Rot + rot = Wahllüge?

Nun scheint es also immer wahrscheinlicher: Wie man hier lesen kann, scheint in Hessen die Zuhilfenahme der Linken bei der Wahl Andrea Ypsilantis zur neuen Ministerpräsidentin kein Tabu mehr zu sein. Schon werden die Rufe von Wahlbetrug und Täuschung der Wähler laut und tatsächlich kann man darüber streiten, ob vor der Wahl Dinge versprochen wurden, die nun Makulatur sind. In der Tat: Die sehr klare und unmissverständliche Aussage von Frau Ypsilanti steht im Raum, dass es keinerlei Zusammenarbeit mit den Linken geben wird. Seien wir doch mal ehrlich: Dieses Versprechen war allenfalls ungeschickt oder sogar dumm. Glaubhaft war es nie! So eine Prognose kann in einer Demokratie niemals glaubhaft sein. Das Wahlergebnis entscheidet über die mathematischen Möglichkeiten einer Regierungsbildung, nicht die Voraussagen von Politikern! Die Alternative wäre eine Kapitulation vor dem Willen der Wähler. Das widerrum wäre ein Eingestädnis, eine Blamage und letztlich wohl der Zusammenbruch unseres demokratischen Systems.

Insofern kann ich die Aufregung nicht ganz verstehen, wohl aber den Unmut darüber, dass solche Versprechen (die wie man sieht kaum einzuhalten sind) überhaupt gemacht werden. :???:

Einkaufen in London

Picadilly CircusEin Grund nach London zu reisen, sind sicherlich die unzähligen Shoppingmeilen, die (wenn man nur genug Zeit und Geld hat) alles bieten, was das Herz begehrt. In aller Munde ist dabei das Shoppingdreieck zwischen Oxford Street, Oxford Circus, Regent Street, Picadilly Circus und Charing Cross Road. So gibt es zum Beispiel für Musikfreaks in der Oxford Street (Ecke Tottenham Court Road) einen gigantischen Virgin Megastore oder am Picadilly Circus die “Tower Records”.

Nachtleben in SohoIch muss allerdings zugeben, dass mich diese gigantischen “Prachtstraßen” zwar beeindruckt, aber nie wirklich begeistert haben. So avanciert zum Beispiel die Regent Street oder King’s Road zu einer Einkaufsmeile für Snobs Reiche. Schön mal zu sehen, aber nichts für uns! :mrgreen: Das Schöne an London ist doch in der Regel das Verrückte, Außergewöhnliche! Nirgendwo auf der Welt gibt es so viel davon. :twisted: Deshalb hat mir das Einkaufen immer auf den Märkten im East End am meisten Spaß gemacht. Zwar ist der Stadtteil Soho (der zum Teil inmitten des oben genannten Dreiecks liegt) verschrien, doch gilt das nur stellenweise und auch nur für das Nachtleben. Es reihen sich unzählige Theater und Musicalhäuser aneinander. Dazwischen Restaurants und Imbisse aller Art, Discos, Clubs, Pubs… und schließlich in abgelegenen Straßen auch diverse Etablissements, über deren Qualität ich nicht wirklich Auskunft geben kann. :lol:

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Mêlée – Built to last

Ein Song, der mir momentan irgendwie überall begegnet und den ich wirklich klasse finde: “Built to last” von Mêlée. Irgendwie erinnert mich das Ganze sehr an Keane. Pianolastig und irgendwie “sanft”. Sehr gut! :mrgreen:

Neue Features

So, heute gab’s weniger Worte, dafür gibt es gleich zwei neue Features hier im Blog. Neben einem nagelneuen Gästebuch könnt Ihr in Zukunft auch in unserem Familien-Fotoalbum stöbern. Den Anfang machen – passend zu den Aktivitäten hier – zwei Galerien unserer letzten Reisen nach London. In den nächsten Tagen werden wir die Fotos auch noch beschriften, damit Ihr seht, worum es darauf geht. :wink:

Zu beiden Dingen findet Ihr die Links oben in der Navigationsleiste (gleich neben “Home” und “Über uns”). Wir wünschen viel Spaß damit und wenn was klemmen sollte, dann bitte einfach kurz mailen. ;)

Kaffeepulver im Kühlschrank

Wer kennt es nicht? Ein “Stinkerkäse”, die angeschnittene Zwiebel oder einfach nur etwas Geruchsintensives, das ausgelaufen ist. All das verewigt sich mit einem dezenten Geruch im Kühlschrank. Da hilft oft auch alles Schrubbern und Putzen nichts! Zumindest war das bei uns jetzt der Fall. Beim gedankenverlorenen Blättern durch ein “Hausfrauenblättchen” à la “Bäckerblume” entdeckte Katrin schließlich den Tipp, man solle ein Schüsselchen voll mit Kaffeepulver im Kühlschrank platzieren. Wir schmunzelten… und probierten es. Und was soll ich sagen? :neutral: Es wirkt!!! Wir rätseln warum und weshalb, wie das funktioniert. Bisher haben wir nirgendwo eine Antwort gefunden! Hat von Euch jemand eine Antwort? :roll:

DAD – Deutscher Adressdienst GmbH

Schreiben des DADFormular des DADVon Spezialisten für Internetrecht hört man oft den saloppen Satz: “Die beste Absicherung gegen Ärger durch die eigene Webseite ist, keine eigene Webseite zu betreiben.” :twisted: Leider ist an diesem Satz mehr wahr, als es der kleine Hobbywebmaster gerne hätte! Ein immer wiederkehrendes und aktuell wieder präsentes Thema ist die “Deutsche Adressdienst GmbH” (DAG). Diese Gesellschaft verschickt (offenbahr wahllos) Briefe an Betreiber von Domains, mit der Aufforderung, die eigenen Daten zu prüfen und entsprechend zu bestätigen oder zu korrigieren. Die Schreiben sind so irreführend gestaltet, dass unzählige meiner Kunden total verunsichert bei mir anrufen, um zu erfahren, wie sie sich nun zu verhalten hätten. Immerhin sei dies offensichtlich ein Brief von “offizieller Stelle”. Was sich dahinter verbergen soll, das können sie freilich nicht beantworten.

Dabei ist die Sache glasklar: Wer kein Kunde der DAG ist und es auch nicht werden möchte, der braucht einfach gar nichts zu tun! Damit ist die Angelegenheit vom Tisch. Es geht nämlich bei den mir bekannten Fällen um nichts anderes, als um das Eintragen in ein Online-Webseitenverzeichnis. Dafür bezahlt man dann, wenn man unterschreibt und zurückschickt, locker flockige Beträge zwischen 700,- und 1.000,- Euro pro Jahr. Die DAG ist weder (wie von vielen fälschlich angenommen) offizielle Registrierungsstelle für Domains, noch eine Art Kontrollinstanz für personenbezogene Daten oder dergleichen. Es handelt sich vielmehr um ein Unternehmen, das auf seine Weise versucht, möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu verdienen. Im Law-Blog kam man gar nach langer Diskussion zu dem Ergebnis, dass die auf diesem Wege zustande kommenden Verträge wohl zumindest wegen Täuschung nach § 123 BGB anfechtbar sind: Das Formular ist nach der dortigen Auffassung irreführend gestaltet. Vor diesem Hintergrund mutieren manche Webseitenbetreiber sogar zu “richtig bösen Menschen” und werfen nach eigenen Berichten einfach den leeren Rückumschlag in den Briefkasten um Porto- und Bearbeitungskosten zu erzeugen.

Eine Antwort auf die Frage, wie die DAD an die Adressen der angeschriebenen Webseitenbetrieber kommt, habe ich bisher im gesamten World Wide Web noch nicht gefunden. Zwar gibt es die Denic, die online ein Whois-Abfragesystem für DE-Domains anbietet. Meines Wissens dürfen über dieses System aber nicht automatisiert Daten abgerufen und verarbeitet werden. :roll: Dass durchweg jede Art von Webseite (auch private, die laut den Angaben der DAD überhaupt gar nicht zur eigenen Zielgruppe gehören) angeschrieben werden, lässt aber ein solches Vorgehen zumindest vermuten.

Strohhalm

Manchmal sind es die ganz kleinen Dinge, wie der Blick auf ein Schreibtischbild, die einen nochmal motivieren, über Wasser halten und so den Endspurt bis zum Wochenende ertragen lassen. :smile:

Schreibtischbild

Schönes Wochenende Euch allen! ;)

Covent Garden

Nachdem hier ja fleißig für einen London-Kurztrip geplant und zusammengestellt wird, habe ich mich bereiterklärt den “präventiven Reiseleiter” zu spielen. Will heißen: Ich tu das, was ich in letzter Zeit sehr vernachlässigt habe und schreibe über meine Lieblingsstadt, über London. Sternchen* hatte sich als nächstes Covent Garden ausgesucht und schon geht’s los… :mrgreen:

Covent Garden, außenWer gern bummelt, der fühlt sich in London sowieso zu Hause, denn in dieser riesengroßen Stadt bekommt man wirklich alles… irgendwo. Ein besonderes Einkaufserlebnis ist aber ganz zweifellos Covent Garden. In der City of Westminster gelegen bieten die ehemaligen Markthallen die optimale Kulisse für Straßenmusikanten, Schauspielschüler und Hobbyartisten. So kommt es nicht selten vor, dass man während seinem Einkauf wirklich atemberaubende Darbietungen wie virtuose, klassische Opernarien samt Begleitung, mittelalterliche Fechtszenen aus einem Stück von Shakespeare oder halsbrecherische Vorstellungen von Zirkusartisten zu sehen bekommt. Ursprünglich war Covent Garden in der Tat ein vom Konvent Sankt Peter gepflegter Garten – daher der heutige Name. Dieser sollte als natürliche Speisekammer für den täglichen Lebensmittelbedarf des Klosters dienen. Natürlich war es eine Tat des allseits als grausam bekannten Heinrich VIII., die Abtei zu enteignen und den Garten selbst unter den Nagel zu reissen. So ging das Grundstück in weltliche Hände über.

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Michas fünf Lieblingsbücher

Hier hat ja mein Spatzel schon vor geraumer Zeit abschließend den Bogen von der Musik zur Literatur gespannt und möchte nun von mir meine fünf Lieblingsbücher wissen. Leichtfertig machte ich mich dran und wollte die “mal eben so runtertippen”. Doch weit gefehlt! Das Ganze gestaltet sich nicht weniger schwierig als die musikalische Auswahl.

Gefragt ist ja nun nach Büchern ganz allgemein, weswegen ich mich hier ganz ausdrücklich nicht nur auf Romane konzentriere. :mrgreen: Here they are… und die Reihenfolge der Auflistung hat nichts mit einer etwaigen Gewichtung zu tun – denn das ändert sich von Mal zu Mal. ;)

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London Underground

Viel zu lange schon habe ich nichts mehr zu London geschrieben. Dabei ist diese Stadt in aller Munde! Hier entstand zum Beispiel eine sagenhafte (Schnaps-)Idee, der ich versucht war nachzugeben. :mrgreen: Aber nein, für einen Kurztrip ist mir die Stadt der Städte dann doch “zu schade”. :twisted:

Londoner U-Bahn “Underground”Wer nach London reist, der kommt um eine Sache nicht herum: Die U-Bahn “London Underground” oder wie sie die Einheimischen liebevoll nennen: “The tube”. Sie ist sicher nicht die Schönste, aber in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes: Als ältestes und bis heute größtes U-Bahnnetz befördert sie mit rund 500 Zügen jeden Tag drei Millionen Menschen von A nach B und gilt trotzdem als sicherstes Verkehrsmittel in ganz England. Elf Linien verteilen sich auf 401 Kilometer Gesamtstrecke und fahren 268 Stationen an. Diese Dimensionen jagen zunächst jedem Touristen Angst ein, doch diese ist unbegründet: Das Liniensystem ist so einfach aufgebaut, dass selbst der London-Neuling ohne Probleme zurecht kommt. Jede Linie hat ihre eigene Farbe und in jeder Station sind die Bahnsteige getrennt nach West / Ost bzw. Nord / Süd. Je nachdem in welche Richtung man will, folgt man dem Wegweiser: “Westbound”, “Eastbound”, “Northbound” oder “Soutbound”. Das ist schon alles! So reicht ein kurzer Blick auf die Streckennetzkarte und schon weiß man, wo man hin muss.

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