Serienfieber?

Irgendwie scheint grad sowas wie ein Serienfieber durch Deutschlands Blog zu wabern: souli schreibt ja in ihrem Blog davon, dass sie TV-Serien sehr schätzt, genauso wie Goldie im Aurum Blog. Auch im Bollenhut-Blog kann man hierzu was finden. Und wer hier fleißig mitliest, der könnte aufgrund des ein oder anderen Beitrags auf die Idee kommen, dass die drei in mir einen Gleichgesinnten gefunden haben. Aber der Schein trügt!

Für einen Moment hab ich mir überlegt, was das Gegenteil eines Junkies ist. :mrgreen: Eigentlich mag ich Serien überhaupt nicht. Das was souli gerade so interessant findet, ist für mich einfach nur ätzend: Ich will nicht immer warten müssen, wie es denn nun wieder weitergeht! Dafür bin ich einfach viel zu ungeduldig. Außerdem mag ich es nicht, regelmäßig von Sendeterminen abhängig zu sein – und das ist man ja nun mal, wenn man wissen will, wie es weitergeht! :mrgreen: Eben deshalb bin ich das Gegenteil eines Serienjunkies. Gut, ich hab als Kind Pippi Langstrumpf geliebt und ungduldig auf die nächste Folge gewartet. Auch habe ich Jahre später bei meinen Eltern hier und da “Dallas” oder “Ich heirate eine Familie” geguckt (letzteres mag ich bis heute und steh dazu, jawohl!!! *zuAnkeblinzel*). Und auch heute noch gibt es so ein paar Serien, die ich mag. Da sind die besagten “Friends”, “King of Queens” oder auch “Die Simpsons”. All diese Serien habe ich eigentlich erst durch Katrin entdeckt. Ich allein hätte wohl nie im Leben damit angefangen sie anzuschauen (mit Ausnahme vielleich von “Heinz Becker”, aber ob das so eine typische Serie ist?! :mrgreen: ). Damit die für meinen Geschmack vorhandenen Nachteile einer Serie nicht mit Katrins Vorliebe kollidieren, haben wir uns einfach die entsprechenden DVDs angeschafft. :mrgreen: Und siehe da: Seither liebe ich diese Serien! Wir können nach Herzenslust Folge um Folge anschauen, ohne allzu sehr auf die Folter gespannt zu werden. Wenn Hannah ein kurzes Mittagsschläfchen hält, kann man mal eben schnell zwei, drei Folgen “Friends” einschieben. Herrlich! :grin: Lediglich Katrins Vorliebe für “Desperate Housewives” oder “Emergency Room” kann ich bis heute nicht wirklich teilen. Ich weiß nicht warum, aber diese Serien mag ich nicht so. :roll: Und unterm Strich bin ich dann doch eher der “Film-Typ”, der eine abschließende Geschichte einem schier endlosen Handlungsstrang vorzieht. :mrgreen:

Nicht allein

© tommyS (Pixelio)

Offenbar sind wir mit unseren Umzugs- und Technikproblemen bezüglich Telefon und vor allem DSL nicht allein. Wie ich nun heute hier entdeckt habe, ist dieses Theater sogar die Regel. Da ist von einer “Servicewüste” die Rede und genau das beschreibt die Erfahrung, die wir machen durften. Bis heute funktioniert unser DSL-Anschluss nicht richtig. Inzwischen wurde er ja von 16.000 auf 6.000 kbit/s gedrosselt, aber gelegentlich treten immer noch “PPPoE-Fehler” auf. Keiner kann sich erklären warum. Da wird dann schon mal offen gemunkelt, es liege (wieder mal) an uns. Aber dass die genau selbe Hardware zwei Straßen weiter, nämlich in der alten Wohnung, ohne Probleme funktionierte, hat dann auch die Herren in magenta überzeugt.

Dass in der Werbung mehr versprochen wird, als der Kunde letztlich bekommt, das beweisen ganz offensichtlich die neuesten Erhebung der Verbraucherschutzzentralen. Es ist sogar die große Ausnahme, dass jemand, der einen 6.000er Anschluss bestellt auch einen solchen bekommt. Oftmals geben die relativ alten Telefonleitungen solche Geschwindigkeiten gar nicht her. Die Anbieter verstecken sich dann clever hinter der Technik, wohl wissend, dass der Kunde oft nicht genügend Know How hat, um argumentativ dagegen zu halten. Also surft man einfach mal weiter und merkt nur selten, wie schlecht der DSL-Anschluss wirklich ist. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen: Bisher hatte ich bei jedem Anschluss, den ich in verschiedenen Wohnungen nutzte, immer irgendwelche Probleme, wenn auch oft nur zu Beginn. Hätte ich aber nicht hartnäckig nachgehakt, wäre das so geblieben.. :???:

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