London Underground
Viel zu lange schon habe ich nichts mehr zu London geschrieben. Dabei ist diese Stadt in aller Munde! Hier entstand zum Beispiel eine sagenhafte (Schnaps-)Idee, der ich versucht war nachzugeben.
Aber nein, für einen Kurztrip ist mir die Stadt der Städte dann doch “zu schade”.
Wer nach London reist, der kommt um eine Sache nicht herum: Die U-Bahn “London Underground” oder wie sie die Einheimischen liebevoll nennen: “The tube”. Sie ist sicher nicht die Schönste, aber in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes: Als ältestes und bis heute größtes U-Bahnnetz befördert sie mit rund 500 Zügen jeden Tag drei Millionen Menschen von A nach B und gilt trotzdem als sicherstes Verkehrsmittel in ganz England. Elf Linien verteilen sich auf 401 Kilometer Gesamtstrecke und fahren 268 Stationen an. Diese Dimensionen jagen zunächst jedem Touristen Angst ein, doch diese ist unbegründet: Das Liniensystem ist so einfach aufgebaut, dass selbst der London-Neuling ohne Probleme zurecht kommt. Jede Linie hat ihre eigene Farbe und in jeder Station sind die Bahnsteige getrennt nach West / Ost bzw. Nord / Süd. Je nachdem in welche Richtung man will, folgt man dem Wegweiser: “Westbound”, “Eastbound”, “Northbound” oder “Soutbound”. Das ist schon alles! So reicht ein kurzer Blick auf die Streckennetzkarte und schon weiß man, wo man hin muss.
Was ist besser?
Schon vor geraumer Zeit hatte ich irgendwo mal ein “klassisches” Stöckchen gesehen (weiß leider nicht mehr wo, weswegen ich leider auch nicht trackbacken kann
), das ich mir sofort notiert hatte. Hier will ich es nun in die Runde werfen:
Was ist besser?
- Hunde oder Katzen? – Katzen!
- Jungs oder Mädels? – Mädels, ist doch logisch! ;)
- Meer oder Sand? – Meer!
- Bands oder DJ’s? – Bands! (obwohl ich als ehemaliger auch DJs gut find)
- Clubs oder Bars? – Kneipe!
- Coke oder Pepsi? – Coke, aber hundert Pro!
- Drinnen oder draussen? – Puh, mal so, mal so!
- Aufregung oder Entspannung? – Entspannung!
- Kunst oder Wissenschaft? – Boah… schwer!Wissenschaft!
- Facebook oder Myspace? – Myspace!
- Bücher oder Filme? – Verfilmte Bücher!
- Fiktion oder Fakten? – Fakten!
- Die neueste Mode oder bequeme Klamotten? – Bequeme Klamotten! :smile:
Nun würde mich interessieren, wie die “Neu-Blogger” vom Aurum-Blog antworten.
Rufus Beck
Lange Zeit hatte ich mich dagegen gewehrt, aber schließlich aufgegeben. Inzwischen bin ich schon seit Jahren begeisteter Hörbuch-Konsument und empfinde dabei nicht (mehr) das Gefühl, das gehörte Buch nicht richtig gelesen zu haben. Im Gegenteil! Je nachdem, wer das Buch zum Besten gibt, erlebe ich den vorgetragenen Stoff weit intensiver als je zuvor. Sicher, selbst zu lesen hat was für sich: Die Stimmung, wenn man ein Buch in die Hand nimmt und es sich mit einer schönen Tasse Tee gemütlich macht, ist einzigartig und kommt bei einem Hörbuch so niemals auf. Das ist auch der Grund dafür, warum ich mir nicht grundsätzlich immer das Hörbuch, sondern hier und da nach wie vor die altherkömmliche, gedruckte Version zulege.
Aber im Alltag hat das Hörbuch einfach gewisse Qualitäten: Ich nutze beim Hören während den täglichen Autofahrten die ansonsten triste, totgeschlagene Zeit sinnvoll und habe so am Abend mehr Zeit für andere Dinge – allem voran für meine beiden Mädels.
Nach und nach entwickelt man dann als Hörer auch gewisse Vorlieben und Lieblingsstimmen. Mein absoluter, unangefochtener Favorit ist inzwischen Rufus Beck geworden. Ich kannte ihn aus dem “bewegten Mann” mit Til Schweiger und fand ihn schon damals in der Rolle von Walter/Waltraud zum Kreischen komisch. Natürlich fiel mir schon damals seine besonders deutliche und klare Sprache auf. Was er aber mit seiner Stimme sonst noch anstellt, das ist atemberaubend und eigentlich nur in einer One-Man-Show wie einem Hörbuch abrufbar. Zuletzt bewies er das im Hörbuch zum finalen Harry Potter-Band, bei dem er wieder alle Charaketere der Zauberersaga selbst sprach und interpretierte – wohlgemerkt in einer ungekürzten Lesung! Dieses Erlebnis ist atemberaubend und kurzweiliger als alles, was man je selbst gelesen hat.






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