Heute Abend wird in unserem schönen Städtchen Dörfchen der Maibaum aufgestellt. Das wird nach altem Brauch und mit viel Bier von der ortsansässigen Feuerwehr durchgeführt und läutet den morgigen Vatertag ein. Jaaa, ich weiß! Eigentlich ist das schlicht und ergreifend Christi Himmelfahrt bzw. in diesem Jahr zeitgleich der Tag der Arbeit. Egal! Es ist einfach ein schöner Tag, um sich in der freien Natur zu bewegen.
“Von wegen!!!”, kann man da nur sagen, wenn man die Wettervorhersage anguckt. Ist ja klar, dass es pünktlich zum heutigen Feierabend anfängt zu pissen regnen, um dann morgen hin und wieder immer mal wieder ein Tröpfchen abzuwerfen. Da krieg ich echt Plaque! Vor allem, weil es dann am Freitag wieder trocken wird.

Screenshot: wetteronline.de

© Ruth Rudolph (Pixelio)
Ja, ich gebe es zu: Ich liebe Volksfeste, Rummel, Kirmes… Wie immer man das auch nennen mag. Dabei kommt es mir weniger auf das “Remidemi”, als auf diese besondere Stimmung an. Schon als Kind fand ich diese Athmosphäre faszinierend. Dieses Vagabundenleben der Schausteller, die vielen Lichter am Abend… Einfach herrlich!
Derzeit findet nun wieder einmal das Stuttgarter Frühlingsfest in Bad Cannstatt statt. Es ist das größte Frühlingsfest in Europa mit mehr als 200 Schaustellern und riesigen Bierzelten. Auf dem selben Gelände findet im Herbst auch immer das Cannstatter Volksfest statt, das zwar vom Berühmtheitsgrad hinter der Münchner Wies’n rangiert, aber flächenmäßig deutlich größer ist.
Mal schauen, ob und wenn ja wie wir das heuer mit Hannah einfädeln, aber so ein gemütlicher Spaziergang über den Wasen… das wäre schon was.

© jamesbond.de
In vielen Bereichen scheine ich das “typische Mann-Klischee” nicht zu erfüllen. Wobei ich anfügen muss, dass ich derartige Vorurteile und Schubladendenken überhaupt nicht leiden kann, aber das gibt es nun mal. Männer lesen nicht gern und schrauben gern an Autos. Männer sind ausschließlich pragmatisch und überhaupt nicht emotional veranlagt. Männer haben eine geile Pornosammlung und lieben Fussball.
Nun gut, ich übertreibe hier natürlich maßlos und bin heilfroh, dass die meisten Männer nicht so sind.
Ein ganz kleines bisschen erfülle ich dann das Klischee doch, denn ich liebe James Bond-Filme! Katrin war beinahe schon entsetzt, als sie zum ersten Mal von dieser Vorliebe hörte.
Ich bin da richtig “fanatisch”! Ich kenne alle Filme, Darsteller, kann auch schon bei einem kurzen Blick auf eine Szene sagen, aus welchem Streifen sie stammt. Ich mag diese eigenartige Mischung aus Action, Autos, Krimi, Frauen, blöden Sprüchen… Komischerweise aber nur in der richtigen Mischung und nur in einem James Bond-Film.
Vielleicht ist es diese leichte Ironie, diese feinen Züge einer Persiflage, die in (fast) jedem Bondfilm zu spüren sind. Keine Ahnung!
Mein absoluter Lieblings-Bond ist (natürlich) Sean Connery. Auch Pierce Brosnan und Roger Moore waren nicht schlecht. Dass die anderen Bonddarsteller, allen voran Daniel Craig, nicht ganz so mein Fall sind, daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Trotzdem ist es irgendwie spannend, wenn James Bond einem so nahe kommt, wie es die Tage der Fall ist. Für den neuesten 007-Movie “Quantum of solace” wird derzeit am Bodensee gedreht. Das ist (z.B. im Vergleich zu Chile, einem weiteren Drehort) nicht allzu weit von hier entfernt. Wir fahren da nur rund eine Stunde bis ans Schwäbische Meer. Die über zweihundert Mann starke Filmcrew dreht unter anderem in Feldkirch. Interessanterweise spielen diese Szenen später in Bregenz!
So also wird man verarscht getäuscht.
Wer mehr über James Bond erfahren möchte, ist mit JamesBond.de immer gut bedient. Das ist mein Haus- und Hoflieferant für Infos rund um den weltberühmten Geheimagenten.
Kurioser Mailverkehr von heute morgen:
Mail von Bernd an mehrere Empfänger inklusive Micha:
Hi
Hier ein Vorschlag:
Grillen beim Edgar am 15.5.08 11:00 Start falls wir nicht mehr arbeiten müssen
Bernd
Mail von Edgar an mehrere Empfänger inklusive Micha:
Hi,
Bitte Vorschläge was wir essen und trinken wollen.
Habe eine Faß-Bier dann kalt da.
Anfhart siehe Exel-Datei.
Edgar
Mail von Gerd an mehrere Empfänger inklusive Micha:
Bringe Döninghäuser und die Soße mit.
Als Vorschlag:
Bauchfleisch Nudel- oder Kartoffelsalat.
Mit dem Bier ist OK , ABER: wer fährt zurück und wer trinkt alles Bier?????
Gruß Gerd
Mail von Micha an alle Beteiligten:
Hallo zusammen!
Bier, Grillen… Klingt alles sehr, sehr lecker! Nur leider kenne ich niemanden von den werten Damen und Herren. :-) Insofern muss es sich um ein Missverständnis handeln. Offenbar ist der Michael Vollmer nicht so einzigartig, wie ich immer gedacht habe! ;-)
Viele Grüße und
viel Spaß beim Grillen!
Mail von Andreas an Micha:
Hi !
*rofl*
Sicherlich sind Sie einzigartig ! Nur der Name eben nicht !
War bestimmt nicht das erste mal !
*kicher*
Alles Gute und auch eine schöne Grillsaison
Andreas
In der IT-Welt ist “Amtssprache” englisch. Da braucht man nicht lamentieren und nicht fluchen, das ist halt mal so. Da “zieht man nicht mit der Maus”, sondern man macht “drag and drop”. Man erhält auch keinen blauen Fehlerbildschrim, sondern einen “Blue screen”. Und wer in einem komfortablen Editor arbeitet, benutzt WYSIWYG (“What you see is what you get”) und nicht etwa WDSBDA (“Was du siehst bekommst Du auch”).
Umso amüsierter war ich, als ich eben vorhin einen Pack DVD-Rohlinge entblätterte, weil ich was zu brennen hatte. Da steht doch tatsächlich gleich unter “Recordable Disc” eine ganze Reihe von Übersetzungen hiervon. “Disque inscriptible” klingt noch logisch, aber die deutsche Wortkreation “beschreibbare Platten” entlockte mir dann doch ein Schmunzeln. “Komm, lass uns heut Abend ‘ne Platte gucken.”
Heute kann’s hier im Blog schon auch mal deutlich langsamer zugehen als sonst. Nein, wir haben keine “Schweizer Wochen”!
Im Rechenzentrum finden Wartungsarbeiten an der Stromversorgung statt, was widerrum Auswirkungen auf den ein oder anderen Webserver hat. Ich kann Euch da nur um Geduld bitten…
Wie man hier schon lesen konnte, ist Hannah ein totaler Fan von Baggern aller Art. Mit dafür verantworlich ist die Tatsache, dass zu Hause um die Ecke eine (wenn auch kleine) Baustelle eröffnet wurde. Da wurde nichts anderes gemacht, als zwei Autostellplätze angelegt. Dazu brauchten die Arbeiter aber immerhin einen kleinen… richtig! Bagger!
Und so kam es, dass Hannah mehrmals täglich ans Fenster rannte, rauszeigte und mit nickendem Kopf “Baggô” plapperte. Natürlich musste man auch des öfteren mit ihr zu der Baumaschine rüberspazieren und das kleine Ungetüm von Nahem betrachten.
Heute Morgen nun die Schreckensnachricht: Der “Baggô” ist weg! Die Baustelle gibt’s nicht mehr! Vielleicht ist das der Grund dafür, warum sich Hannah “rein zufällig” an einem Schrank zu schaffen machte, in dem kleine Schnapsflaschen lagern.
Armes Kind!
Das etas merkwürdige Wort hier in der Überschrift, stammt interessanterweise aus der Bibel. Es ist hebräisch und bedeutet soviel wie “Durcheinander”. Ein solches Thouwabohu ist auch dafür verantwortlich, dass im Moment hier im Blog eher wenig los ist. Manchmal fordert einem das Leben sehr viel ab und da bleibt einfach weder die Zeit, noch die Kraft, die richtigen Worte für den ein oder anderen Beitrag zu finden. Aber es gehört auch dazu, dass sich alles wieder ändert und dann ist hier auch sicher wieder mehr los.
“Endlich 18! Emmas erster Schlüpferblitzer”
Das ist nicht etwa die Titelstory eines aktuellen Schmuddelblättchens oder einer Pornoillustrierten. Nein, sowas stammt aus der BILD-Zeitung. Mal abgesehen davon, dass es mich nicht die Bohne interessiert, was die Hermine-Darstellerin aus den “Harry Potter”-Filmen drunter trägt, so frage ich mich ganz grundsätzlich, ob wir sonst keine Probleme auf der Welt haben. So einen Fauxpas, der halt mal leider passiert, sollte eigentlich im Papierkorb und nicht auf irgendwelchen Titelseiten landen. Das ist nicht nur für Emma Watson selbst, sondern auch für die Macher von BILD sehr sehr peinlich… Das Problem ist nämlich nicht, dass irgendwo eine Unterhose rausblitzt, sondern dass es geldgeile Idioten Paparazzi gibt, die ohne Scham überall rein blitzknipsen, wo sich auch nur irgendwas bewegt.
Letzte Kommentare