Das “echte” Alter

Dass manche sich jünger fühlen als andere, die genauso viele Jahre auf dem Buckel haben, das ist ja nichts Neues. Dass man das aber nun offenbar ziemlich genau beziffern kann, wieviele Jahre man sich jünger oder eben älter fühlt, das ist mir neu. In ist es allemal, denn wer hat heutzutage noch nicht seinen “Body Mass Index”, “Fitness Value” oder “Dingenskirchen Storage Schlagmichtot” errechnet? Normalerweise interessiert mich sowas nicht die Bohne! Aber als ich das hier las, konnte ich nicht widerstehen. Das Ergebnis:

Alterstest

Ich bin wirklich nur minimal älter, als ich es tatsächlich bin. Gut, der Satz klingt bescheuert und entsprechend bewerte ich dieses Ergebnis auch. Entschuldigung, aber es wird beispielsweise danach gefragt, ob ich verheiratet bin. Nicht, dass jemand nun Rückschlüsse auf uns hier zieht, :twisted: aber die eine Ehe läuft super-gut und trägt somit zum Wohlbefinden bei, die andere ist die pure Hölle und fabriziert allein schon mal den ein oder anderen Herzkasper. Das aber nur als kleines Beispiel! :mrgreen:

Mir fehlen nun also faktisch 0,7 Jahre. Wenn das bedeutet, dass mir deshalb das A…loch 0,7 Jahre früher zuschnappt – mein Gott! Was soll man machen? Ich ahnte schon immer, dass die Zeit mir auf den Fersen ist. Dass sie mich nur so knapp schon eingeholt hat, ist eigentlich ein Trost! :lol:

Wer sein “echtes” Alter selbst mal errechnen will: Bitteschön!

Tote Fliege bringt tote Hose

Gibt es für einen Mann eine schlimmere Sache, als den Verlust seiner Manneskraft? Hallo!!! Bitte nicht gleich loslachen! Hier geht’s um ein ernstes Thema und das bitte ich doch auch bis zum bitteren Ende dieses Beitrags zu beherzigen. :evil: Die Rede ist von einem realen Fall aus Kanada. Ein Friseur klagte auf Entschädigung wegen schwerer psychischer Folgeschäden. Sein Sexleben sei ebenso ruiniert wie sein Frisiersalon, zudem habe er Schwierigkeiten zu duschen, sagte er vor Gericht. Nun fragt man sich, was um Himmels Willen dem armen Mann widerfahren ist. Meine Vorstellungskraft reichte nicht aus, um auf das zu kommen, was wirklich geschehen ist. Ein bestialisches Monster ist für all das verantwortlich. Ja! Ein schreckliches Tier hat dieses Trauma und mit ihm das bittere Ende seines bisher unbeschwerten (Sex-)Lebens ausgelöst. Da denkt man an eine Raubkatze mit übermäßigem Appetit auf Bockwurst. Oder an eine ekelhafte Spinne, deren tropisches Gift nicht nur die schlanken Friseurhände in Gichtklauen verwandelt, sondern auch das beste Stück abfallen lässt… *plopp* einfach so! :eek:

© Helga Schmadel (Pixelio)

Nun, man ahnt bereits, dass es um etwas ganz anderes geht: Um eine kleine, unscheinbare Fliege. Hallo!!! Wer lacht denn da schon wieder (siehe oben)? :evil: Nun gut, ich stutzte auch (aber ich lachte nicht – zumindest nicht sofort!). Der Mann kaufte Mineralwasser… stinknormales Mineralwasser in Flaschen. In zwei dieser noch ungeöffneten Flaschen befanden sich einmal eine ganze und einmal eine halbe und zudem mausetote Fliege. :neutral: :roll: :shock: :???: Ja, was denn nun? Warum hält an dieser Stelle jeder inne? :twisted: Naja, weil diese Auflösung offengesagt nicht wirklich diesen Namen verdient hat! Was haben tote Fliegen in Wasserflaschen mit Sex und Friseursalons zu tun? Ganz einfach: Dieses Erlebnis zog “schwere Depressionen, Angst- und Beklemmungszustände und den zwanghaften Gedanken” an Fliegen in Wasserflaschen nach sich. Ja! “Wir alle kennen diese Art von Fliegen mit den blauen Körpern”, sagte der Ärmste unverblümt in einem Radiointerview. Die Insekten landeten auf Kot und toten Ratten am Straßenrand. Wenn sie ins Trinkwasser gelangten, sei das “eine Angelegenheit der öffentlichen Gesundheit”. Das ist zweifellos eklig, aber psychisch schädigend? :?:

Wer nun glaubt, mit diesem Schmarrn könne man keinen Blumentopf gewinnen, der täuscht sich gewaltig. 215.000 Euro ist diese Schauergeschichte wert, denn so viel bekam der gute Mann Schadenersatz von der Abfüllfirma, die sich letztlich für die Fliegen verantwortlich zeichnet. Und spätestens jetzt, nach dem nächsten Satz, darf auch wieder gelacht werden: Der Friseur trank keinen Schluck von dem Wasser! Der bloße Anblick habe ihn geschädigt! :lol:

Damit erst gar nicht der Verdacht aufkommt, dass ich eine Fliege zuviel im Wasser hatte: Hier ist der Beweis! ;)

Entzugserscheinungen

Mei, wer hätte das einst gedacht? Vom “hippen” Neublogger zum echten Blogjunkie! :lol: Ich hätte das nie geglaubt! :mrgreen: Und nun, gestern von beruflichen Terminen im (mehr oder weniger) fernen Stuttgart abgehalten, kam ich beim besten Willen nicht dazu einen Beitrag zu schreiben. Früher hätte dann halt kein Beitrag hier gestanden… fertig! So aber irrt man eineinhalb Tage lang in der baden-württembergischen Landeshauptstadt umher und geht mit unzähligen Ideen schwanger, die hier hätten landen können (und die sicher auch noch hier landen werden :twisted: ). Spätestens jetzt ist mir klar: Ey, ich bin ein echter Blogger geworden! :cool:

Let’s blog again! :lol:

Pharma-Origami

Sagt mal, geht das nur mir so? Ich mein, es ist schlimm genug, wenn man Chemie in sich reinstopfen muss. Aber hier und da sind Arzneimittel auch sehr bequem, erleichternd oder sogar segensreich. Aber diese Packungsbeilagen! Meist sind die ja recht umfangreich und wenn man sie (vor allem den Abschnitt “Nebenwirkungen”) liest, fühlt man sich plötzlich kränker als vorher. Aber die wirklich echte Herausforderung ist das Wieder-Zusammenfalten dieser Scheißdinger Blättchen (oder sollte ich “segelgroße Bögen” schreiben?). Es muss ein fehlprogrammierter Roboter sein oder unterbezahlte Asiaten, die so derart und fern jeder Logik falten. Ich knäule die Teile irgendwann nach einer Stunde geduldiger Falttests frustriert zusammen und stopfe sie schließlich wutentbrannt in die Packung. Mal ehrlich: Geht das nur mir so? :roll:

Der Sommer kann kommen!

Ich musste ordentlich schmunzeln, als ich neulich Hannahs neue Schuhe sah: Farbenfrohe, flotte Sandalen. Also keine altbackenen “Altherren”-Teile. Nix da! Elegant-sportive Teile sind das!

Hannahs Sandalen

Da wird einem erst so richtig bewußt, dass der kommende gleichzeitg Hannahs erster Sommer “zu Fuß” sein wird. Es ist wirklich irre, wie die Zeit vergeht. Im letzten Sommer saß sie noch mehr oder weniger unbeweglich im Planschbecken. Wir dürfen gespannt sein, wo sie mit ihren neuen Flitzern überall hintrampelt. :mrgreen:

Die Vögel

© Dickimatz (Pixelio)

Wer kennt sie nicht, die bedrückenden Szenen aus Alfred Hitchcocks “Die Vögel”? Da sitzen Scharen von Vögeln auf irgendwelchen Dächern, Bäumen, Antennen… und glotzen einem mit ausdruckslosem Gesicht hinterher, verfolgen jeden Schritt und geben das Gefühl, irgendwas Böses im Schilde zu führen. Dass ausgerechnet Raben besonders beängstigend wirken, liegt sicher nicht nur an dem Film, sondern auch an ihrer Farbe und vor allem an ihrem beinahe schon menschlichem Verhalten. Inzwischen weiß man ja, dass Raben mit die intelligentesten Tiere überhaupt sind. Das macht meine soeben gemachte Erfahrung mit einem Exemplar dieser Spezies nicht unbedingt besser! :???:

Micha marschiert vom Parkplatz in Richtung Bürogebäude, am Boden, lustlos und ohne Böcke heute überhaupt noch einen Finger krumm zu machen frohen Mutes und voller Tatendrang. Aus dem Augenwinkel sehe ich einen schwarzen Gegenstand auf mich zufliegen und merke erst kurz vor dessen Landung in etwa fünf Metern Entfernung: Das ist ein Rabe! Ich bleibe kurz stehen, weil er zielstrebig auf mich zu marschiert. Er guckt mich erwartungsvoll von der Seite an – so wie das Vögel nun mal tun. Ich mache mit dem Mund ein lockendes Gluckgeräusch. Er macht einen Schritt zur Seite, so als wolle er mir in der Rücken fallen und mustert mich noch genauer. Ich grinse dämlich… einfach so, vermutlich weil mir die Situation langsam bizarr, ja sogar unheimlich vorkommt. Er tippelt von einem Bein aufs andere. Ich hoffe indes, dass dies für seine Gefolgsleute kein verstecktes Zeichen zum Angriff ist. Mit langsamen Schritten gehe ich weiter, während der Rabe neben mir her hoppelt. Nicht mal für eine Sekunde lässt er mich aus dem Blick. Ich gehe schneller, der Rabe hüpft inzwischen mit ab und zu leicht flatternden Flügeln neben mir her. Ich bleibe stehen, stemme die Arme in die Hüften und frage ihn: “Okay, was willst Du?” Er blinzelt mir zu – ohne Witz! Der hat mir zugeblinzelt! Dann hüpft er zweimal von mir weg, breitet die Flügel aus und fliegt davon.

Was bitteschön wollte der von mir? :shock: Und Spatzel? Wenn’s die Finette war, dann lacht sie sich jetzt bestimmt halb tot. Wieder mal hat sie das “Rudelmitglied” gedemütigt. :lol: Okay, das war jetzt ein Insider! :mrgreen:

Kuriose Fehlermeldungen (Teil 11)

Was? :eek:

Buchstabensalat

Led Zeppelin – Stairway to heaven

Durch Zufall hörte ich heute Morgen mal wieder diesen Song im Radio. Er wurde dort als einer der meistverkauften und meistgehörten Songs angepriesen. Fernab von dem offenbar kommerziellen Erfolg ist und bleibt “Stairway to heaven” für mich ein Meisterwerk, eine Kostbarkeit und die Stimmung, die es in mir erzeugt, ist unbeschreiblich, mitreißend… einfach gigantisch. Kein anderer Song hat so eine “merkwürdig schöne” Wirkung auf mich. Mehr kann man dazu nicht sagen… :mrgreen:

Marathongirl

Wir hatten heute im Süden warmes, beinahe schon frühlingshaftes Wetter. Zwar war es nicht dauerhaft so sonnig, wie es der Morgen zunächst versprach und es die Vorhersage suggerierte, aber immerhin war es warm genug, um ohne sibirische Einmümmelungsaktionen umherzuschlendern. Hannah, die zunächst wegen des Fiebers und später wegen des Sauwetters der schlechten Witterung in den letzten Tagen nicht “Adda” machen konnte, war natürlich entsprechend heiss auf die frische Luft. Sie scheint mehr und mehr zum “Straßenkind” zu mutieren und will eigentlich immer und überall ins Freie. Wir haben schon überlegt, ob wir sie dem Wildschweinrudel hier im Wald um die Ecke zur weiteren Aufzucht anvertrauen sollen. :lol: Im ernst: Sie ist wahnsinnig gern draußen, in der Natur. Das ist ja auch gut so, hat nur den Nachteil: Wenn man einfach nicht raus kann, weil sie krank oder die Welt am Untergehen ist, dann hat man das Theater!

Heute also wurde alles nachgeholt – und wie! Da sie immer besser und sicherer läuft, wollte sie ihre Fähigkeiten natürlich ausleben und marschierte neben dem zur Sicherheit mitgeführten Kinderwagen her. Doch immer dann, wenn es ans Reinsitzen ging, machte sie sich steif und wehrte sich mit zornerrötetem Gesicht. Also ging es wieder ein paar Dutzend Meter weiter… zu Fuß. So kam es, dass Hannah gut und gerne zwei Kilometer allein lief – ohne Murren, mit wahnsinnig viel Spaß und (was uns Angst macht) ohne jedwede Ermüdungserscheinungen. Erst eben vorhin, als wir sie ins Bett brachten, fielen ihr die Augen zu wie Rolläden, deren Gurt gerissen ist. Zack! Weg war sie. :mrgreen:

Natürlich sind wir stolz auf unsere kleine Maus, aber vor allem durchstöbern wir jetzt schon mal alle Outdoor-Onlineshops, denn wenn das so weitergeht müssen wir uns auf Tagesmärsche, Querfeldein-Wanderungen und Biwak-Aufenthalte einstellen. :lol: In diesem Sinne: Vorwärts, marsch! :mrgreen:

Eltern-Stöckchen

Inzwischen gibt es nun schon eine ganze Reihe von Elternblogs, in denen wir hin und wieder schmökern. In unserem Blogroll finden sich einige davon. ;) Natürlich bietet sich da ein klassisches “Eltern-Stöckchen” an, das auch mal einen etwas anderen Einblick in die anderen “Eltern/Kind-Konstellationen” gibt. :mrgreen: Gefunden hab ich es hier. Wir fangen natürlich an und sind sehr gespannt, wo das Stöckchen überall landet und vor allem, welche Ergebnisse es bringt. :smile:

1.) War der Nachwuchs geplant?
Jep, Hannah ist ein klassisches Wunschkind! :mrgreen:

2.) Wie hätte er/sie geheißen, wenn er/sie das jeweilige andere Geschlecht geworden wäre?
Hannahs Name stand von vornherein fest. Beim Jungennamen sind wir bis heute noch unschlüssig! Deshalb waren wir fast schon froh, dass es ein Mädchen geworden ist. :oops:

3.) Was war der erste Gedanke, als Du erfahren hast, dass du Nachwuchs bekommst?
Katrin kam zur Wohnungstür rein, lief zu mir ans Sofa und legte wortlos den Mutterpass samt “I love dad”-Schnulli auf den Couchtisch. Es ist schwer zu beschreiben, was da in mir vorging. Ich war irgendwie total “leer” vor Freude! Ich war einfach nur glücklich… Nichts anderes hatte mehr Platz! :smile:

4.) Was machte Dir am meisten Kummer vor der Geburt Deines ersten Kindes?
Vor der Geburt selbst hatte und habe ich zwar einen mords Respekt (vor allem den Mamas gegenüber), aber mit “Angst” hatte das nichts zu tun. Auch vor dem Vatersein hatte ich ab dem Zeitpunkt schlagartig keinen Bammel mehr, als ich sicher wusste, dass Hannah unterwegs ist. Ich denke, wie alle Eltern (ganz gleich ob Mütter oder Väter) hat man aber auf jeden Fall so ein bisschen Sorge, ob alles gut geht, ob das Kind gesund ist und ob Mama und Baby alles gut überstehen.

5.) War der Kummer dann begründet?
Nein, Gott sei Dank ganz und gar nicht!

6.) Willst Du noch mehr Kinder? Wenn ja, Wieviele?
Über diese Frage machen wir uns im Moment noch keine Gedanken. Jetzt ist erstmal Hannah das Wichtigste! :mrgreen:

7.) Dein ultimativer Tip an alle (werdenden) Eltern?
Stellt Euch darauf ein, dass alles (wirklich alles) anders ist als zuvor. Das kann man sich vorher niemals so vorstellen, wie es tatsächlich ist. Aber habt keine Angst davor, denn das bedeutet keinesfalls, dass alles schlechter wird als vorher! Wenn man sein eigen Fleisch und Blut in den Armen hält, dann ist alles andere unwichtig! :smile: Deshalb genießt jede Sekunde, nehmt Euch Zeit für die Kleinen, denn so schnell werden sie größer und älter… und flügge. Die Zeit vergeht sooo schnell! :wink:

8.) Wie sind Deine nächsten Zukunftspläne?
Wir schmieden keine großen Pläne, sondern genießen momentan einfach jeden einzelnen Tag mit Hannah (sofern niemand krank ist oder zahnt :lol: ). Wir wollen mit ihr unbedingt mal in den Zoo (natürlich in die Wilhelma ;) ). Sie findet Tiere sooo klasse und kreischt schon aus purer Freude, wenn wir zum benachbarten Bauernhof gehen, auf dem sie Pferde, Kühe und Hunde treffen kann.

Jetzt bin ich sehr gespannt, was Kathy aus Idas Welt auf die Fragen antwortet. :mrgreen: