Adieu 2007!

FeuerwerkHeute liegt das alte Jahr also endgültig in den letzten Zügen. Natürlich ist es in der Tat nur das Aufhängen eines neuen Kalenders. Durch ein neues Jahr verändert sich meist nicht wesentlich etwas! Das ist auch der Grund, warum ich nicht an “gute Vorsätze” oder dergleichen glaube… und mich an diesem “Wetteifern” auch bewußt nicht beteilige. :mrgreen: Trotzdem ist es der Zeitpunkt, an dem man teils wehmütig, teils froh zurückblickt. Und weil das in den letzten Tagen und Wochen schon so viele getan haben (schon seit rund vier Wochen laufen entsprechende Shows im Fernsehen), sind es heute eher die kleinen Dinge, die mich nachdenklich machen.

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Advent einmal anders

Der folgende, chronologische Bericht eines 1. Advent läuft bei uns hier öfter in SWR3. Ein Nachrichtensprecher gibt ihn in sachlich kühlem Ton zum Besten und ich könnte mich jedesmal schlapp lachen. Jetzt ist ja die Adventszeit und Weihnachten vorbei und die Besinnlichkeit ist am Arsch verflogen, also kann ich den Klopper hier veröffentlichen: :lol:

Sonntag, 1. Advent, 10:00 Uhr:
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10:14 Uhr:
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10 armigen dänischen Kerzenset zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19:03 Uhr:
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

20:17 Uhr:
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten – durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens – ans Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20:56 Uhr:
Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen, und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laser-Ensemble Metropolis, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 m Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

21:30 Uhr:
Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21:50 Uhr:
Der 85-jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22:12 Uhr:
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boeing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in der mit 3.000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmeyer gelandet.

22:37 Uhr:
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Houston sind ratlos.

22:50 Uhr:
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekrafwerks Sottrup-Höcklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23:06 Uhr:
In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen.Um genau 23:12 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine …

23:12 Uhr und 14 Sekunden:
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen, Menschen wie Du und ich, denen eine Kerze am Adventskranz nicht genug war.

Zwischen den Jahren

© Dieter Schütz (Pixelio)

Im Moment befinden wir uns ja alle “zwischen den Jahren”. Ich gestehe, diese Redewendung auch gern zu benutzen. Sie drückt irgendwie genau dieses Gefühl aus, dass zwischen Weihnachten und Silvester herrscht. In dieser Zeit arbeiten die meisten von uns nicht und in gewisser Weise steht in manchen Bereichen die Zeit still. Klar, die Läden und das Internet hat trotzdem geöffnet… :lol: Aber Ihr wisst sicher, was ich meine: Heute Morgen zum Beispiel, als ich auf dem Weg zur Arbeit war (ja, ich musste gestern und muss heute noch “Notdienst” machen), kam dieses Gefühl wieder hoch, als ich auf sonst zu dieser frühen Zeit übervollen Straßen nahezu alleine unterwegs war. Komisch irgendwie… :???:

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Hartnäckige Mythen

In der IT-Branche gibt es meist grundverschiedene Auffassungen darüber, was nun gut oder schlecht ist, was inzwischen “Standard” ist und was nicht und last but not least, welche Plattform die richtige oder die falsche ist. So werden Firefox-Benutzer niemals Microsofts Internet Explorer anfassen. Genauso wird ein Linux-Anhänger nie viel von einem Microsoft-Betriebssystem halten und umgekehrt. Letztlich geht es immer auch um eine Philosophie, die hinter einer Meinung steht. Die tatsächlichen Fakten zeigen, dass alle Hard- und Softwarehersteller nur mit Wasser kochen!

Wer das nicht glaubt, der sollte sich mal die folgenden beiden IT-Mythen und die tatsächliche Wahrheit dahinter zu Gemüte führen:

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Einmal wieder Kind sein…

… und wieder diese Vorfreude auf Weihnachten spüren, wie einst als man voller Aufregung mit funkelnden Augen der Mama dabei zuschaute, wie sie den Baum schmückt. Wieder diese Ungewissheit spüren, ob nun der Papa oder doch das Christkind die Geschenke bringt. Wieder seit Wochen zittern und fiebern, welche Überraschung unterm Baum liegt und wie groß und wie schwer das Paket wohl ist. Wieder “Pipi Langstrumpf”, “Augsburger Puppenkiste” und “Michel aus Lönneberga” schauen, bis dann endlich das kleine Glöckchen läutet und man wieder ins Wohnzimmer darf.

Würdet Ihr nicht auch gern mal wieder Weihnachten so erleben, wie man es nur als Kind erleben kann? In diesem Jahr war unsere Hannah leider noch zu klein, um diese besondere Stimmung tatsächlich zu begreifen. Dazu kommen noch die nächsten Zähne, die zu gerne in Freiheit leben wollen. :lol: Deshalb war unser Weihnachtsfest eher anstrengend als besinnlich. Aber Hannah war und ist sehr tapfer! Trotzdem freuen wir uns darauf, mit Hannah wieder ein bisschen von dem mitzuerleben, was wir selbst als Kinder so geliebt haben: Vorfreude, Stimmung, “echte” Weihnachten…

In diesem Sinne: Einen stimmungsvollen, zweiten Weihnachtsfeiertag! ;)

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh’ ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Merry Christmas, Mr. Bean

Hier eine kleine Einstimmung auf das heute beginnende Fest. :twisted: Immer und immer wieder einfach nuuuur hammeroberaffengeil! :lol:

Natürlich gibt’s auch noch Teil 2 und Teil 3 dieser Bean-Folge. :wink:

Ich möchte diesen stimmungsvollen Einstieg zum Anlass nehmen und all meinen Bloglesern ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Euren Lieben wünschen. Merry Christmas! ;)

Weihnachtszeit (Teil 8)

In der inzwischen schon siebenteiligen Reihe von Weihnachtsliedern (hat fast schon was von Adventskalender :lol: ) folgt nun der achte und damit letzte Teil: Im Grunde fing alles mit einer Coca Cola-Werbung an! :mrgreen: Nicht genug, dass diese Zuckerbrause unser heutiges Bild vom Weihnachtsmann entscheidend geprägt hat! Warum wohl hat der einen rot-weißen Mantel an? Auch das stammt von einer entsprechenden Coca Cola-Werbung – kein Witz! Und im Jahre 2001 funktionierte das wieder: Die hell beleuchteten Coca Cola-Trucks, die durch eine schneebedeckte Landschaft brummen und dazu der Song “Wonderful dream”… Herrlich! :mrgreen: Dieser Song ist wirklich klasse und nicht nur zu Weihnachten (aber erst recht da) höre ich ihn wahnsinnig gern. Schade nur, dass die Sängerin Melanie Thornton (auch bekannt als Stimme der Band “La Bouche”) nicht mehr lebt. Sie stürzte mit einem Flugzeug ab und erlebte den großen Erfolg des Songs leider nicht mehr. Ich habe ihre Musik immer sehr gemocht. :sad:

Hier nun also der Song, so wie er in der Werbung vorkam:

Hier gibt’s ihn und das “echte” Video in voller Länge. :wink:

Euch allen einen wunderschönen, besinnlichen Heiligen Abend! :wink:

Weihnachtszeit (Teil 7)

Ich muss gestehen, diesen Titel hier hatte ich zuerst nicht auf meiner Liste! Als ich ihn vorhin im Radio hörte, dachte ich: Mensch, der muss doch auch mit drauf! :eek: So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass ich mit dem eigentlich letzten Teil 8, der diesem hier folgt, doch nicht alle “echten” Weihnachtssongs abgedeckt habe. :roll: Naja, man möge mir verzeihen… Aber einerseits läuft mir jetzt die Zeit davon, denn morgen ist ja schon Heilig Abend, andererseits muss man Prioritäten setzen und mit diesen bisher sieben, bald acht Titeln ist’s dann auch mal gut. :mrgreen: Bin gespannt, welche Titel Euch ganz persönlich noch gefehlt hätten.

Hier mein “Teil 7″: :mrgreen:

Der erste Kuss

Hier geht’s jetzt nicht um feuchte Teenagerträume! :lol: Nein, es geht um ein nicht minder aufwühlendes Erlebnis: Vorhin lag ich seitlings neben Hannah auf dem Boden. Sie spielte und brabbelte vor sich hin und ich schaute ihr zu, guckte nebenbei in eine Zeitschrift und genoss die Ruhe. Plötzlich stand die Kleine auf (ja, das klappt inzwischen problemlos :mrgreen: ), torkelte zwei, drei Schritte auf mich zu (wir üben fleissig Laufen – auch ohne helfende Hand) und ließ sich in meine Arme fallen. Ich schmunzelte und sie gackerte vergnügt in meine Brust. Daraufhin schüttelte ich sie leicht hin und her und zischte ihr ins Ohr: “Du kleine Hexe!” Das gefiel ihr wohl so gut, dass sie sich schließlich aufrichtete, mehr oder weniger gut versuchte ihre kleinen, feuchten Lippen zu spitzen und mir einen unmissverständlichen Kuss auf den Mund zu drücken. Nach einigen, auf meiner Seite verwirrten Sekunden wich sie zurück, grinste mich frech an und ahmte das typische Bussigeräusch nach. Damit wollte sie mir zweifellos zu verstehen geben: Ey Vadder! Das war ein Kuss, mensch! :lol: Ich war so verdutzt, dass sie vergnügt lachte und mir gleich nochmal ein Bussi gab. Wir knuddelten noch heftig, lachten zusammen und dann krabbelte sie lachend davon in Richtung Bauklotzkiste. :lol:

Jetzt erst, Minuten später, wird mir klar, dass ich heute das größte Weihnachtsgeschenk aller Zeiten bekommen habe. :mrgreen: Es gibt nichts Größeres als die Liebe seines eigenen Kindes zu erfahren… zumal noch nicht mal die Mami bisher einen Kuss bekam! *stolzwieOskarbin* Das beim Papa war heut Premiere! :mrgreen: Ich hab sie so lieb, die kleine Hexe! :grin: