DAD – Deutscher Adressdienst GmbH
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Von Spezialisten für Internetrecht hört man oft den saloppen Satz: “Die beste Absicherung gegen Ärger durch die eigene Webseite ist, keine eigene Webseite zu betreiben.”
Leider ist an diesem Satz mehr wahr, als es der kleine Hobbywebmaster gerne hätte! Ein immer wiederkehrendes und aktuell wieder präsentes Thema ist die “Deutsche Adressdienst GmbH” (DAG). Diese Gesellschaft verschickt (offenbahr wahllos) Briefe an Betreiber von Domains, mit der Aufforderung, die eigenen Daten zu prüfen und entsprechend zu bestätigen oder zu korrigieren. Die Schreiben sind so irreführend gestaltet, dass unzählige meiner Kunden total verunsichert bei mir anrufen, um zu erfahren, wie sie sich nun zu verhalten hätten. Immerhin sei dies offensichtlich ein Brief von “offizieller Stelle”. Was sich dahinter verbergen soll, das können sie freilich nicht beantworten.
Dabei ist die Sache glasklar: Wer kein Kunde der DAG ist und es auch nicht werden möchte, der braucht einfach gar nichts zu tun! Damit ist die Angelegenheit vom Tisch. Es geht nämlich bei den mir bekannten Fällen um nichts anderes, als um das Eintragen in ein Online-Webseitenverzeichnis. Dafür bezahlt man dann, wenn man unterschreibt und zurückschickt, locker flockige Beträge zwischen 700,- und 1.000,- Euro pro Jahr. Die DAG ist weder (wie von vielen fälschlich angenommen) offizielle Registrierungsstelle für Domains, noch eine Art Kontrollinstanz für personenbezogene Daten oder dergleichen. Es handelt sich vielmehr um ein Unternehmen, das auf seine Weise versucht, möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu verdienen. Im Law-Blog kam man gar nach langer Diskussion zu dem Ergebnis, dass die auf diesem Wege zustande kommenden Verträge wohl zumindest wegen Täuschung nach § 123 BGB anfechtbar sind: Das Formular ist nach der dortigen Auffassung irreführend gestaltet. Vor diesem Hintergrund mutieren manche Webseitenbetreiber sogar zu “richtig bösen Menschen” und werfen nach eigenen Berichten einfach den leeren Rückumschlag in den Briefkasten um Porto- und Bearbeitungskosten zu erzeugen.
Eine Antwort auf die Frage, wie die DAD an die Adressen der angeschriebenen Webseitenbetrieber kommt, habe ich bisher im gesamten World Wide Web noch nicht gefunden. Zwar gibt es die Denic, die online ein Whois-Abfragesystem für DE-Domains anbietet. Meines Wissens dürfen über dieses System aber nicht automatisiert Daten abgerufen und verarbeitet werden.
Dass durchweg jede Art von Webseite (auch private, die laut den Angaben der DAD überhaupt gar nicht zur eigenen Zielgruppe gehören) angeschrieben werden, lässt aber ein solches Vorgehen zumindest vermuten.
Strohhalm
Manchmal sind es die ganz kleinen Dinge, wie der Blick auf ein Schreibtischbild, die einen nochmal motivieren, über Wasser halten und so den Endspurt bis zum Wochenende ertragen lassen. :smile:

Schönes Wochenende Euch allen! ;)
Covent Garden
Nachdem hier ja fleißig für einen London-Kurztrip geplant und zusammengestellt wird, habe ich mich bereiterklärt den “präventiven Reiseleiter” zu spielen. Will heißen: Ich tu das, was ich in letzter Zeit sehr vernachlässigt habe und schreibe über meine Lieblingsstadt, über London. Sternchen* hatte sich als nächstes Covent Garden ausgesucht und schon geht’s los…
Wer gern bummelt, der fühlt sich in London sowieso zu Hause, denn in dieser riesengroßen Stadt bekommt man wirklich alles… irgendwo. Ein besonderes Einkaufserlebnis ist aber ganz zweifellos Covent Garden. In der City of Westminster gelegen bieten die ehemaligen Markthallen die optimale Kulisse für Straßenmusikanten, Schauspielschüler und Hobbyartisten. So kommt es nicht selten vor, dass man während seinem Einkauf wirklich atemberaubende Darbietungen wie virtuose, klassische Opernarien samt Begleitung, mittelalterliche Fechtszenen aus einem Stück von Shakespeare oder halsbrecherische Vorstellungen von Zirkusartisten zu sehen bekommt. Ursprünglich war Covent Garden in der Tat ein vom Konvent Sankt Peter gepflegter Garten – daher der heutige Name. Dieser sollte als natürliche Speisekammer für den täglichen Lebensmittelbedarf des Klosters dienen. Natürlich war es eine Tat des allseits als grausam bekannten Heinrich VIII., die Abtei zu enteignen und den Garten selbst unter den Nagel zu reissen. So ging das Grundstück in weltliche Hände über.
Michas fünf Lieblingsbücher
Hier hat ja mein Spatzel schon vor geraumer Zeit abschließend den Bogen von der Musik zur Literatur gespannt und möchte nun von mir meine fünf Lieblingsbücher wissen. Leichtfertig machte ich mich dran und wollte die “mal eben so runtertippen”. Doch weit gefehlt! Das Ganze gestaltet sich nicht weniger schwierig als die musikalische Auswahl.
Gefragt ist ja nun nach Büchern ganz allgemein, weswegen ich mich hier ganz ausdrücklich nicht nur auf Romane konzentriere.
Here they are… und die Reihenfolge der Auflistung hat nichts mit einer etwaigen Gewichtung zu tun – denn das ändert sich von Mal zu Mal. ;)






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