Atomwaffenlager
Da lebt man nun schon seit einigen Jahren in einem beschaulichen Örtchen auf der Schwäbischen Alb, einer grünen, naturbelassenen Idylle und wähnt sich gerade deshalb sicher und geborgen. Heute erst erfahre ich so ganz nebenbei, dass dieser unberührte Ort ohne Übertreibung im Blick des ganzen Landes, wenn nicht sogar der Weltöffentlichkeit stand! :eek: Nun fragt man sich: Was um Himmels Willen kann so aufsehenerregend gewesen sein? Leider war es nicht die Landschaft oder die Stimmung der schönen Alb, sondern ein eher politisches, ja militärisches Thema.
Dass es in Engstingen einst eine Kaserne und somit Militär gab, davon zeugen noch etliche Zäune, Fahrzeughallen und Bunker in der näheren Umgebung. Das Kasernengelände selbst ist später zum heutigen Industriegebiet “Haid” umgemodelt worden. Das war mir bekannt und auch nicht weiter schlimm. Ich dachte dabei aber eher an arme, geplagte Wehrpflichtige, die dort ihre Grundausbildung über sich ergehen lassen mussten.
Kuriose Fehlermeldungen (Teil 6)
Ich muss zugeben: Prozentrechnen war auch nie meine Stärke, aber ich wußte doch, dass bei 100% eigentlich Schluss ist!

Pupertierende Mädchen
Manchmal ist es schon sehr kurios, über welche Suchbegriffe Besucher auf unserem Blog landen. Dank moderner Statistiktools lässt sich das schön auswerten und in der neuen Kategorie “Gesucht & gefunden” dann zum Besten geben. Das ist ja in vielen anderen Blogs auch schon eine liebgewonnene und vor allem witzige Tradition. So nun (hoffentlich) auch bei uns. Viel Spaß beim Kopfschütteln.
bilder von pupertierenden mädchen
Wer danach sucht, der vernachlässigt in der lüsternen Eile die deutsche Rechtschreibung. Schon okay, nur leider wird man hier nicht fündig!
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Du mache viel spreche PHP? Ich so aber nix verstehen!
schraubenzieher
@Gollo: Mag sein, dass das Wort so nicht korrekt verwendet wird, aber es führt einsame, in Heimwerkerkellern lebende Seelen zu uns!
was bedeutet zahnungsschnupfen
Unruhige Nächte, verstopfte Nase, meist Fieber, viel Schleim und ein bemitleidenswertes Kind… und angesichts dessen hoffentlich bald ein neuer Zahn!
vollmer herkunft
Interessant! Diese Frage wurde hier nie geklärt! Ich selbst komm ursprünglich aus dem schönen Rottenburg am Neckar.
Der Name selbst stammt von Volkmann ab und somit von “Mann des Volkes”. Man könnte auch sagen: Einer wie keiner, einer von vielen, Bürger halt, ein langweiliger Normalo!
vollmer rentner
Nä, leider noch nicht! Das zieht sich noch etwas… :shock:
lustig aussergewöhnliche reise
Falsche Adresse! Die gibt’s hier.
feinstaubplakette für wilhelma
Um Gottes Willen! :eek: Wer will mit dem Auto in den Zoo fahren?
Der andere Streik
Momentan ist ja das Wörtchen “Streik” wieder in aller Munde und auch ich rege mich wie der Bollenhut tierisch drüber auf, dass manche Leute einfach kein Maß mehr zu haben scheinen. Gestern Nachmittag aber widerfuhr uns ein Streik ganz anderer Art und Weise. Katrin wollte mit Hannah in die Richtung meiner Arbeitsstätte düsen, damit wir uns unterwegs treffen und gemeinsam einkaufen können. Das hätte alles auch reibungslos geklappt…
Ja, wenn das Auto angesprungen wäre! Der liebe, gute Fort Fiesta scharrte kurz und gab dann keinen Mucks mehr von sich. Ich, der nach Hause geeilte Hobby-Pannenhelfer, der von Autos nicht mehr versteht als das theoretische, technische Prinzip dahinter, probierte es selbst nochmal. Nix zu machen!
Natürlich haben wir für die extrem strengen Tage des Alb-Winters vor Jahren schon ein Starthilfe-Set gekauft, das nun zum Einsatz kommen sollte. Aber das Scharren und Schleifen des Anlassers ließ mich vermuten, dass das nichts bringen würde, zumal alle Lampen, das Radio, die Lüftung usw. noch tadellos lief. Wäre die Batterie tot, wäre auch all das tot, oder? Nix oder!
Der herbei geeilte gelbe Engel (der sehr nette Herr Schweizer, ein symphathischer, gutaussehender Mann im Overall, der sicher vor allem auch in Not geratenen Frauen wie ein leibhaftiger Engel erscheinen muss – an dieser Stelle nochmal DANKE!) machte zuerst mal nichts anderes als ich: Er versuchte zu starten. Nichts! Er klemmte seinen Batteriepack an… und machte etwas, das ich in der Logik schon abgewiegelt hatte. Er startete nochmal… und das Auto lief!
Micha, merke: Bei Autos scheint dasselbe zu gelten wie bei Computern. Das Ganze funktioniert eigentlich nach logischen Grundsätzen. Die Logik bringt einen aber nicht wirklich weiter, wenn es ein Problem gibt! Man muss einfach verschiedene Dinge, der Reihenfolge nach durchprobieren, weil Technik meiner Erfahrung nach in Wirklichkeit niemals logisch ist!
Massive Attack – Teardrop
Heute kam im Radio mal wieder rein zufällig ein Lied, das ich schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gehört habe (obwohl es in meinem weitläufigen Plattenschrank schlummert). Ein klasse Song und vor allem ein klasse Video. Ich höre den Titel immer wieder gern und bin immer wieder von dem Clip fasziniert:
Die Bundeswehr ist zu dick!
Diese plakative Überschrift ist im Grunde die Erkenntnis des Wehrbeauftragten des Bundestags, Reinhold Robbe (hier nachzulesen). Die deutschen Soldaten seien zu dick und qualmen zu viel. Jeder Fünfte treibe gar keinen Sport und somit sei die Lage insgesamt “besorgniserregend”. Da kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch! Ist die Bundeswehr etwa in der Realität, im Hier und Jetzt angekommen? Ich hatte da ja immer meine Zweifel dran.
Jetzt fragt man sich: Was erwartet die Bundeswehr? Die Wehrpflichtigen setzen sich aus Leuten wie Du und ich zusammen, aus Bürgern dieses Landes und als solche bilden sie ein Spiegelbild unserer Gesellschaft! Seien wir ehrlich: Haben nicht die meisten von uns ein Gewichtsproblemchen? Die einen mehr, die anderen weniger? Und leben wir alle nicht ungesund, die einen mehr, die anderen weniger? Natürlich ist das ein Problem, dem man sich stellen muss. Ich verweise hier auf die sprunghaft ansteigenden Zahlen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nur leider ist die Lösung alles andere als einfach! Dass ausgerechnet die Bundeswehr diejenige sein soll, die jetzt eine Kehrwende schaft…
Die Frage ist auch, wie sie das schaffen soll? Durch mehr Liegestützen auf matschigem Waldboden? Oder durch intensivere Körperertüchtigungsübungen jeden Morgen? Wenn man genau hinschaut ist doch die Bundeswehr in gewisser Weise ein (wenn auch sehr kleines) Problem des großen Ganzen! Während welcher Lebensphase wird mehr gesoffen und geraucht, als während des Ableistens der Wehrpflicht? Für viele ist doch genau das der Ausgleich zum übertrieben harten und im übrigen absolut sinnlosen Drill. Der eigentliche Clou ist doch aber, dass die Bundeswehr jetzt erst darauf aufmerksam geworden ist. Das Problem ist schon alt! Erst vor etwa einem Vierteljahr (also lange bevor irgendwelche Wehrbeauftragen zu irgendwelchen Erkenntnissen kamen) unterhielt ich mich mit einem Freund über seine Zeit bei der Bundeswehr (Wehrpflicht), die wohlgemerkt etliche Jahre zurückliegt. Schon damals gab es durchweg “Fitnessprobleme” und weil das auch den Einfältigsten bekannt sein dürfte, schiebt Herr Robbe eilig nach, dass das Problem zwar bisher artikuliert, wohl aber in der Bürokratie versickert sei. Guten Morgen, liebe Bundeswehr!
Bevor hier nun Missverständnisse aufkommen: Ich habe nichts gegen die Bundeswehr. Ich habe nur etwas gegen alte, eingefahrene Bahnen, die jedwede Neuausrichtung und die Wahrnehmung von Tatsachen blockieren. In meinen Augen ist die Wehrpflicht längst überholt und bringt rein gar nichts… außer Probleme. Vor allen, die als Berufssoldat und mit Profession ihren Dienst tun, habe ich einen heiden Respekt.
Unser Lied
Manchmal geraten die wichtigen, elementaren Dinge im Leben ins Hintertreffen, Alltägliches drängt sich in den Vordergrund, wunderschöne Erinnerungen verblassen… und dann kommt unerwartet aus dem Radio ein heftiges Wachrütteln, vertraute Klänge, die wieder Farbe in die verblassten, vor dem geistigen Auge auftauchenden Bilder malen:
Ich liebe Dich Schatz, mehr als ich hier niederschreiben kann… seit unserer Süßen mehr als je zuvor! ![]()
Danke, dass es Euch gibt und ich Euch habe! :smile:
22 Jahre CeBIT
In Hannover findet momentan wieder einmal die weltweit größte und wichtigste Computermesse statt: die CeBIT. Wieder einmal wird sie richtungsweisend sein und der Allgemeinheit präsentieren, welche technischen Neuerungen in den nächsten Monaten und Jahren mehr und mehr selbstverständlich für uns werden. Ein Blick zurück zeigt dabei in beeindruckender Art und Weise, wie schnell das vonstatten geht. Diejenigen, die heute sagen: “Was brauch ich dies?” oder “Wozu soll denn diese Spielerei gut sein?” werden morgen eben jene Dinge ganz selbstverständlich benutzen. Ich denke zurück an die allgemeine Abneigung gegen Handys.
Irgendwann aber hatte (still, heimlich und leise) jeder eins… und zwar so selbstverständlich, dass manche gar nicht mehr ohne sein können und überall erreichbar sein wollen / müssen / sollen.
Die erste CeBIT fand im Jahre 1986 statt. Wenn man sich vor Augen führt, was damals neu und revolutionär war, dann erkennt man, wie schnell sich die Technik weiterentwickelt. Der Amiga 1000 von Commodore war so eine Revolution. Für stolze 6.000,- DM konnte man das gute Stück haben und bekam dafür einen sensationellen Computer, der seiner Zeit voraus war. Im Gegensatz zur Konkurrenz zeigte er eine farbige Benutzeroberfläche, war multitaskingfähig und gab Vierkanalsound von sich. Ausgestattet war er mit einem Motorola-Prozessor mit 7,09 MHz Taktfrequenz, 256 KByte Arbeitsspeicher und 14-Zoll-Bildschirm. Zum Vergleich: Auf der aktuellen CeBIT sind Prozessoren mit vier Kernen á 3,2 GHz (also umgerechnet etwa 3.276 MHz) und Arbeitsspeichergrößen von 2 GB (also umgerechnet 2.097.152 KB) aktuell. Ich denke, diese Zahlen sind auch für IT-Laien beeindruckend, auch wenn man sich darunter nichts vorstellen kann. Die mathematische Vervielfachung dieser Werte verdeutlichen den Quantensprung, den die Informationstechnologie durchgemacht hat. Ich bin gespannt, wohin die Reise in Zukunft geht…
Hier gibt’s bei CHIP.de noch ein paar weitere kuriose Rückblicke auf 22 Jahre CeBIT. Hochinteressant und zum Teil auch hochamüsant!
Leona Lewis – Bleeding Love
Zuerst dachte ich, Leona Lewis und ihre Single “Bleeding Love” sei nur ein weiterer, geschickt eingefädelter Kommerzfeldzug einer großen Plattenfirma. Vielleicht ist es das auch tatsächlich, gerade auch, weil Leona Gewinnerin einer Castingshow à la “DSDS” ist. Jedenfalls schreckte mich all das zunächst ab und ich hörte den – zugegeben sehr, sehr geilen – Song nur beiläufig und damit nie bewußt. Dann kam die Echopreisverleihung, die wir uns im Fernsehen anschauten. Dort trat sie auf und sang eindeutig live und zwar so gut, dass sie meine Aufmerksamkeit erregte – sowohl musikalisch als auch äußerlich. Die Frau war mir auf Anhieb sehr symphathisch, ohne dass ich hätte sagen können wieso. Wieder verging einige Zeit bis zu ihrem “Wetten dass..?”-Auftritt am vergangenen Samstag. Thomas Gottschalk plauderte nach ihrem (wieder) genialen Liveauftritt und da war es um mich geschehen. Sie erklärte, dass sie aus London stamme und dies widerrum erklärte diesen zauberhaften Cockney-Dialekt (und das ist ganz und gar nicht böse gemeint – im Gegenteil!
). Herrlich! Da war es um mich geschehen!
Wer (live) so genial singen kann, dazu noch so schön spricht,
dann auch noch alles andere als hässlich ist (zumindest für meinen Geschmack), einen solch ruhigen und bescheidenen Eindruck macht und vor allem auch noch viele seiner Songs selbst schreibt, der muss eine Chance bekommen und deshalb bin ich sehr auf ihr aktuelles Album gespannt, das ich mir nun mal zu Gemüte führen werde. Die ersten Onlinehörproben haben mir sehr, sehr gut gefallen.
Leonas “Wetten dass..?”-Auftritt:









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