Ronald Pofalla
Am Sonntagvormittag läuft auf SWR 3 immer die “Evi Show“. Darin werden mehr oder weniger prominente Leute per Telefon bestimmte Dinge über ihre eigene Person gefragt. Meist geht es um Dinge wie: Welches Hobby hat XYZ wenn er gerade mal nicht seinem Beruf nachgeht? Das ist insofern hochinteressant, weil man auf diese Weise wirklich Dinge erfährt, die man bisher noch nicht wusste.
Heute war Ronald Pofalla, Generalsekretär der CDU, einer jener “Gäste”. Ich mache da keinen Hehl draus: Ich konnte und kann diesen Mann nicht ausstehen. Er ist mir unsymphathisch! Allein schon seine Stimme stellt mir die Haare auf und irgendwie kann ich auch politisch nichts mit ihm anfangen. Bei seinem Radioauftritt war er eigentlich ganz locker und gelöst, aber trotzdem dachte ich ständig: Wer kommt denn nun endlich und nimmt diesem armen Menschen den langen Stock aus dem Arsch Kreuz? Schlimm! Als er dann auch noch aus seinem Privatleben erzählte, wie seine Frau und er zusammenleben, wann wer aufsteht und was er sonntagmorgens treibt… Da war es dann genug! Das hatte so viel Charme wie eine Gefängnistür. Zum Schluss erzählte er dann noch, welch innigen und persönlichen Kontakt er zu Helmut Kohl und Angela Merkel pflege. Es war eine wohlwollende Laune des Schicksals an dieser Stelle dann einen schönen Musiktitel folgen zu lassen. Ansonsten hätte unsere Radio sein berühmtes “Plopp” gemacht, wenn man es ausschält.
Übersteuert?
Alle Jahre wieder beschäftigt einen die liebe Steuererklärung. In diesem Jahr will einfach gar nichts zusammenpassen. :???: Ich blick vieles nicht (mehr), was ich beim letzten Mal ohne Probleme abhaken konnte. Dann verrechne ich mich wieder und Summen stimmen nicht. Zu guter letzt scheint es auch noch so, als ob wir Steuern nachzahlen müssen. Und warum? Stark verkürzt könnte man sagen: Weil wir Hannah haben! :shock:
Der Clou: Das Mutterschaftsgeld, das Katrin bekommen hat, muss zwar nicht versteuert werden, aber es wird zur Berechnung des Steuersatzes mit herangezogen. Mag sein, dass das steuerrechtlich irgendeinen Sinn macht. Für mich als “Normalo” macht das überhaupt gar keinen Unterschied. Wir müssen draufzahlen – so oder so.
Hinzu kommt noch, dass Katrin ja im Moment nicht arbeitet. Deshalb fährt sie nicht zur Arbeitsstätte und folglich werden keine Fahrkosten berücksichtigt. Logisch! Darüber beschweren wir uns auch nicht; erst recht nicht, weil durch die aktuell (noch) gültige Kürzung der Kilometerpauschale sowieso fast nichts mehr rausgeschaut hätte.
Es gibt noch einige Punkte mehr, die mich nerven. Unterm Strich stelle ich fest: Von einem Aufschwung ist hier tag-täglich gar nichts zu spüren! Ich frage mich also, wo unsere Damen und Herren Politiker den “bei den kleinen Leuten” ankommen sehen.
Im Gegenteil! Ich hab den Eindruck, man zahlt immer noch mehr obendrauf. Ich hab in meinem Leben noch nie Steuern nachzahlen müssen! :shock:






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