkasse aus der Tasche gezogen. Die Gegenleistung wird dabei leicht vergessen oder wenigstens vernachlässigt.
Im aktuellen Fall geht es wieder um eine “Weltfirma” (was immer das auch ist). TomTom hat ein neues Kartenupdate herausgebracht. Bisher war ich stolzer Besitzer der “Western and Central Europe”-Karte. Somit war alles abgedeckt, was man sinnvollerweise noch mit dem Auto erreichen kann. Dafür war bei der Neuanschaffung eigens der Kauf einer neuen Speicherkarte nötig gewesen, da das Kärtchen knapp 2 Gigabyte in Anspruch nahm. Das Update dafür liegt nun leicht darüber und somit auch über der Kapazität meiner Karte. Der erste Frust machte sich breit! Was? Schon wieder eine neue Speicherkarte kaufen? :mad: Nun gut, dass ist nicht die Schuld des Herstellers, dachte ich, sondern meine mangelnde Weitsicht! Weit gefehlt! Größere Speicherkarten als 2 Gigabyte große, unterstützt der TomTom One 2 nur bedingt. Klasse! Also ersparte ich mir weiteren Ärger, sattelte auf “Western Europe” um und verzichtete damit auf östlicher gelegene Länder wie Kroatien, Polen usw.
Sesamstraße: frei ab 18?
Ich muss allem voran um die notwendige Ernsthaftigkeit bitten. Das hier ist kein Witz, sondern pure Realität! Insofern hoffe darauf, dass nicht gekichert und erst recht nicht mit dem Kopf geschüttelt wird! Es geht immerhin um unsere Kinder!!!
Sorry, nun muss ich selber lachen… Das was ich da gelesen habe, ist einfach urkomisch und ich kann es beim besten Willen nicht ernst nehmen. Eins stimmt aber: Es ist wirklich kein Witz!
Wer kennt sie nicht: Die Sesamstraße?! Auch meine Kindheit war begleitet von den liebgewonnenen Figuren: Ernie, Bert, Graf Zahl, Grobi, das Krümelmonster, Kermit… Vielleicht sind es aber gerade diese kranken Charaktere, die mein Leben negativ beeinflusst haben, ohne dass es mir bewußt wurde. Vielleicht wäre ich heute ein besserer Mensch, wenn ich diese Horrorsendungen nicht angeschaut hätte! :shock: Nicht staunen! Nachdenken ist angesagt! Zumindest haben sich das die Herausgeber der amerikanischen Sesameestreet-DVDs gesagt und haben nachgedacht.
Streik ohne Ende
Seit Wochen, ja Monaten liest, hört und sieht man immer wieder das Reizthema “Lokführer-Streik”. Pendler bleiben am Bahnsteig sitzen, Schüler kommen nicht in die Schule, Urlauber müssen auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Klar, ein Streik ist ein gesetzlich legitimes Mittel zur Durchsetzung von Arbeitnehmeransprüchen. Und klar, die Lokführer in Deutschland verdienen sicher zu wenig. Das was aber in der letzten Zeit abläuft geht längst über einen fairen und vor allem ergebnisorientierten Streik hinaus. In meinen Augen geht es längst um Erpressung!
Nochmal: Lokführer verdienen zu wenig. Keine Frage! Aber das Problem ist nicht die Höhe der Lokführereinkünfte, sondern die Forderung nach einem eigenständigen Tarifvertrag. Lässt sich die Bahn darauf ein, kommen morgen die Schaffner, übermorgen die Weichensteller, nächste Woche die Verwaltungsangestellten usw. und fordern ebenfalls einen eigenen Tarifvertrag. Das Resultat wäre eine Zersplitterung, die dem Unternehmen Bahn AG das Genick brechen würde. Wie soll ein Unternehmen so eine Vielstaaterei unter dem eigenen Dach jemals koordinieren?
Abschied von einem Freund
Sicher, im Leben gehört der Abschied ebenso dazu wie die Begrüßung und das Sterben wie das Geborenwerden. Heute hatten wir einen Abschied von einem langjährigen Freund, einem Wegbegleiter, jemandem, der seit Anbeginn unserer zwei- bzw. dreisamen Geschichte immer irgendwie mit dabei war. Es mag manch einem lächerlich vorkommen, dass hier die Rede von einem Auto ist. Aber irgendwie geht es dabei nicht nur um einen bloßen Gebrauchsgegenstand. Ein Auto ist ein ständiger Begleiter, ist auf fast jeder Reise mit dabei und so manches Erlebnis verknüpft man damit.
Heute übergaben wir mit stolzen 16 Jahren Katrins Ford Fiesta dem Schrotthändler und mit ihm gehen unzählige Erinnerungen, die wir nun ausschließlich in unserem Gedächtnis aufrecht erhalten müssen. Erschwerend hinzu kommt, dass dieses Fahrzeug Katrins allererstes Auto war. Sie stieg als Fahranfänger das erste Mal in den gebrauchten Ford ein und als junge Mutter heute ein letztes Mal aus.
Schon komisch, aber für uns ist heute irgendwie ein trauriger Tag… auch wenn manch einer drüber lachen wird. Machs gut, Fiesta! :shock:
Eifersucht
… scheint lokal mehr oder weniger stark ausgeprägt zu sein. Zumindest wird diese Annahme durch eine neue Statistik gestützt, von der ich hier gelesen habe. Das Magazin “Men’s Health” gab diese in Auftrag. Dabei wurden Männer aus allen Teilen Deutschlands befragt, wie eifersüchtig sie denn sind. Interessanterweise sind die Stuttgarter Männer deutschlandweit die eifersüchtigsten.
Diese Dame hat die Theorie aufgestellt, dass Schwaben als solche insgesamt sehr schwarzmalerisch und somit misstrauisch seien. Das deckt sich also erschreckenderweise mit dem Ergebnissen besagter Studie, denn Eifersucht resultiert doch aus Misstrauen und Schwarzmalerei, oder?! :eek:
Zum Glück komm ich nicht wirklich aus Stuttgart!







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