Meine erste Vinylplatte
Ich hab mir hier ein Stöckchen eingefangen, das ganz nach meinem Geschmack ist: Es geht dabei nämlich um Musik!
Ich muss zugeben, dass ich schon sehr genau überlegen musste, denn es ist zum einen schon verdammt lang her, zum anderen hab ich damals schon recht häufig und viele Platten gekauft. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass meine Erinnerungen mich nicht trügen.
Die Frage ist, welche meine erste Vinyl-Schallplatte war. Nach allem, was mein Gedächtnis widergibt, war das “Der blaue Planet” von “Karat”. Wer mit dieser Band nichts anfangen kann, der wird spätestens beim Titel “Über sieben Brücken” ein Aha-Erlebnis haben.
Recht häufig kommt da der Einwand: “Ja, aber das war doch vom Peter Maffay!” Weit gefehlt! Das Original ist von der ostdeutschen Band “Karat” und als solches aber nicht auf dem hier genannten Album vertreten. Trotzdem ist die Scheibe bis heute ein echtes Schmankerl in meiner Sammlung. Inzwischen habe ich sie natürlich auch auf CD und habe sie eigens aufgrund dieses Stöckchens mal wieder rausgekramt. Insbesondere der Titelsong selbst hat heute noch eine erschreckende Aktualität. Es geht nämlich darum, dass unser Planet immer mehr zerstört wird… und zwar von uns Menschen selbst. :shock:
In freudiger Erwartung…
Es gab Jahre, da hatten wir hier auf der Alb schon im Oktober tiefsten Winter mit zentimeterhohem Schnee. In diesem Jahr blieben wir bisher noch verschont. Es hat zwar vor ein paar Tagen ordentlich geschneit, aber tags darauf wurde es so warm, dass der liegengebliebene Neuschnee sofort wieder in sich zusammenfiel. Deshalb sitzen wir nun da, schauen aus dem Fenster und warten auf den ersten “richtigen” Schnee. Normalerweise sind wir froh, wenn es der nicht so eilig hat, denn Schnee heißt hier bei uns richtige Massen zu bewegen, bevor man zur Tür oder der Garage rauskommt. In diesem Jahr ist Schnee aber (wieder) etwas Besonderes, obwohl wir nun schon mehrere Jahre hier oben auf rund 800 Metern über dem Meeresspiegel wohnen. Diesmal wird unsere kleine Hannah nämlich zum ersten Mal so richtig Schnee er- und begreifen. :grin: Ein spannender Moment, denn schon beim oben erwähnten Schneesturm vor ein paar Tagen, schaute sie total erstaunt und neugierig aus dem Fenster. Bald wird sie lernen, wie man einen Schneemann baut.
Abnormal
Ich bin ja sehr vorsichtig, wenn es darum geht, jemanden oder etwas als “abnormal” zu betiteln. Heute ist mir aber etwas widerfahren, was mich nicht nur im eigentlichen Moment dazu gebracht hat, jemanden als “abnormal” zu bezeichnen, sondern mir auch ein globales Urteil über eine bestimmten Typ Mensch zu fällen. Aber ich fang vorne an…
Als junger Vater (und sicher auch als Mutter – nur leider bin ich ausschließlich ersteres und kann zweiteres nicht beurteilen
) wird man recht häufig angesprochen und gefragt, wie es denn dem Nachwuchs geht und was man so alles aktuell erlebt. Das passiert in meinem Fall (als IT-ler wird man halt überall ge- und erkannt) so oft, dass es beinahe schon nervt. :???: Trotzdem versuche ich das widerzugeben, was ich erlebe und erlebt habe. Meiner Meinung nach haben Kinder heutzutage solch einen schlechten Ruf, dass man nicht genug Werbung dafür machen kann. Jeder, der das bestreitet, schaut nicht genau hin! Da hört man Storys von “Schreibabys” oder von durchwachten Nächten oder von vollgekotzten Bettchen und und und… Wie oft beschweren sich Leute über Kinderlärm (allein schon dieses Wort ist “abnormal”)? Wie oft werden Kinder vernachlässigt und verwahrlosen? Und der Knaller: Es gibt in Großstädten nun schon “kinderfreie” Lokale! :eek: Da frage ich mich: Wo ist Deutschland kinderfreundlich? Von der (mangelnden) Unterstützung des Staates will ich nun gar nicht erst anfangen…
Gekappt!
Schön, wenn man heutzutage überall erreichbar sein kann… Handy sei Dank! Noch schöner, wenn man unterwegs mit dem Handy Smartphone auch technische Raffinessen nutzen kann wie E-Mails empfangen und versenden oder sogar im Internet surfen und Messengersitzungen abhalten… Wenns denn funktioniert! Bei mir hat was ganz einfaches nicht (mehr) funktioniert, also habe ich die netten Damen und Herren von der Providerhotline kontaktiert. Das ging auch schnell und unkompliziert. “Ja Herr Vollmer,” sagte mir der (wie immer) überschwänglich freundliche Herr, “da brauchen Sie eine neue SIM-Karte und schon geht das ohne Probleme wieder!” In weiser Voraussicht frage ich nach, ob das was kostet. “Nein, das kostet Sie natürlich nichts! Ich speichere das gerade mal für Sie ab… *klock*” Stille! … und weg war ich! :shock:
Das Maß aller Dinge
Man kann sie mögen oder auch nicht, nur eines muss man ihnen in jedem Falle zugestehen: Sie machen absolut perfekte Musik! Die Rede ist von den Eagles, der Kultband, die seit sage und schreibe 28 Jahren keine Platte mit durchweg neuem Material mehr veröffentlicht haben. Und nun also, im glorreichen Jahr 2007, legen die alten Herren gleich ein Doppelalbum vor. Hier und da wird kritisiert, es seien zu wenige “Aha-Effekte” enthalten oder vieles sei viel zu sehr “Eagles-typisch”. Meine Meinung ist: Das Doppelalbum “Long Road Out Of Eden” enthält vielleicht weniger “Aha-Effekte” als man es von den Eagles erwartet, aber immer noch überdurchschnittlich mehr, als manch eine Platte von “gängigen” Interpreten. Und sorry: Wer eine Eagles-Platte kauft, der darf sich nicht wundern, dass man Eagles pur bekommt – und das ist bei der aktuellen Platte der Fall. Vor allem die Opener der zweiten CD sind für mich echte Highlights und der lange erwartete Paukenschlag einer Band, die schon so oft totgeglaubt war.
Wie die Zeit vergeht
Meine Oma pflegte immer zu sagen: “An den Kindern erkennt man, wie die Zeit vergeht.” Meine Reaktion darauf war immer ein genervtes gepflegtes: “Jaaa Oma!” Inzwischen weiß ich, dass sie recht hatte! Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit rast, sobald da jemand ist, dem man beim Großwerden zusehen kann. Eine Woche ist wie ein Tag, ein Monat ist wie eine Woche und ein Jahr ist wie ein Monat. Genau ein Jahr ist es her, dass Hannah nun (fast ohne Ausnahme) alles bei uns hier auf den Kopf gestellt hat. Wir wussten natürlich, was auf uns zukommt, aber wenn man es dann selbst er- und durchlebt, fühlt es sich doch wieder ganz anders an. Vor allem überwiegt etwas, das man mit reiner Vorstellungskraft niemals nachfühlen kann: Die Liebe zu einem Menschen, den es ohne einen selbst gar nicht gäbe. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich und wiegt auch die zweifellos “schwereren” Momente leicht auf. Ich möchte unsere kleine Hannah auf keinen Fall mehr missen! Sie ist unser Sonnenschein und nerrrrrvt so dermaßen süß, dass man ihr das eigentlich nie übel nehmen kann.
Auch an dieser Stelle möchte ich ihr alles Glück der Erde wünschen, Gesundheit und ein langes Leben und dass sie immer so glücklich und unbeschwert bleibt, wie sie es momentan ist. Ich hab Dich lieb, kleine Maus!






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