Hannah’s Cottage

Es ist inzwischen wirklich unübersehbar: Der Umzug steht quasi unmittelbar bevor. Der wesentliche Vorteil in der neuen Wohnung: Wir haben endlich wieder Luft zum Atmen, das heißt, dass wir wieder richtig viel Platz haben werden. Hannah hat ein “richtiges” Kinderzimmer, wir haben wieder ein “richtiges” Büro und all das liegt nicht am oder gar im Wohnbereich. Herrlich! :mrgreen: Wir haben einen Balkon, wir haben (fast) dieselbe Aussicht wie vorher. Wir wohnen nicht mehr ebenerdig, was ruhiger und angesichts der Tatsache, dass momentan ein Einbrechergrüppchen sein Unwesen im Dörfchen treibt, auch beruhigender ist. Nur ein kleines Manko hat das Ganze: Der große Garten fällt weg. Gut, offengesagt haben wir den kaum (oder sogar überhaupt nicht) benutzt. Hin und wieder konnte Hannah dort schaukeln… aber das war’s dann auch schon. So ein Gemeinschaftsgarten wird dann halt doch nicht so vollends benutzt, wie man vielleicht könnte. In der neuen Wohnung ist dafür ein großer Spielplatz samt Wiese nicht weit. Zu Fuß höchstens zwei, drei Minuten.

Was uns aber sehr fehlen wird ist “Hannah’s Cottage”. Das ist leider keine von einem Großonkel vererbte Luxusvilla in der grünen Idylle von Irland, sondern “nur” ein Gartenhäuschen für Kinder. Das haben wir leihweise von Hannahs Patenonkel zur Verfügung bekommen und müssen es nun mangels Gartenplatz wieder zurückgeben. Sie hat es nie wirklich genutzt, weil sie auch die längste Zeit einfach noch zu klein dafür war. Das zeigt auch das erste Foto oben. Da konnte sie gerade mal sitzen und ein wenig krabbeln! Jetzt wäre aber langsam das Alter gekommen, in dem sie darin so richtig spielt. Nun gut, man kann nicht alles haben und wie sagte mein Vater: “Ihr wohnt nicht im Garten, sondern in Euren vier Wänden. Und da muss es vorrangig passen.” Und das passt auch! Aber so ein bisschen Wehmut darf dann doch auch sein, oder? :mrgreen: