Vaterängste
Schlimm genug, dass Hannah gestern kopfüber aus ihrem Bett gefallen ist. Wie sie das geschafft hat, können wir allenfalls vermuten! Sie lag jedenfalls schreiend zwischen Wand und Bett, als Katrin zu ihr ins Zimmer eilte. Zum Glück hat sie außer einem Kratzer und einer sehr kleinen Beule nichts davongetragen. Natürlich haben wir so gut als irgend möglich eventuelle Gefahrenquellen beseitigt. Aber mangels genauer Kenntnis des Hergangs können wir die Wiederholung dieses Unglücks nur bedingt vermeiden.
Umso mulmiger wurde mir, als ich heute in der Mittagspause weiter meiner aktuellen Lektüre fröhnte. Dort wurde in einer erschreckend ergreifenden Art und Weise beschrieben, wie ein kleiner Junge während einem Telefonat der Mutter nach der heißen Milch auf dem Herd greift, sich mit dieser versehentlich übergießt und schließlich schreckliche Verbrennungen davonträgt. Die spontane Angst, dass so etwas rein theoretisch auch mit Hannah passieren könnte, steckt mir immer noch in den Knochen! Natürlich versucht man als Eltern, so etwas vorauszuahnen und baut im Haushalt gewisse Schutzvorrichtungen auf, aber das gestrige Bettsturzereignis zeigt, dass man wohl nicht alles vorausahnen und vermeiden kann. Ein merkwürdiges Gefühl…
Übrigens: Wer errät, welches Buch ich grad les?
Selbst wenn einem die oben beschriebene Szene unbekannt vorkommt, weil man den Roman selbst noch nicht gelesen hat, könnte man als Besucher dieses Blogs draufkommen…







Kann es sein, dass Hannah klettern geübt hat? Kommt mir irgendwie bekannt vor. Eines nachts fand ich mein Kind nicht im Bett vor, sondern sie lag eingekuschelt mit Schlafsack in der Kuschelecke zwischen ihren Kuscheltieren…. und am Abend darauf stand sie (wieder mit Schlafsack) plötzlich in der Wohnzimmertür und strahlte uns an…. Es hat dann noch ein paar Tage gedauert, bis sie uns “gezeigt” hat, wie sie aus dem Bett rauskommt…