Gemütlich

Rechenspiele

Wenn man morgens im Auto (also nicht mit der sehr viel lustigeren S-Bahn :mrgreen: ) zur Arbeit fährt, dann hört man halt vor lauter Langeweile Radio. Das sollte man manchmal einfach nicht tun – nämlich dann nicht, wenn Berichte von der aktuellen, viel zu hohen Steuerlast kommen. Da erfährt der ohnehin schon genervte aggressive resignierende depressive wenig motivierte Steuerzahler, dass er auf das Jahr gesehen rein rechnerisch bis zum heutigen Tag nur für den Staat gearbeitet hat. Anders ausgedrückt: Man zahlt so viele Steuern, dass man mehr als die Hälfte des Jahres nicht für die eigene, sondern für die “fremde” Tasche arbeitet.

Für einen kurzen Moment fühlte ich mich dazu genötigt, die Kupplung zu drücken, zurückzuschalten und nach einer Möglichkeit zum Wenden zu suchen. Aber ich blieb tapfer und sitze nun da, wo ich das letzte halbe Jahr (meist) auch saß – nämlich in meinem Büro und erwirtschafte ab sofort mein eigenes Geld. :twisted:

Micha ist ein Bett

Als ich das hier bei souli fand, war mir schon irgendwie klar, was da bei mir rauskommt. Trotz der Vorahnung ließ ich mich also nicht davon abhalten und tippte hier meinen Namen ein. Gut, es war klar… Was soll man noch sagen? Ja! Ich bin ein Liegemöbel! Ja, ich bin ein Bett! :roll: Gute Nacht! :lol:

Moderne Wegelagerei

© Michael Hirschka (Pixelio)

Ich gehöre beileibe nicht zu denen, die ständig irgendwelche Bußgeldbescheide wegen zu schnellem Fahren im Briefkasten haben und immer darum bangen, wieder geblitzt zu werden und damit den Führerschein dann endgültig zu verlieren. Aber ich gebe zu, dass ich hin und wieder (und vor allem, wo es die Verkehrslage erlaubt) schon eher “sportlich” unterwegs bin. Auf bolzengeraden, gut einsehbaren Strecken muss man ja bitteschön auch nicht mit 80 Kilometern in der Stunde kriechen! Trotzdem glaube ich, verantwortungsvoll zu fahren… allein schon deshalb, weil zu Hause meine Familie auf mich wartet.

Wo ich aber in jedem Fall einen mords Hals bekomme: Wenn auf offener Landstraße, die (ungelogen) zwei, drei Kilometer lang kerzengeradeaus verläuft und links und rechts wirklich alles einsehbar, nirgendwo eine Einmündung und kein Wölkchen am Himmel zu erkennen ist, geblitzt oder mit der Laserpistole rumgestanden wird. Tut mir leid, da drängt sich einem wirklich der Verdacht auf, dass es weniger um Verkehrssicherheit als um Geldmacherei geht. Auch innerorts lassen verlässliche Quellen durchblicken, dass der Aufstellort von den allseits geliebten Messanlagen nicht immer und unbedingt aufgrund von vorhandenen Gefahrenquellen, sondern aus (nennen wir es mal) “kommerziellen Gründen” gewählt wird. Warum in einer Zone 30 vor einer Schule stehen, wo in einer Stunde nur zwanzig Autos vorbeifahren, wenn man an einer günstigeren, aber eigentlich gar nicht gefährlichen Stelle locker das zehnfache hat? Je mehr Autos vorbeikommen, umso höher die Chance, dass welche davon zu schnell sind! Abgesehen davon, könnte man glauben, dass es Stellen gibt, an denen eigens das Ortsschild weiter vor das bebaute Gebiet verlegt wird, nur um in der gewonnenen 50er-Zone mehr Autofahrer in die Falle zu locken und abzusahnen. Das wird von entsprechender Seite freilich stets heftig bestritten. Aber mancher Verdacht fällt nicht vom Himmel… :roll: