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Archiv für 4. März 2008

Die Bundeswehr ist zu dick!

4. März 2008 Micha Keine Kommentare

© Gemen64 (Pixelio)

Diese plakative Überschrift ist im Grunde die Erkenntnis des Wehrbeauftragten des Bundestags, Reinhold Robbe (hier nachzulesen). Die deutschen Soldaten seien zu dick und qualmen zu viel. Jeder Fünfte treibe gar keinen Sport und somit sei die Lage insgesamt “besorgniserregend”. Da kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch! Ist die Bundeswehr etwa in der Realität, im Hier und Jetzt angekommen? Ich hatte da ja immer meine Zweifel dran. :twisted: Jetzt fragt man sich: Was erwartet die Bundeswehr? Die Wehrpflichtigen setzen sich aus Leuten wie Du und ich zusammen, aus Bürgern dieses Landes und als solche bilden sie ein Spiegelbild unserer Gesellschaft! Seien wir ehrlich: Haben nicht die meisten von uns ein Gewichtsproblemchen? Die einen mehr, die anderen weniger? Und leben wir alle nicht ungesund, die einen mehr, die anderen weniger? Natürlich ist das ein Problem, dem man sich stellen muss. Ich verweise hier auf die sprunghaft ansteigenden Zahlen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nur leider ist die Lösung alles andere als einfach! Dass ausgerechnet die Bundeswehr diejenige sein soll, die jetzt eine Kehrwende schaft… :roll: Die Frage ist auch, wie sie das schaffen soll? Durch mehr Liegestützen auf matschigem Waldboden? Oder durch intensivere Körperertüchtigungsübungen jeden Morgen? Wenn man genau hinschaut ist doch die Bundeswehr in gewisser Weise ein (wenn auch sehr kleines) Problem des großen Ganzen! Während welcher Lebensphase wird mehr gesoffen und geraucht, als während des Ableistens der Wehrpflicht? Für viele ist doch genau das der Ausgleich zum übertrieben harten und im übrigen absolut sinnlosen Drill. Der eigentliche Clou ist doch aber, dass die Bundeswehr jetzt erst darauf aufmerksam geworden ist. Das Problem ist schon alt! Erst vor etwa einem Vierteljahr (also lange bevor irgendwelche Wehrbeauftragen zu irgendwelchen Erkenntnissen kamen) unterhielt ich mich mit einem Freund über seine Zeit bei der Bundeswehr (Wehrpflicht), die wohlgemerkt etliche Jahre zurückliegt. Schon damals gab es durchweg “Fitnessprobleme” und weil das auch den Einfältigsten bekannt sein dürfte, schiebt Herr Robbe eilig nach, dass das Problem zwar bisher artikuliert, wohl aber in der Bürokratie versickert sei. Guten Morgen, liebe Bundeswehr! :twisted:

Bevor hier nun Missverständnisse aufkommen: Ich habe nichts gegen die Bundeswehr. Ich habe nur etwas gegen alte, eingefahrene Bahnen, die jedwede Neuausrichtung und die Wahrnehmung von Tatsachen blockieren. In meinen Augen ist die Wehrpflicht längst überholt und bringt rein gar nichts… außer Probleme. Vor allen, die als Berufssoldat und mit Profession ihren Dienst tun, habe ich einen heiden Respekt.

KategorienKuriositäten

Kuriose Fehlermeldungen (Teil 5)

4. März 2008 Micha 10 Kommentare

Aua! :shock:

Eierlos

KategorienComputer

Unser Lied

4. März 2008 Micha Keine Kommentare

Manchmal geraten die wichtigen, elementaren Dinge im Leben ins Hintertreffen, Alltägliches drängt sich in den Vordergrund, wunderschöne Erinnerungen verblassen… und dann kommt unerwartet aus dem Radio ein heftiges Wachrütteln, vertraute Klänge, die wieder Farbe in die verblassten, vor dem geistigen Auge auftauchenden Bilder malen:

Ich liebe Dich Schatz, mehr als ich hier niederschreiben kann… seit unserer Süßen mehr als je zuvor! :wink:
Danke, dass es Euch gibt und ich Euch habe! :smile:

22 Jahre CeBIT

4. März 2008 Micha Keine Kommentare

In Hannover findet momentan wieder einmal die weltweit größte und wichtigste Computermesse statt: die CeBIT. Wieder einmal wird sie richtungsweisend sein und der Allgemeinheit präsentieren, welche technischen Neuerungen in den nächsten Monaten und Jahren mehr und mehr selbstverständlich für uns werden. Ein Blick zurück zeigt dabei in beeindruckender Art und Weise, wie schnell das vonstatten geht. Diejenigen, die heute sagen: “Was brauch ich dies?” oder “Wozu soll denn diese Spielerei gut sein?” werden morgen eben jene Dinge ganz selbstverständlich benutzen. Ich denke zurück an die allgemeine Abneigung gegen Handys. :mrgreen: Irgendwann aber hatte (still, heimlich und leise) jeder eins… und zwar so selbstverständlich, dass manche gar nicht mehr ohne sein können und überall erreichbar sein wollen / müssen / sollen.

Die erste CeBIT fand im Jahre 1986 statt. Wenn man sich vor Augen führt, was damals neu und revolutionär war, dann erkennt man, wie schnell sich die Technik weiterentwickelt. Der Amiga 1000 von Commodore war so eine Revolution. Für stolze 6.000,- DM konnte man das gute Stück haben und bekam dafür einen sensationellen Computer, der seiner Zeit voraus war. Im Gegensatz zur Konkurrenz zeigte er eine farbige Benutzeroberfläche, war multitaskingfähig und gab Vierkanalsound von sich. Ausgestattet war er mit einem Motorola-Prozessor mit 7,09 MHz Taktfrequenz, 256 KByte Arbeitsspeicher und 14-Zoll-Bildschirm. Zum Vergleich: Auf der aktuellen CeBIT sind Prozessoren mit vier Kernen á 3,2 GHz (also umgerechnet etwa 3.276 MHz) und Arbeitsspeichergrößen von 2 GB (also umgerechnet 2.097.152 KB) aktuell. Ich denke, diese Zahlen sind auch für IT-Laien beeindruckend, auch wenn man sich darunter nichts vorstellen kann. Die mathematische Vervielfachung dieser Werte verdeutlichen den Quantensprung, den die Informationstechnologie durchgemacht hat. Ich bin gespannt, wohin die Reise in Zukunft geht… :mrgreen:

Hier gibt’s bei CHIP.de noch ein paar weitere kuriose Rückblicke auf 22 Jahre CeBIT. Hochinteressant und zum Teil auch hochamüsant! :twisted:

KategorienComputer