Ein echtes Mädle
Wenn man zum ersten Mal sein eigenes Kind im Arm hält ist das ein großartiger (wenn nicht der größte) Moment im Leben. Man nimmt den neuen Erdenbürger als Baby, als Säugling wahr. Das klingt logisch, aber damit meine ich, dass man zunächst nicht sehr viel mehr wahrnimmt. Dinge, die im späteren Leben entscheidend sind, nämlich ob jemand Frau oder Mann, groß oder klein, dick oder dünn ist, spielt dann noch gar keine Rolle. So kommt es, dass man auch erst nach und nach “wirklich” wahrnimmt, dass man nun ein Mädchen oder einen Jungen hat.
Hannah ist in den letzten Monaten in Windeseile vom Baby zum Kleinkind geworden. Ihre Gesichtsausdrücke werden täglich mehr, genauso wie ihre Gestiken und Worte. Sie beginnt aktiv zu kommunizieren und uns reinzulegen.
Die Dinge überschlagen sich und entsprechend “anstrengend” kann es manchmal mit ihr sein. Auf der anderen Seite lachen wir aber auch so oft mit ihr, weil sie mehr und mehr ihren ganz eigenen Humor entwickelt. Und schließlich ist sie jetzt auch mehr und mehr ein “echtes” Mädchen, so wie man es sich landläufig vorstellt. Sie trägt hin und wieder Kleidchen und fühlt sich offensichtlich wohl darin.
Das heißt nicht, dass wir bzw. Katrin sie anzieht wie ein Püppchen (Gott bewahre! :eek: ), aber es ist schon goldig zu erleben, das plötzlich keiner mehr fragt: “Ist es denn ein Bub oder ein Mädel?”









Letzte Kommentare