Cyber-Erpressung

Es klingt wie aus einem Science Fiction-Thriller: Cyberkriminelle sperren den Zugriff auf eine wichtige Datei Deines Rechners und Du kannst nichts anderes tun, als den Verbrechern Geld dafür zu bezahlen, dass Du wieder an Deine Daten rankommst. Klingt verrückt, oder? Leider scheint so etwas mehr und mehr Realität zu werden! Ein neuer Trojaner namens “Gpcode.ak” verschlüsselt Textdokumente auf dem infizierten Rechner wahllos mit einem extrem heftigen Algorithmus. Experten haben berechnet, dass rund 15 Millionen leistungsfähige PCs ein Jahr lang ununterbrochen rechnen müssten, um den passenden Schlüssel zu finden und die Dateien wieder zu entschlüsseln. Also erscheint zu Recht die fordernde Meldung: “Ihre Dateien wurden mit dem RSA-1024-Algorithmus verschlüsselt. Zum Entschlüsseln müssen Sie unser Entschlüsselungsprogramm kaufen.” Prost Mahlzeit!

Natürlich ist dieses Vorgehen illegal und natürlich sollte man sich nicht darauf einlassen. Noch selbstverständlicher sollte aber sein, dass man sich effektiv gegen solche Attacken schützt! Ein funktionierendes und vor allem stets aktuelles Virenschutzprogramm ist vor allem dann ein Muss, wenn man sich regelmäßig im Internet aufhält. Außerdem sollte man Betriebssystemupdates umgehend einspielen, auch wenn einem das immer etwas lästig erscheint. Das Wichtigste sind aber gewisse Verhaltensregeln: Keine unbekannten Mailanhänge öffnen, keine dubiosen Webseiten besuchen (denn dort holt man sich sowas schon beim bloßen Betreten!!!) und vor allem regelmäßige Datenbackups machen. Nur eine unversehrte Kopie ist die einzig realistische Chance auf die Wiederherstellung von bösartig verschlüsselten Dateien.

Eine Ära geht zu Ende

Heute war es also soweit: Wir haben unsere alte Wohnung an unsere Vermieter übergeben und waren somit zum letzten Mal in den einst eigenen vier Wänden. Nicht nur, weil Hannah dort zur Welt gekommen ist, war das ein einschneidendes Ereignis. Wir haben viele schöne, aber auch viele traurige Momente dort und irgendwie hat dort die Geschichte unserer kleinen Familie erst so richtig begonnen. Viele Erinnerungen haben wir an diese sechs Jahre und insofern ging heute ohne Übertreibung eine Ära zu Ende. Natürlich freuen wir uns sehr über die neue Wohnung, die für uns heute sehr viel schöner und komfortabler ist als die alte (sonst wären wir nie umgezogen). Natürlich haben Leute wie Herr Knolle und der ein oder andere, sehr laute Untermieter dazu beigetragen, dass wir auch irgendwo liebend gern ins neue Domizil “geflüchtet” sind. Trotzdem: Ein wenig Wehmut war schon dabei. Irgendwann werden wir am bisherigen Haus vorbeispazieren und Hannah erklären: “Schau, hier hast Du das Licht der Welt erblickt.” Irgendwie komisch… :roll:

Freitag, der 13.

© zaubervogel (Pixelio)

Na, sind wir abergläubisch? Ich bin es “eigentlich” nicht. “Eigentlich” deshalb, weil ich schon immer irgendwie ein mulmiges Gefühl habe, an Tagen wie heute. :roll: Ich weiß nicht wieso, denn mein rationaler Teil des Hirns sagt mir, dass das Mumpiz sein muss. Aber es ist halt nun mal Freitag, der 13. Gut, das könnte auch ein Glückstag sein, aber… :roll: Schwarze Katzen und dergleichen lösen da ähnliche Emotionen bei mir aus. :oops:

Interessant ist, woher der Aberglaube über den Freitag der auf einen Dreizehnten fällt kommt. Wikipedia weiß da mal wieder Bescheid: Die Zahl 13 überschreitet das geschlossene Zwölfersystem und ist zudem eine Primzahl (also nur durch sich selbst und 1 teilbar). Das verleiht der Zahl einen ganz besonderen Status. In der Bibel übersteigt die Zahl 13 die Zahl der Jünger Jesu um eins. Jesus selbst wurde an einem Freitag (heute Karfreitag) gekreuzigt. Folglich ist der Zusammenhang zwischen Freitag und der Dreizehn sonnenklar.

Aber ist ein Freitag, der 13. wirklich so ein rabenschwarzer Tag? Nein! Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Laut “Was ist was” ereigneten sich 1995 an Freitagen zwar generell etwa 20 Prozent mehr Unfälle. Der 13. Januar und der 13. Oktober, die damals auf Freitage fielen, lagen jedoch mit 37 und 52 Unfällen unter dem ermittelten Durchschnitt von 55. :mrgreen:

EM-Fieber

© marika (Pixelio)

Ja, ich geb’s ja zu: Ich bin im EM-Fieber. Noch ist es zwar nicht so schlimm wie bei der letzten WM im eigenen Land, aber irgendwie ist das schon schön: Jeden Abend, wenn man heimkommt ein sportliches Großereignis! :mrgreen: Das könnte so weitergehen… :lol: Und das sage ich, als jemand, der sonst das ganze Jahr über für Fußball soviel übrig hat wie für Synchronschwimmen – nämlich gar nichts! Natürlich fiebere ich auch heuer mit “unserer” deutschen Mannschaft, aber das ist nicht nur das ausschlaggebende. Es geht einfach um diese Stimmung, um diese Euphorie, um die Fähnchen überall auf den Autos und an den Balkonen, um die Stille auf den Straßen während eines Deutschlandspiels, darum, dass es jeden Tag spannender wird, welche Nation wo landet. Das versüßt den allzu normalen Alltag. Selbst Hannah rennt mit einem kleinen Deutschlandfähnchen durch die Wohnung und lernt gerade das sehr schwere Wort “Deutschland”. :lol: Hoffentlich erlernt sie es schneller, als dass die deutsche Mannschaft aus dem Turnier fliegt! :twisted: Sorry, aber nach dem gestrigen Spiel gegen Kroatien ist das leider nicht ganz so ausgeschlossen, wie es noch gegen Polen aussah! :roll:

Leseratte Hannah

Katrin liest für ihr Leben gern und auch ich greife immer wieder mal gern zu einem Buch… wenn auch in letzter Zeit immer öfter zu einem Hörbuch, einfach weil das für die Zeit einer Autofahrt ganz praktisch ist. Jedenfalls mögen wir beide Bücher – ganz gleich in welcher Form. Vielleicht liest deshalb auch Hannah sehr gern in ihren Büchern. Anfangs war das Angucken und Vorlesen eines Buches Teil unseres “Abend-Rituals” vor dem Schlafengehen. In jüngster Zeit ist daraus aber eher ein “letzten Mal Gas geben” geworden und Hannah dreht dann nochmal auf, offenbar um sich kurz vor dem Schlafengehen müde zu machen. Da bleibt dann fast nie Zeit für ein Buch. Dafür liest sie jetzt öfter mal tagsüber in ihren Büchern und bei jeder nur erdenklichen Möglichkeit nimmt sie einen an der Hand, zieht dran und sagt mit ihrem neu gewonnenen Wortschatz: “Buch gucken an!” Erst wenn man sich dann mit ihr aufs Sofa oder auf die Balkonbank setzt und mit ihr liest, gibt sie Ruhe. :mrgreen: Wenn dann wirklich mal gar niemand Zeit hat… und dann auch nur nach stundenlangem Quengeln und Nerven… setzt sie sich auch mal ganz alleine hin und liest. Das nebenstehende Foto (noch aus der alten Wohnung) zeigt einen dieser seltenen Momente – denn meist findet sie einen Dummen Vorleser. :mrgreen:

Zeichen und Wunder

Gestern, kurz nach 18 Uhr. Das Telefon klingelt… Ja, inzwischen funktioniert es! :mrgreen: Ein sehr freundlicher Herr von der T-Com-Technik meldet sich und stellt die verhängnisvolle Frage: “Herr Vollmer, waren Sie mit der Erledigung Ihres Umzugsauftrags zufrieden? Funktioniert alles?” Nun, ich brauche hier nicht ausführen, wie meine Antwort aussah. Zu meiner Überraschung hörte er mir aufmerksam zu, entschuldigte sich aufrichtig und versuchte mir zu erklären, wie es zu diesem Chaos überhaupt kommen konnte. Dies sei nun keine Ausrede dafür, sondern vielmehr ein Erklärungsversuch. Trotzdem oder gerade deshalb müssen wir die Umzugsgebühr in Höhe von immerhin rund 60,- EUR nicht bezahlen. Außerdem hat er unsere DSL-Leitung durchgemessen und eher miese Werte ermittelt. Deshalb gab er sofort eine Störmeldung auf, um die sich innerhalb der nächsten 24 Stunden ein Techniker vor Ort kümmert. Schon rund eine Stunde nach dem Telefonat mit dem überaus eifrigen und zum ersten Mal “normal tickenden” Herren, meldete sich die Störstelle bei uns.

Was soll ich sagen? Es geht auch anders… Leider erst viel zu spät! Ich konnte mir natürlich die Frage nicht verkneifen, warum er mich nun angerufen hat. Er erklärte mir, dass das momentan ganz grundsätzlich so gehandhabt wird und sich diese Vorgehensweise in Fällen wie dem unseren wirklich mehr als richtig erweist. Dem ist nichts hinzuzufügen… :mrgreen:

Gemein!

Irgendwie ist es schon gemein: Die vergangene Woche über war das Wetter eher durchwachsen. Gut, wir sind umgezogen und außerdem stehen spätestens ab Donnerstag auch wieder kühlere Tage an. Aber im Moment ist es hier sonnig und warm… und ich sitz hier im Büro und muss arbeiten. Wie gemein! Letzte Woche war ich bei meinen beiden Mädels, habe (vor allem auch körperlich) gearbeitet und habe am Abend leibhaftig gesehen, was wir geleistet haben. Das klingt jetzt nicht nach “im Job aufgehen” und “das Richtige machen”, aber das kam mir im Moment sehr viel sinnvoller und befriedigender vor, als das Hocken in dieser Bude hier. :twisted: Irgendwie fehlt mir das seit gestern sehr. :roll: Soll ich womöglich einen auf Hausmann machen? :idea: Aber dann müsste ja Katrin (oder Hannah?!?! :???: ) stattdessen für das tägliche Brot sorgen. :neutral: Nä, das wäre dann ja wieder nix, weil dann ja nur der Spieß umgedreht werden würde… Also muss ein Millionengewinn her! :lol: Hat jemand grad was übrig? :?:

Au man, warum ist das Leben so ungerecht? :cry:

Protokoll einer Odyssee

Es ist unglaublich: Bereits Anfang April informierte ich die T-Com darüber, dass wir zum 01.06.2008 umziehen. Dementsprechend beauftragte ich den parallelen Umzug unserer Telefonnummer samt Internetzugang in die neue Wohnung. Bis zum heutigen Tag haben wir weder Telefon noch DSL zu Hause!

Aber beginnen wir – ganz sachlich – von vorn:

Mittwoch, 9. April 2008:
Über das Internet-Kundenportal “T-Home” beauftrage ich die T-Com mit dem Umzug unseres Telefon- und DSL-Anschlusses zum 01.06.2008. Per E-Mail wird mir der Eingang dieses Auftrags bestätigt.

Mittwoch, 16. April 2008:
Da ich eine Woche später noch keine schriftliche Auftragsbestätigung und einen definitiven Schalttermin erhalten habe und ich den pinkfarbenen Eierladen inzwischen kenne, schreibe ich eine E-Mail an den Kundenservice. Daraufhin wird mir mitgeteilt, dass das “Kundensystem” umgestellt würde und es deshalb zu Verzögerungen käme. Ob mein Auftrag ordnungsgemäß abgearbeitet wird, sagt mir keiner.

Freitag, 25. April 2008:
Auf Anfrage erhalte ich endlich eine Auftragsbestätigung und -nummer per E-Mail. Ein entsprechendes und in solchen Fällen sonst übliches Schreiben bleibt dennoch aus.

Donnerstag, 8. Mai 2008:
Weil ich Anfang Mai im Onlineportal der T-Com unter “Aufträge” unseren Umzugsauftrag noch immer nicht sehe und daher weiterhin skeptisch bleibe, frage ich telefonisch bei der T-Com-Hotline nach. Dort wird mir hoch und heilig versichert, dass wir zum 02.06.2008 Telefon und DSL in der neuen Wohnung haben werden.

Montag, 2. Juni 2008:
Nach dem Umzug. Neue Wohnung. 18 Uhr abends. Telefon tot. DSL tot. Ich rufe bei der T-Com an und frage nach, wo unser Anschluss abgeblieben ist. Mir wird verkündet, dass es gar keinen Umzugsauftrag gäbe! Ich fahre aus der Haut und fordere schnellstmöglich den Umzug der Leistung, für die wir durchweg bezahlen. Mir wird erklärt, dass die Schaltung eines Anschlusses zwischen vier und zehn (!!!) Werktage benötigt. Ich hätte mich halt rechtzeitig darum kümmern sollen. :eek: Daraufhin fühle ich mich dazu geneigt, beleidigend zu werden, bleibe aber sachlich. Nach exzessiver Auskotzerei Diskussion wird mir die Schaltung bis “Ende der Woche” zugesagt. O-Ton: “Zum Wochenende haben Sie ganz sicher Telefon und Internet.”

Freitag, 6. Juni 2008:
In unsrem Briefkasten befindet sich ein Schreiben der T-Com. Dieses ist adressiert an die alte Anschrift und kommt nur Dank des Nachsendeauftrags der Deutschen Post im neuen Domizil an. Der Telekommunikationsriese gibt uns bekannt, dass der Anschluss am Montag, den 09.06.2008 geschalten wird. Ich bekomme einen Wutanfall, danach Herzrasen und schließlich beinahe einen Kreislaufkollaps. Kunden, Überweisungen, die neuen und die alten Vermieter warten! Alle Telefonate werden kostspielig über Handys abgewickelt. Ich rufe wutentbrannt die T-Com-Hotline an. Dort wird mir erklärt, dass nichts zu machen sei und ich dann halt auf Schadenersatz klagen müsse. Als ich sage, dass ich vor allem mal kündigen sollte, wird mir geraten, dies zu tun! :eek:

Montag, 9. Juni 2008:
Im Moment kann man von unserem Anschluss aus woanders anrufen. Eingehende Anrufe und der DSL-Zugang funktioniert nach wie vor nicht. Ich hoffe für die T-Com, dass es an den noch laufenden Umschaltarbeiten liegt.

Wir dürfen gespannt sein, was heute noch so alles passiert! :evil: Vielleicht gibt es hier dann auch bald wieder regelmäßige Beiträge und Berichte zu Umzug, neuer Wohnung… :mrgreen:

Land in Sicht

Es ist kaum zu glauben, aber das Schlimmste ist vorbei! :grin: Das neue Heim ist bezogen, die großen Karrenzmänner wie Möbel, Waschmaschine und Wäschetrockner stehen an ihrem neuen Platz. Lediglich der Gefrierschrank muss noch umgezogen und die Umzugskisten aus der neuen Garage in die Wohnung gebracht werden. Katrin hat schon fast die ganze Küche eingeräumt, Hannahs Zimmer ist auch fast komplett fertig und im Wohnzimmer können wir schon mal SAT und DVD in der Glotze anschauen. :mrgreen: Musik dudelt noch aus dem tragbaren Radio, aber das ist besser als nix. ;)

Leider haben wir auch ein paar Verluste zu vermelden. :sad: Katrins Karrussellpferd, das sie von mir mal geschenkt bekommen hat (also ein echtes von einem original Kinderkarrussell) ist in der Mitte auseinandergebrochen. Aber zum Glück haben wir ja einen Schreiner in der Familie. :twisted: Der weiß nur noch nichts von seinem “Glück”. :oops: Und (Ihr könnt’s nun glauben oder nicht) mein Auto hat schon wieder den Geist aufgegeben. Damit hat sich die blöde Kiste nun endgültig disqualifiziert. Wir werden das blöde Blech so schnell wie möglich abwerfen! :mad:

Soviel für den Moment… Hoffentlich wird morgen noch das Telefon samt Internet hier freigeschalten (denn über den PDA wird das hier auf Dauer zu teuer :roll: ), dann kann ich hier wieder regelmäßiger schreiben. :mrgreen:

So far… Haltet die Stellung und bis in Kürze! ;)