Kuriose Fehlermeldungen (Teil 8)
Klingt zuerst einmal nach “Star Wars”, aber tatsächlich ist es ein Beweis für etwas, das ich schon lange vermutet habe: Wer viel am Computer arbeitet, der läuft Gefahr “irgendwie” unter Strom zu stehen!

Klingt zuerst einmal nach “Star Wars”, aber tatsächlich ist es ein Beweis für etwas, das ich schon lange vermutet habe: Wer viel am Computer arbeitet, der läuft Gefahr “irgendwie” unter Strom zu stehen!

Ich kann mir nicht helfen, aber dieser Song geht mir seit vorhin (seit er im Radio kam) nicht mehr aus dem Ohr. Mag sein, dass es an dem Dudelsacksound liegt… oder woran auch immer. Er ist jedenfalls geil… irgendwie.
Auch hier im Blog war es schon ein Thema: Die neue Regelung zur Reduzierung des Feinstaubausstoßes. Da führt die Politik völlig überstürzt und unbedacht ein neues System ein, das dazu noch einseitig und somit ungerecht ist, und wundert sich nun, warum alles schief gegangen ist. Lange Zeit wollte keiner eine Feinstaubplakette haben, jetzt kommt der große Ansturm. Selbiges gilt für Rußpartikelfilter, die zunächst nicht gefragt und deshalb nicht produziert wurden. Später dann ließen viele einen solchen für viel Geld einbauen und bekommen nun gesagt, dass die alle mangelhaft und defekt seien.
Damit die Emotionen nur nicht im Keller bleiben, sondern ordentlich hochkochen, gießt unser lieber Herr Umweltminister Gabriel, dem wir diese ganze Scheiße dieses Schlamassel zu verdanken haben, jede Menge Benzin ins Feuer. Er will den Autofahrern nun Dampf machen, dass sie die fehlerhaften Rußfilter hurtig austauschen lassen (siehe hier). Ansonsten müssen sie wieder mehr Steuern zahlen. Großartig! So macht man sich Freunde! Lieber Herr Gabriel, ich frage mich, wer endlich Ihnen einmal Dampf macht, damit sie in Zukunft ordentliche Arbeit abliefern und nicht unüberlegten, politischen Müll unters Volk werfen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wie ich hier auch schon sehr ausführlich beschrieben habe, bin ich sehr dafür, dass endlich mehr Umweltschutz praktiziert und nicht immer nur darüber geredet wird. Aber dann doch bitte so, dass es alle trifft, die die Luft verschmutzen (denn Ruß ist bei Weitem nicht unser einzigstes Problem!), das Ganze dann auch was bringt und nicht nur bürokratische (Amts-)Schimmelritte nach sich zieht!
Nun hat sie also das Handtuch geworfen. Andrea Ypsilanti wollte entgegen ihrer Ankündigung im Wahlkampf mit den Linken zusammenarbeiten und sich mit deren Stimmen zur Ministerpräsidentin wählen lassen. Bereits hier habe ich meine Bedenken zu dieser Entscheidung geäußert, auch wenn die Sache in den Medien und in der öffentlichen Diskussion teils nicht ganz richtig dargestellt wurde. Ich werfe Frau Ypsilanti nicht vor, dass sie die Hilfe der Linken in Anspruch nehmen wollte. Wer realistisch denkt, der weiß, dass sie ohne diese überhaupt keine Chance gehabt hätte! Ihr Fehler war es aber, einen solchen Deal mit ihren Äußerungen im vorausgehenden Wahlkampf kategorisch abzulehnen. Sie erhoffte sich wohl, so noch mehr Stimmen zu fangen. Stattdessen hat sie sich nun ins Aus geschossen. Dabei ist die Richtung – meiner Meinung nach – unausweichlich. Die SPD wird auf kurz oder lang ohne die Linkspartei keine Mehrheiten mehr bilden können. Zu viele Wähler sind durch die internen Zerwürfnisse und Ungereimtheiten abgesprungen, andere sind aus Protest Gysis und Lafontaines populistischen Parolen gefolgt. Das eigentliche Problem heißt nämlich nicht Ypsilanti, sondern “Richtungslosigkeit in der SPD”. Da ist Herr Beck gefragt, der zur Zeit (vielleicht auch wegen seiner noch immer andauernden Grippe) verdächtig ruhig ist.
Meine Prognose: In Hessen wird bald neu gewählt! Das widerrum ist ein ordentlicher Schuss vor den Bug der deutschen Politik, der hoffentlich auch endlich mal als solcher wahrgenommen wird… in allen Lagern! :???:
Dieses Mal gibt es zum Glück eine erfreuliche Info aus der Wilhelma: :smile:
Sechs kleine Waldhunde, der einzige Wurf in Europa dieses Jahr!
Mutter Sabana, Vater Mato und die Wilhelma sind immens stolz auf die munteren kleinen Racker.
Auch wenn die eher bärenartig aussehenden Waldhunde von den Besuchern kaum wahrgenommen werden, da sie irgendwie immer ein bisschen im Schatten der Elefanten und Tiger stehen, so gehören sie doch zu den besonderen Tieren in der Wilhelma: Die kaffeebraunen, knapp terriergroßen Waldhunde sind ursprünglich Bewohner der Wälder und Baumsteppen Südamerikas. Man lebt und jagt in kleinen Rudeln, die aus einem Elternpaar und ihren Jungen bestehen.
Sechs Welpen, die auch alle aufgezogen werden, sind ein außergewöhnlich großer Wurf, normal sind es nur zwei bis drei Junge, die nach zwei Monaten Tragzeit zur Welt kommen und von beiden Eltern gemeinsam großgezogen werden. Der Rüde darf sogar Geburtshilfe leisten. Waldhunde können gut schwimmen und jagen Beute unter anderem im Wasser, so tauchen sie auch in ihrem Wasserbecken in der Wilhelma nach Futter. Auf dem Speisezettel stehen neben allerlei kleinen Säugern auch Weichtiere, Krabben, bodenlebende Vögel, Eier, Fische und Früchte.
Die Familie bleibt etwa 18 Monate zusammen, erst dann verlassen die Jungen den Verband und gründen eigene kleine Rudel. Die Wilhelmabesucher werden also einige Zeit lang Spaß an der Waldhundfamilie haben, wenn sie denn den Blick von Tigern und Elefanten mal lösen können!
Seit einer Woche ist “Fritzi” verzweifelt: seine Freundin “Babe” ist verschwunden! Gekidnappt? Geklaut? Mitgenommen von einem herzlosen Besucher der Stuttgarter Wilhelma, der es niedlich findet einen Brillenpinguin im Bad zu haben? Keiner weiß, was mit “Babe” passiert ist. Tierpfleger Manfred Popp geht davon aus, dass ein Besucher das Brillenpinguinweibchen mitgenommen hat. “Babe” ist nämlich eine sogenannte Handaufzucht und daher sehr zutraulich. Die Leidtragenden in dieser Geschichte sind auf jeden Fall “Fritzi” und “Babe”! Und wer den verzweifelten “Fritzi” im Gehege nach seinem Frauchen weinen sieht, der wird wirklich stinksauer auf den vermeintlichen Dieb! :mad: Die Polizei ermittelt und wir hoffen alle, dass “Babe” gesund und munter zu ihrem “Fritzi” und Manfred zurückkehren wird!
Hier ist der Link zum Steckbrief für die Brillenpinguine.
Ich ahnte ja schon immer, dass auf den Chefetagen dieser Republik so einiges im Argen liegt. Jetzt sagt einem das sogar schon der Computer:

Hier kam das Buch schon einmal zur Sprache. Damals hatte ich es noch nicht gelesen. Das hat sich nun seit gestern Abend geändert. Aufmerksam geworden bin ich darauf schon vor Jahren! Ich schaute einst das literarische Quartett mit Marcel Reich-Ranicki, wo der Roman außerordentlich gute Kritiken bekam. Vor allem der kritische Reich-Ranicki schwärmte geradezu von Wellershoffs Stil und Methodik. Also, so dachte ich, muss man sowas gelesen haben. Ich kaufte das Buch und… ließ es zuerst einmal lange liegen.
Wer sich an die oben genannte Sendung erinnert, wird wissen wie lange!
Nun also habe ich es durch und was soll ich sagen? Reich-Ranicki hatte recht: Es ist ein außergewöhnliches Buch, anders und irgendwie auch merkwürdig. Aber der Reihe nach…
Erzählt man die komplette Geschichte in Kurzformat (was ich aus Rücksicht aller potentieller Leser an dieser Stelle nicht tun werde), würde jeder, der das Buch nicht gelesen hat, sagen: “Ja und?” Es ist nicht die Handlung oder das Geschehen allein, das dieses Buch heraushebt. Die ist, wenn man ehrlich ist, alltäglich und (leider) viel zu oft Realität. Arzt Paul führt mit der erfolgreichen Medizinerin Marlene eine liebevolle Ehe. Die beiden fahren für längere Zeit ins Ausland und engagieren deshalb Studentin Anja, um das Haus zu hüten. In dieser Zeit lernt Anja den Freund des Hauses, den Juristen Leonhard, kennen, der ihr zunächst ein gewisses Gefühl von Geborgenheit gibt. Deshalb heiratet sie ihn ziemlich überstürzt, doch der verklemmte Richter kann ihr nicht die Liebe geben, nach der sie sich sehnt. Auch die Geburt ihres Sohnes ändert nichts daran, dass Leonhards und Anjas Beziehung scheitert. Eher zufällig erfährt sie zudem davon, dass Marlene (die ihr inzwischen so etwas wie eine Freundin geworden ist) einst mit Leonhard zusammen war und sie ihn wegen Paul verlassen hat. Um der Realität zu entkommen, flüchtet Anja immer öfter in den Alkohol. Sie beginnt ein Verhältnis mit Paul, von dem sie sich die Erfüllung ihres Liebeswunsches erhofft.
Leider fehlt Lenny Kravitz’ neues Album “It is time for a love revolution” genau das, was der Titel eigentlich verspricht: Eine Revolution aus Liebe… aus Liebe zur Musik!
Denn was er da in 14 Titeln zusammengeschustert hat, ist langweiliger Einheitsbrei im Retrorock-Stil. Beim ersten Hören ist (außer dem allseits bekannten Ohrwurm “I’ll be waiting”) kein einziger Song hängengeblieben und herausgestochen. Ich kann mich an keinen der Titel explizit erinnern – und das ist ein schlechtes Zeichen. Natürlich werde ich der Platte eine zweite Chance geben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich dadurch viel an meinem Eindruck ändert. Es kommt selten vor, aber diese CD hat gute Chancen umgehend wieder verkauft zu werden… Leider!
Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft.
Früh übt sich, was eine echte Frau werden will:

Aua, nu haut auf mich ein…
Letzte Kommentare