Macho-Schweiz
Angeblicher Auszug aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 23.08.2007:
Die 0,5 Promille-Grenze wird in der Schweiz wieder aufgehoben. Ab dem 1. Juni beträgt für Autofahrer der zulässige Alkoholgrenzwert wieder 0,8 Promille. Wie eine gesamtschweizerische Studie der ETH Zürich ergeben hat, hat die Unfallhäufigkeit seit Einführung der 0,5 Promille-Grenze stark zugenommen. Auffällig sei, dass speziell zur späten Stunde und an Wochenenden die mittel- bis schweren Unfälle eine noch nie dagewesene Zahl erreichten.
Abklärungen der Polizei haben ergeben, dass die Ursache darin liege, dass seit dem 1. Januar die Männer nicht mehr alkoholisiert heimfahren, sondern sich von ihren Frauen abholen lassen.
Ganz gleich, ob die Meldung gefälscht ist oder nicht: Ein Fünkchen Wahrheit ist wohl dran. Das beweist die folgende (zuverlässiger klingende) Nachricht:
Ein Jahr ist es her, dass in der Schweiz die Promillegrenze für Verkehrsteilnehmer von 0,8 auf 0,5 Promille herabgesetzt wurde. Diese Neuregelung, die zunächst auf breite Ablehnung stieß, hat sich im vergangenen Jahr bewährt.
Die Freiburger Kantonspolizei gab jetzt einige Zahlen bekannt. Es gab im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2004 ein Drittel weniger alkoholbedingte Verkehrsunfälle im Kanton, obwohl die Gesamtunfallzahl um vier Prozent zunahm.
Dabei kamen elf Personen weniger ums Leben. Es soll wie im Vorjahr weiterhin abends und nachts mehr Alkoholkontrollen geben. Im vergangenen Jahr wurde die neue Promillegrenze im Schnitt bei 58 von 1.000 Kontrollen überschritten.Quelle: Shortnews






Welches Fünkchen Wahrheit meinst denn du?
:mad:
:neutral:
Ich glaube, das Wichtigste an der Meldung (und das Hauptargument für das Beibehalten der 0,5 Promillegrenze) ist der Rückgang an Toten.
Auch, wenn die Zahl der Unfälle (aus welchen Gründen auch immer…) gestiegen sein mag, ist jeder Tote weniger ein Erfolg.
Sorry, wenn ich hierzu nun was ernstes schreibe, aber ich bin strikte Vertreterin der 0,0 Promillegrenze und verachte alkoholisierte Fahrer.