Happy birthday, Katrin
Auch hier alles Gute zum Geburtstag, Spatzel! Ich weiß, Du magst es nicht, wenn Du so im Mittelpunkt stehst. Darum magst Du auch Deinen Geburtstag nicht… Aber es war trotzdem Dein Tag, auch wenn Du es immer nicht recht wahrhaben willst…
Schön, dass es Dich gibt… und schön, dass ich wir Dich haben. :smile:
Zurück in die Zukunft
In den letzten Tagen haben wir uns immer mal wieder einen Teil der “Zurück in die Zukunft”-Trilogie gegönnt. Ich liebe diese Filmreihe! Ich war damals beim ersten Teil in der Premiere im Kino und ich werde nie vergessen, wie mich dieser Film restlos begeistert hat. Er ist in sich genial und ich werde ihn immer wieder gerne anschauen. Die folgenden Teile sind auch ganz gut, aber kommen meiner Meinung nach an den ersten Teil nicht heran. Die in sich perfekt geschlossene Handlung, die vielen witzigen und genialen Ideen, die Schauspieler, vor allem aber die Musik von Huey Lewis and the News… alles passt perfekt zusammen! Ich liebe diesen Streifen!
Heute Abend (also jetzt gleich) gibt’s also den dritten und letzten Teil. Insbesondere heute schaue ich ihn mir etwas wehmütig an, weil ich auf der Suche nach Michael J. Fox’ weiterem Werdegang auf eine Internetseite gestoßen bin, auf der das relativ aktuelle Video eines TV-Interviews mit ihm gezeigt wird. Ich wusste zwar, dass er an Parkinson erkrankt ist. Dass es aber so schlimm um ihn steht, hat mich zutiefst schockiert. Dieser einst drahtige, stets strahlende und jung wirkende Typ scheint um Jahrzehnte gealtert, hat eine versteinerte Mimik und zittert am ganzen Leib ohne Unterlass… Das hat mich doch wirklich sehr betroffen gemacht. Nicht nur weil ich ein großer Fan von ihm bin!
Langsam wird’s ernst
Heute kamen die ersten potentiellen Nachmieter, um unsere “Noch-” Wohnung anzuschauen. Merkwürdig, wenn wildfremde Leute durch die “eigenen” Räume schlendern. Das erste Loslassen hat begonnen, auch wenn es immer noch sehr, sehr merkwürdig ist. Schön und zugleich sehr wehmütig ist zudem die Tatsache, dass wir uns jetzt noch besser mit unseren Vermietern verstehen. Irgendwie ist mit der Kündigung des Mietvertrags die letzte Förmlichkeit geschwunden und man redet noch offener und ehrlicher. Das hat sich ja auch schon hier bemerkbar gemacht.
Tja, nun haben wir nächste Woche nochmal eine “Führung durch die Gemächer” und dann wird es sich definitiv entscheiden. Interessanterweise haben sich unsere heutigen Favoriten unter den Interessenten mit denen der Vermieter gedeckt. Da scheinen wir dasselbe Bauchgefühl zu haben. Vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass deren Kleine sich sofort perfekt mit Hannah verstand.
Krabbelgruppenhumor
Leider stammt diese kleine Anekdote nicht aus Hannahs Krabbelgruppe, sondern “nur” von SWR3-Moderator Volker Janitz (von dem wir heimliche und hysterische Fans sind
). Dessen Tochter war mit der Mama in der Krabbelgruppe. Sie bemerkten, wie ein kleiner Junge auf die Leiterin zuging und fragte:
“Duuhuu? Hast Du denn keinen Busen?”
Darauf sie ganz entrüstet: “Doch natürlich!”
Darauf der Bub: “Kannst Du den morgen mal mitbringen?”
Die guten alten Zeiten
In unserem Haus- und Hofsender SWR 3 ist heute 80er Tag. Das heißt, es dudelt bis 0 Uhr heute Nacht feinste Musik aus “meinem” Jahrzehnt. Herrlich! Da kann es noch so grau und trist, noch so nebelig und nass sein… der Tag ist gerettet!
Die Fahrt zur Arbeit wurde durch Patrick Swayzees “She’s like the wind” und Soulsisters “Way to your heart” versüßt. Im Moment dudelt “Reality” aus “La Boum” – und schwupps sind wieder unzählige Erinnerungen da.
Die 80er haben meinen Musikgeschmack geprägt, sie sind meine Jugend und die Musik aus dieser Zeit ist somit der Soundtrack meines “Heranswachsens”. Darum ist der heutige Tag irgendwie etwas Besonderes. Das hätte ich heute Morgen auch noch nicht gedacht, als ich das Sauwetter sah und schlaftrunken, nichtsahnend aus dem Bett kletterte.
Merkels rhetorisches Feuerwerk
Herrlich, was man so von unserer besten, aber leider auch ersten und einzigen Kanzlerin findet, wenn man sich mal so umguckt. Geballt sind ihre peinlichen Patzer noch peinlicher!
Herrlich!
Schlafdefizit
Übel, wenn man vor lauter Neugier seine guten Vorsätze über den Haufen wirft und dann bis nach Mitternacht Kerners Talkshow anguckt. Warum? Nur weil ein gewisser Thomas Gottschalk zu Gast ist! Aber wenigstens war’s aufschlussreich, witzig und kurzweilig. *gäääähn*
Freiheit für Tibet
Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen beim Fackellauf zur diesjährigen Olympiade in China. Menschenrechtsaktivisten hissen Banner oder stören den Fackelzug durch massive Proteste und Demonstrationen. Immer wieder liest oder hört man die gleiche Parole: “BEFREIT TIBET” oder “EINE WELT. EIN TRAUM”. Hintergrund dieser Proteste ist der Umgang der chinesischen Regierung mit Tibet. Bereits im Oktober 1950 beanspruchte China die Herrschaft über Tibet und hat dieses Land mit Gewalt unterdrückt. Schon damals blieb ein anschließender Appell gegen dieses Vorgehen an die Vereinten Nationen erfolglos. Der Dalai Lama musste schließlich 1951 aus Tibet fliehen und lebt seither im indischen Exil. Dies ist nur ein ganz kurzer Umriss der Zustände in Tibet. Und tagtäglich, so scheint es, spitzt sich die Situation zu: Tibetanische Mönche werden vom chinesischen Militär aus ihren Klöstern vertrieben, verhaftet und im schlimmsten Fall getötet. Es kommt immer wieder zu Ausschreitungen und Kämpfen.
Man kann zu China stehen wie man will, aber ausgerechnet in diesem Land, in dieser momentan sehr prekären Lage sollen die Olympischen Spiele dieses Jahr stattfinden. Die Welt protestiert gegen diese gewaltsame Unterdrückung Chinas und die Regierungschefs von Europa und den USA schauen tatenlos zu. Es scheint als würde es keinen interessieren! Im Gegenteil: unsere „unfähige“ Bundeskanzlerin, von der ich bisher noch keinerlei Stellungnahme zu irgendeiner politischen, sei es innerpolitisch oder außenpolitisch, Lage gehört habe, hat sich höchstpersönlich zu den Eröffnungsspielen nach China eingeladen. Das finde ich so bedauerlich, dass es mich stinkwütend macht! Ist es denn nicht möglich, wenigsten EINMAL klar Stellung zu beziehen und zu zeigen das man nicht damit einverstanden ist, dass ein Volk – eine Kultur – ausgerottet wird?! Mir ist schon klar, dass dies politische Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Aber immer gleich den Schwanz einzuziehen ist auch keine Lösung. Selbst unsere Sportler, für die Olympia sicherlich ein Höhepunkt in ihrer Karriere ist, lässt man im Regen stehen. Keine Stellungnahme der Bundesregierung. Es heißt vom deutschen Sportbund nur lapidar: es ist den Sportlern erlaubt ihre Meinung zu äußern! Toll!!
Ich jedenfalls ziehe den Hut vor allen, die protestieren. Sie zeigen Rückgrat und kämpfen für ihre Überzeugung und für ein FREIES TIBET!
Rentenerhöhung
Nun ist sie also durch: Die Rentenerhöhung. Es war eine schwere Geburt und zwar nicht zu unrecht, denn viele Stimmen waren strikt dagegen. Nun könnte man den Deutschen vorwerfen, sie wären ein altenfeindliches Volk. Dabei geht es Rentnern bei uns recht gut. Noch nie waren die Renten in Deutschland so hoch wie in den letzten Jahren. Außerdem erhalten die Rentner in steter Regelmäßigkeit kleine, aber feine Erhöhungen. Bleibt die Frage, wo die regelmäßigen Erhöhungen der Löhne und Gehälter all derer bleiben, die das jetzige Rentenaufkommen gegenfinanzieren müssen. Das Argument, man wolle doch wenigstens das rausbekommen, was man einst einbezahlt hat, ist einfach unsinnig und grundlegend falsch. Das deutsche Rentensystem ist umlagefinanziert, das bedeutet, die heutigen Rentner haben einst nicht in einen Topf einbezahlt, aus dem sie jetzt wieder schöpfen, sondern sie haben die damaligen Renten finanziert, so wie alle Arbeitenden von heute die Zahlungen an die heutigen Rentner erwirtschaften. Ein weiteres Missverständnis führt immer wieder dazu, dass von “armen” Rentnern gesprochen wird. Die Renten werden nicht “dauernd gekürzt”, sondern die regelmäßigen Erhöhungen wurden in den vergangenen Jahren mehrmals ausgesetzt. Anders gesagt: Es wurde niemandem auch nur ein Euro weniger ausbezahlt! Zumindest nicht wegen einer politischen Rentenkürzung.
Es tut mir leid um all jene Rentner, die wirklich knapsen müssen und die mit ihren finanziellen Mitteln nicht über die Runden kommen. Aber das ist ganz eindeutig NICHT der Regelfall! Wer um sich schaut, der müsste eigentlich wahrnehmen, wie es um die Rentner bestellt ist: Unser Herr Knolle reist MINDESTENS zweimal pro Jahr in ferne Länder, fährt stets einen nagelneuen (und nicht gerade kleinen) Mercedes und schleppt regelmäßig kistenweise Wein in sein Domizil. Wir können uns vielleicht gerade mal einen Urlaub pro Jahr leisten und selbst da sparen wir und fahren in möglichst nahegelegene, zumindest aber preiswerte Gegenden. Ein nagelneuer Mercedes ist und bleibt (wenn er nicht auf Pump angeschafft wird) ein Traum. Dasselbe gilt für das Rentnerehepaar im Haus daneben. Ein ehemaliger Kollege von mir, der inzwischen auch Rentner ist, erzählte mir neulich, als ich ihn zufällig traf, dass er jetzt erstmal zwei Wochen lang beim Skifahren war. Jetzt überlege er, ob er noch eine Art “Sommerurlaub” machen solle.
Im gleichen Atemzug klagte er aber darüber, dass er zwei Kinder hat, die auf seine Kosten studieren. Ohne Worte… :???:
Eine “echte” Sünde
Heutzutage wird das Wort “Sünde” kaum mehr verwendet. Immerhin ist es, seit Mose die Steintafeln bergab geschleppt hat, auch eher negativ belegt. Es hat mit Ver- und Geboten zu tun, damit was man darf und was man nicht soll. Klar, dass sowas unpopulär ist.
Eine “echte” Sünde ist aber, was alltäglich praktiziert und von uns allen mehr oder weniger mit unterstützt wird. Ganz selbstverständlich und ohne darüber nachzudenken, erwarten wir zu jeder Zeit (ganz gleich ob früh morgens oder spät abends), dass unser Bäcker stets frische Ware für uns zum Kauf bereithält. Um das sicherzustellen, wird ständig nachgebacken und da man vorher nie genau weiß, wieviele Brötchen oder Brezeln heute gekauft werden, wird produziert auf Teufel komm raus. Lieber zuviel als zu wenig, lautet dabei das Motto. Das Resultat bekamen wir bei einem Besuch im nahegelegenen Pferdestall zu sehen, mit dessen Besitzerfamilie wir gut befreundet sind. Eine ganze Pritschenladung voll Brote, Brezeln, Brötchen, Croissants, Baguettes… kurz: Backwaren aller Art. Diese Menge fällt an nur einem einzigen Tag bei nur einem einzigen Bäcker allein in unserem 5.000 Seelen-Dorf an! Man bedenke: Wir haben noch weitere Bäcker am Ort! Der Stallbesitzer bekommt die Ware vom Vorabend am Morgen darauf zu einem Spottpreis und verfüttert alles kurzerhand an seine Bullen und Pferde. Er sagt, ihm blute jedes Mal das Herz, aber so wisse er wenigstens, dass seine Tiere ein hervorragendes Futter abbekämen. Das Gebäck ist nicht etwa hart und verdorben. Wie das Foto zeigt sind glänzend frische Brezeln und (ich habe es mit dem Finger selbst getestet) fluffig, weiche Brote darunter.
Wir sind entsetzt und ich muss offen zugeben: Das ist eine “echte” Sünde! Ich darf mir gar nicht vorstellen, dass es sicher Gegenden gibt (vor allem Großstädte), in denen diese Menge an eigentlich noch guten Nahrungsmitteln einfach weggeworfen wird. Außerdem gibt es neben Bäckern auch noch Metzger, Gemüsehändler und Supermarkte, die sicher ähnliche Mengen an “Altwaren” übrig haben. Seither nehme ich den Lebensmitteleinkauf mit anderen Augen wahr und ich denke, wir werden unsere Ansprüche an “immer frischer Ware” überdenken. Anderswo in der Welt wären die Menschen dankbar, wenn sie auch nur halb so gute Ware ihr Eigen nennen könnten.







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