Ruhe vor dem Sturm

Sturmtief “Emma”

Screenshot: wetteronline.de

Heute Nacht und vor allem morgen früh soll es kommen. “Emma”, das Sturmtief naht in Riesenschritten, wenn man den Wettervorhersagen trauen darf. Hier oben auf der Alb heißt das immer: Sturm oder sogar Orkanböen, denn auf unserer Hochfläche gibt es kaum eine Angriffsfläche, an der sich das Unwetter austoben kann. Daher haben wir vorsorglich unseren Balkonproviant festgezurrt. Das ist beinahe wie in einem alten Piratenfilm, wenn das Schiff in Seenot gerät! :lol:

Unheimlich, ja geradezu gespenstisch ist die momentane Ruhe. Heute Nachmittag schon regnete es dauernd und zwischendurch frischte der Wind immer ganz leicht auf. Es war eine ständige Bewegung da und man merkte, dass das Wetter sich umtreibt und ändert. Das hat sich komplett geändert! Es ist Totenstille… Die bekannte Ruhe vor dem Sturm.

Ich bin gespannt, was Ihr alle aus den Teilen der Republik hier zu berichten habt! Lasst uns doch so eine Art “Wetterkonferenz” durchziehen. Hat was von Liveschalte beim Fußball! :lol: Den Norden soll es ja unwettermäßig recht heftig treffen, während wir hier im Süden eher glimpflich davon kommen sollen. Warten wir’s ab! Wäre nicht das erste mal, dass alles anders kommt. Uns allen wünsche ich eine ruhige Nacht und einen trotz Unwetter ungefährlichen Samstagvormittag. :roll:

Vaterängste

© Stephanie Hofschlaeger (Pixelio)

Schlimm genug, dass Hannah gestern kopfüber aus ihrem Bett gefallen ist. Wie sie das geschafft hat, können wir allenfalls vermuten! Sie lag jedenfalls schreiend zwischen Wand und Bett, als Katrin zu ihr ins Zimmer eilte. Zum Glück hat sie außer einem Kratzer und einer sehr kleinen Beule nichts davongetragen. Natürlich haben wir so gut als irgend möglich eventuelle Gefahrenquellen beseitigt. Aber mangels genauer Kenntnis des Hergangs können wir die Wiederholung dieses Unglücks nur bedingt vermeiden.

Umso mulmiger wurde mir, als ich heute in der Mittagspause weiter meiner aktuellen Lektüre fröhnte. Dort wurde in einer erschreckend ergreifenden Art und Weise beschrieben, wie ein kleiner Junge während einem Telefonat der Mutter nach der heißen Milch auf dem Herd greift, sich mit dieser versehentlich übergießt und schließlich schreckliche Verbrennungen davonträgt. Die spontane Angst, dass so etwas rein theoretisch auch mit Hannah passieren könnte, steckt mir immer noch in den Knochen! Natürlich versucht man als Eltern, so etwas vorauszuahnen und baut im Haushalt gewisse Schutzvorrichtungen auf, aber das gestrige Bettsturzereignis zeigt, dass man wohl nicht alles vorausahnen und vermeiden kann. Ein merkwürdiges Gefühl… :roll:

Übrigens: Wer errät, welches Buch ich grad les? :mrgreen: Selbst wenn einem die oben beschriebene Szene unbekannt vorkommt, weil man den Roman selbst noch nicht gelesen hat, könnte man als Besucher dieses Blogs draufkommen… :wink:

Herzlich Willkommen kleiner Wilbär

Wilbär

© Wilhelma

Endlich hat auch die Wilhelma in Stuttgart “ihre” Eisbärsensation: WILBÄR :mrgreen: Geboren am 10.12.2007 wächst Wilbär bei seiner Mama “Corinna” gut behütet und fern aller Paparazzi auf. Selbst die Pfleger, so ist zu lesen, bleiben außen vor, :smile: damit Corinna und Wilbär in aller Ruhe zusammenwachsen können! Wohl erst im Mai wird Wilbär im Freigehege zu sehen sein. Bis dahin wünsch ich ihm alles Gute und sehr viele unbeobachtete Kuschelstunden mit Mama :wink:

Hier gibt’s weitere Infos zu Wilbär. :wink:

Schaltjahr

Schaltjahr 2008

© knipseline (Pixelio)

Das Datum dieses Beitrags ist schlichtweg das Synonym für das Schaltjahr 2008. Der heutige 29. Februar ist somit der sogenannte “Schalttag”. Das habe ich heute Morgen (und eigentlich auch schon gestern) zur Kenntnis genommen. Nicht zuletzt deshalb, weil es im Radio angekündigt wird, wie einen bevorstehende Sonnenfinsternis. :twisted: Aber nun mal ehrlich: Wer hat schon ad hoc, eine Antwort auf Fragen wie: Warum gibt es Schaltjahre und -tage? Wer ist auf diese Regelung gekommen? Dürfen Autos mit Automatikgetriebe an einem Schalttag überhaupt gefahren werden? :?:

Zum Glück gibt es für solche Fälle den guten alten Brockhaus Wikipedia und dort erfährt man also, dass das ganze Gedöhns nur einen Zweck hat: Es gleicht einen Fehler im System aus! :mrgreen: Die rechnerische Logik eines Kalenders läuft auf Dauer mit den astronomischen Gegebenheiten auseinander. Anders gesagt: Das Sonnensystem ist zwar ein System, unterliegt aber keinen streng mathematisch, logischen Regeln. Gäbe es also kein Schaltjahr, würden (überspitzt ausgedrückt) wir irgendwann im Hochsommer Weihnachten feiern. :mrgreen: Schon die Ägypter hatten einen Kalender, der das Jahr in zwölf Abschnitte unterteilte. Damals schon fiel auf, dass am Ende eines solchen Jahres ein Viertel Tag übrig blieb. Ich schnall zwar nicht, wie sie das merkten, aber es muss wohl so gewesen sein. :lol: Ich glaube, wer es wirklich fachkundig und nicht so stümperhaft erklärt haben möchte, der sollte dann doch im entsprechenden Beitrag von Wikipedia nachlese. :twisted:

Euch allen einen stressfreien, fröhlichen und vor allem besonderen Schalttag! :wink:

Ben’s Brother – Let me out

Klingt ein wenig wie der junge Rod Stewart. Trotzdem oder gerade deshalb ist dieser Song einfach… irgendwie gut. Ich dreh jedes Mal das Radio ein wenig lauter… :mrgreen: