Einschlafprobleme

© Dirk Stollhans (Pixelio)

Hier hab ich mich noch über die rein pragmatischen Dinge an der zurückliegenden Zeitumstellung ausgelassen. Inzwischen haben uns nun auch die eher alltäglichen Problemchen damit eingeholt. Seit dem Wochenende schläft Hannah ums Verrecken beim besten Willen nicht mehr richtig ein. Das war bei uns noch nie ein echtes Problem! Man legte sie ins Bettchen, streichelte ihr über den Kopf, flüsterte noch ein bisschen mit ihr, gab ihr ein Bussi und… schwupps, war sie eingeschlafen. Und jetzt? Geschrei, Geschrei, Geschrei! Und nicht etwa trotziges Gebrülle oder protestierender Zwergenaufstand. Nein, die Kleine hat regelrecht Panik, ruft herzzerreißend nach ihrer Mama (immer öfter auch nach dem Papa) und beruhigt sich erst wieder, wenn man sie auf den Arm nimmt und ihr Geborgenheit vermittelt. Da schießen einem unwillkürlich Bilder aus irgendwelchen Horrorfilmen in den Kopf. Sie weint, als ob – sobald man das Zimmer verlässt – ein Monster neben ihrem Bett auftaucht. Wir dachten zuerst sie zieht eine Show ab, aber inzwischen kennen wir unseren Pappenheimer. Nein, die Maus hat wirkliche Angst!

Tja, nun rätseln wir, was es ist. Die Zeitumstellung? Damit hat es sicher zu tun, aber ob’s das allein ist? Die Zähne, die mal wieder einen ordentlichen Schnupfen in ihr Näschen zaubern? Die Tatsache, dass ich letzte Woche Urlaub hatte und bei meinen Zweien daheim war – und jetzt ist Hannah wieder mit Mama “allein”? :?: Wir können allenfalls vermuten! Und wir hoffen, dass der Spuk bald wieder zu Ende ist, denn bei allem Mitleid und aller Aufopferung, so sehnt man sich doch auch mal wieder nach einem gemütlichen Fernsehabend oder nach kuschliger Zweisamkeit. Im Moment ist diese kinderfreie Oase nur Illusion. :shock: