Freitag, der 13.
Na, sind wir abergläubisch? Ich bin es “eigentlich” nicht. “Eigentlich” deshalb, weil ich schon immer irgendwie ein mulmiges Gefühl habe, an Tagen wie heute.
Ich weiß nicht wieso, denn mein rationaler Teil des Hirns sagt mir, dass das Mumpiz sein muss. Aber es ist halt nun mal Freitag, der 13. Gut, das könnte auch ein Glückstag sein, aber…
Schwarze Katzen und dergleichen lösen da ähnliche Emotionen bei mir aus.
Interessant ist, woher der Aberglaube über den Freitag der auf einen Dreizehnten fällt kommt. Wikipedia weiß da mal wieder Bescheid: Die Zahl 13 überschreitet das geschlossene Zwölfersystem und ist zudem eine Primzahl (also nur durch sich selbst und 1 teilbar). Das verleiht der Zahl einen ganz besonderen Status. In der Bibel übersteigt die Zahl 13 die Zahl der Jünger Jesu um eins. Jesus selbst wurde an einem Freitag (heute Karfreitag) gekreuzigt. Folglich ist der Zusammenhang zwischen Freitag und der Dreizehn sonnenklar.
Aber ist ein Freitag, der 13. wirklich so ein rabenschwarzer Tag? Nein! Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Laut “Was ist was” ereigneten sich 1995 an Freitagen zwar generell etwa 20 Prozent mehr Unfälle. Der 13. Januar und der 13. Oktober, die damals auf Freitage fielen, lagen jedoch mit 37 und 52 Unfällen unter dem ermittelten Durchschnitt von 55.
EM-Fieber
Ja, ich geb’s ja zu: Ich bin im EM-Fieber. Noch ist es zwar nicht so schlimm wie bei der letzten WM im eigenen Land, aber irgendwie ist das schon schön: Jeden Abend, wenn man heimkommt ein sportliches Großereignis!
Das könnte so weitergehen…
Und das sage ich, als jemand, der sonst das ganze Jahr über für Fußball soviel übrig hat wie für Synchronschwimmen – nämlich gar nichts! Natürlich fiebere ich auch heuer mit “unserer” deutschen Mannschaft, aber das ist nicht nur das ausschlaggebende. Es geht einfach um diese Stimmung, um diese Euphorie, um die Fähnchen überall auf den Autos und an den Balkonen, um die Stille auf den Straßen während eines Deutschlandspiels, darum, dass es jeden Tag spannender wird, welche Nation wo landet. Das versüßt den allzu normalen Alltag. Selbst Hannah rennt mit einem kleinen Deutschlandfähnchen durch die Wohnung und lernt gerade das sehr schwere Wort “Deutschland”.
Hoffentlich erlernt sie es schneller, als dass die deutsche Mannschaft aus dem Turnier fliegt!
Sorry, aber nach dem gestrigen Spiel gegen Kroatien ist das leider nicht ganz so ausgeschlossen, wie es noch gegen Polen aussah!








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