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Archiv für Februar, 2008

Ruhe vor dem Sturm

29. Februar 2008 Micha 23 Kommentare
Sturmtief “Emma”

Screenshot: wetteronline.de

Heute Nacht und vor allem morgen früh soll es kommen. “Emma”, das Sturmtief naht in Riesenschritten, wenn man den Wettervorhersagen trauen darf. Hier oben auf der Alb heißt das immer: Sturm oder sogar Orkanböen, denn auf unserer Hochfläche gibt es kaum eine Angriffsfläche, an der sich das Unwetter austoben kann. Daher haben wir vorsorglich unseren Balkonproviant festgezurrt. Das ist beinahe wie in einem alten Piratenfilm, wenn das Schiff in Seenot gerät! :lol:

Unheimlich, ja geradezu gespenstisch ist die momentane Ruhe. Heute Nachmittag schon regnete es dauernd und zwischendurch frischte der Wind immer ganz leicht auf. Es war eine ständige Bewegung da und man merkte, dass das Wetter sich umtreibt und ändert. Das hat sich komplett geändert! Es ist Totenstille… Die bekannte Ruhe vor dem Sturm.

Ich bin gespannt, was Ihr alle aus den Teilen der Republik hier zu berichten habt! Lasst uns doch so eine Art “Wetterkonferenz” durchziehen. Hat was von Liveschalte beim Fußball! :lol: Den Norden soll es ja unwettermäßig recht heftig treffen, während wir hier im Süden eher glimpflich davon kommen sollen. Warten wir’s ab! Wäre nicht das erste mal, dass alles anders kommt. Uns allen wünsche ich eine ruhige Nacht und einen trotz Unwetter ungefährlichen Samstagvormittag. :roll:

KategorienKuriositäten

Vaterängste

29. Februar 2008 Micha 1 Kommentar

© Stephanie Hofschlaeger (Pixelio)

Schlimm genug, dass Hannah gestern kopfüber aus ihrem Bett gefallen ist. Wie sie das geschafft hat, können wir allenfalls vermuten! Sie lag jedenfalls schreiend zwischen Wand und Bett, als Katrin zu ihr ins Zimmer eilte. Zum Glück hat sie außer einem Kratzer und einer sehr kleinen Beule nichts davongetragen. Natürlich haben wir so gut als irgend möglich eventuelle Gefahrenquellen beseitigt. Aber mangels genauer Kenntnis des Hergangs können wir die Wiederholung dieses Unglücks nur bedingt vermeiden.

Umso mulmiger wurde mir, als ich heute in der Mittagspause weiter meiner aktuellen Lektüre fröhnte. Dort wurde in einer erschreckend ergreifenden Art und Weise beschrieben, wie ein kleiner Junge während einem Telefonat der Mutter nach der heißen Milch auf dem Herd greift, sich mit dieser versehentlich übergießt und schließlich schreckliche Verbrennungen davonträgt. Die spontane Angst, dass so etwas rein theoretisch auch mit Hannah passieren könnte, steckt mir immer noch in den Knochen! Natürlich versucht man als Eltern, so etwas vorauszuahnen und baut im Haushalt gewisse Schutzvorrichtungen auf, aber das gestrige Bettsturzereignis zeigt, dass man wohl nicht alles vorausahnen und vermeiden kann. Ein merkwürdiges Gefühl… :roll:

Übrigens: Wer errät, welches Buch ich grad les? :mrgreen: Selbst wenn einem die oben beschriebene Szene unbekannt vorkommt, weil man den Roman selbst noch nicht gelesen hat, könnte man als Besucher dieses Blogs draufkommen… :wink:

KategorienElterngeschichten

Herzlich Willkommen kleiner Wilbär

29. Februar 2008 Katrin 2 Kommentare
Wilbär

© Wilhelma

Endlich hat auch die Wilhelma in Stuttgart “ihre” Eisbärsensation: WILBÄR :mrgreen: Geboren am 10.12.2007 wächst Wilbär bei seiner Mama “Corinna” gut behütet und fern aller Paparazzi auf. Selbst die Pfleger, so ist zu lesen, bleiben außen vor, :smile: damit Corinna und Wilbär in aller Ruhe zusammenwachsen können! Wohl erst im Mai wird Wilbär im Freigehege zu sehen sein. Bis dahin wünsch ich ihm alles Gute und sehr viele unbeobachtete Kuschelstunden mit Mama :wink:

Hier gibt’s weitere Infos zu Wilbär. :wink:

Schaltjahr

29. Februar 2008 Micha 1 Kommentar
Schaltjahr 2008

© knipseline (Pixelio)

Das Datum dieses Beitrags ist schlichtweg das Synonym für das Schaltjahr 2008. Der heutige 29. Februar ist somit der sogenannte “Schalttag”. Das habe ich heute Morgen (und eigentlich auch schon gestern) zur Kenntnis genommen. Nicht zuletzt deshalb, weil es im Radio angekündigt wird, wie einen bevorstehende Sonnenfinsternis. :twisted: Aber nun mal ehrlich: Wer hat schon ad hoc, eine Antwort auf Fragen wie: Warum gibt es Schaltjahre und -tage? Wer ist auf diese Regelung gekommen? Dürfen Autos mit Automatikgetriebe an einem Schalttag überhaupt gefahren werden? :?:

Zum Glück gibt es für solche Fälle den guten alten Brockhaus Wikipedia und dort erfährt man also, dass das ganze Gedöhns nur einen Zweck hat: Es gleicht einen Fehler im System aus! :mrgreen: Die rechnerische Logik eines Kalenders läuft auf Dauer mit den astronomischen Gegebenheiten auseinander. Anders gesagt: Das Sonnensystem ist zwar ein System, unterliegt aber keinen streng mathematisch, logischen Regeln. Gäbe es also kein Schaltjahr, würden (überspitzt ausgedrückt) wir irgendwann im Hochsommer Weihnachten feiern. :mrgreen: Schon die Ägypter hatten einen Kalender, der das Jahr in zwölf Abschnitte unterteilte. Damals schon fiel auf, dass am Ende eines solchen Jahres ein Viertel Tag übrig blieb. Ich schnall zwar nicht, wie sie das merkten, aber es muss wohl so gewesen sein. :lol: Ich glaube, wer es wirklich fachkundig und nicht so stümperhaft erklärt haben möchte, der sollte dann doch im entsprechenden Beitrag von Wikipedia nachlese. :twisted:

Euch allen einen stressfreien, fröhlichen und vor allem besonderen Schalttag! :wink:

KategorienKuriositäten

Ben’s Brother – Let me out

29. Februar 2008 Micha 2 Kommentare

Klingt ein wenig wie der junge Rod Stewart. Trotzdem oder gerade deshalb ist dieser Song einfach… irgendwie gut. Ich dreh jedes Mal das Radio ein wenig lauter… :mrgreen:

KategorienMusik

Tower of London

28. Februar 2008 Micha 3 Kommentare

Tower of LondonDer weltberühmte Tower of London ist natürlich eines der absoluten Wahrzeichen Londons und somit in jedem Fall Pflicht für jeden Touristen. Er ist eigentlich nichts anderes, als eine mittelalterliche Festung am östlichen Rand der City, allerdings mit einer langen Geschichte, um die sich jede Menge Mythen ranken. So ist der im Mittelpunkt des Komplexes gelegene White Tower das älteste Gebäude Londons. Er stammt aus dem Jahre 1078 und wurde von keinem geringeren als Wilhelm dem Eroberer erbaut. Er sollte die Normannen vor den Menschen der City of London aber auch London überhaupt schützen. Seine strategisch exzellente Lage direkt an der Themse und den Toren zur City ist also kein Zufall, sondern hat sich über die Jahrhunderte hinweg bestens bewährt. Die Festung wurde seit ihrem Bestehen niemals eingenommen!

TowerrabenDer Tower hatte neben seiner Bestimmung als Festung noch viele andere Funktionen. So war er nicht nur Festung, sondern auch Verlies und Hinrichtungsstätte, in dem teils echte Berühmtheiten inhaftiert waren oder auf dem Schafott ihr Leben ließen. Zeitweise war sogar eine Menagerie darin untergebracht, von der nur noch sechs Kolkraben übrig sind, die als “Tower Ravens” weltberühmt sind. Karl II. wollte die lieben Tierchen einst ermorden lassen, weil sie sein teures Teleskop vollgeschissen beschmutzt hatten. Als man ihm allerdings von der Legende erzählte, dass der White Tower, die Monarchie und das gesamte Königreich zugrunde gehen würden, falls die Raben jemals den Tower verließen, ließ er sich davon abbringen. Um solch einem Unglück vorzubeugen, werden heutzutage den Vögeln vom Ravenmaster die Flügel gestutzt.

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KategorienLondon

Herr Knolle: Unser Nachbar

27. Februar 2008 Micha 10 Kommentare

Eigentlich ist es ein echtes Wunder, dass er es noch nie bis in unseren Blog geschafft hat. Dabei amüsiert er uns nahezu täglich. :mrgreen: Das ist auch der Grund, warum ich in der Überschrift das Präfix “Herr Knolle” eingefügt habe, damit man auch zukünftig die Anekdoten mit ihm auf den ersten Blick erkennt. Wer weiß? Vielleicht schafft er es ja auch bald, eine eigene Kategorie zu bekommen?! :twisted: Die Rede ist von unserem “lieben” Nachbarn. Nennen wir ihn der Einfachheit halber Herr Knolle (Katrin weiß warum :twisted: ). Er ist im typischen Rentenalter und lebt mit seiner extrem ruhigen Frau zusammen in einer Dreizimmerwohnung… Naja, sie vegetieren eher so vor sich hin, denn viel scheinen die beiden nicht zu haben. Jeden Morgen zur selben Zeit (ganz gleich, ob werktags, samstags, sonntags, feiertags) bringt er den Müll raus. Jeden Tag kurz nach dem Mittagessen setzen sich die beiden in seinen stets auf Hochglanz polierten Mercedes (wir fragen uns, wie er es bei richtigem Dreckwetter schafft, dass das Auto wie neu aussieht) und fahren eine kurze, aber stets dieselbe Runde. Abends dann klackt jeden Tag um dieselbe Uhrzeit der Schlüssel in der Wohnungstür und die beiden gehen zu Bett. Man kann wirklich die eigene Uhr danach stellen! Alles verläuft nach festen Regeln und dazwischen passiert gar nichts! So ist die Hausordnung sein heiligstes Evangelium und die Hausverwaltung oberster Gerichtshof. Korrekt ist “was sich gehört” und alles andere ist unanständig, unglaublich, ungehörig… einfach nicht korrekt!

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KategorienÄrgernisse

Hannahs Wörterbuch

27. Februar 2008 Micha 3 Kommentare

Hannahs Wortschatz wächst und wächst… :mrgreen: Da ist ein Wörterbuch für den Alltag inzwischen unentbehrlich! :lol:

Hannaisch Deutsch
Adda Weggehen, rausgehen, spazierengehen
Adn Abkürzung für Hatschi, Adda oder einfach als Universalwort für alles mögliche
Baaa baaa baaa Quaken (Ente oder Frosch)
Baba Adda Papa ist weg
Baba, Babi, Boobi Papa
Babia Babbela, nichts mehr übrig, leer
Baggn Bagger
Bäh / iiih Igitt, Ausdruck von Ekel
Bebi Baby, Kind
Bibi Pipi machen, aufs Klo gehen
Dickdack Uhr
Gaga / Gagi Ente
Gagag Hühner
Hadchi / Hadn Hatschi, Gesundheit oder Nase
Ha-Hi Esel
Hannah, Hannia Hannah
Jackn Jacke, Jacken, Kleidung aller Art
Krächzen Freude beim Erblicken von Teddy “Knopf”
Mama Bibi Mama macht Pipi / ist auf dem Klo
Mama / Mammi / Mamia Mama
Mmmmmh Muh / Kuh
Uuuhija Tante Julia
UhUh Hund, WauWau
Zunge schnalzen Schnulli, aber schnell!
KategorienElterngeschichten

Er öffnet die Augen

26. Februar 2008 Micha 5 Kommentare

Heute im Supermarkt. Vor dem Teeregal. Ratlosigkeit. Welchen Tee soll ich nehmen? Frustration. Zeitnot. Innere Anspannung. Und dann, aus den Lautsprechern…

Manchmal ist Laith wie ein mahnender Ruf, wie der kleine Schubs eines lieben Freundes, der einem klar macht: Ey, es gibt noch was Wichtigeres, was Tiefsinnigeres als den Stress und die Oberflächlichkeiten des Alltags. :smile: Danke Laith! :wink:

KategorienKuriositäten, Musik

Cola mit oder ohne?

26. Februar 2008 Micha 7 Kommentare

Coca Cola & Coca Cola ZeroIch gebe zu, dass ich gerne Cola trinke. Nicht dauernd, immer und überall, aber wenn dann gerne (auch wenn Katrin immer zurecht sagt, das wäre “päppsüßes Zuckerwasser” :lol: ). Natürlich muss es dann schon das Original, nämlich Coca Cola sein, keine Frage! :mrgreen: Und ich sage mir: Wenn schon ungesundes Cola, dann mit der Zuckerbombe – auch wenn das pro Glas stolze 105 Kalorien mehr bedeutet! :shock: Außerdem war und ist Cola light in meinen Augen keine echte Alternative! Doch nun gibt es ja seit vergleichsweise kurzem auch noch Cola Zero. Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll… Ist der Süßstoff darin, der es auf null Kalorien bringt, wirklich so viel “gesünder” als der ganze Zucker? :roll: Was meint Ihr? Trinkt Ihr Cola? Wenn ja welche Marke und welche Sorte… und warum? :smile:

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