Urlaubseindrücke
Am zweiten Arbeitstag nach einer Woche wunderschönem, aber viel zu kurzem Urlaub, blicke ich zurück und kann noch immer davon zehren.
Ein Highlight war (mal wieder) ganz zweifellos unser Besuch im Stuttgarter Zoo “Wilhelma”, von dem es hier schon ein paar (sehr kurze) Einblicke gab. Hannah, ihre Eltern samt Oma und Opa machten das Gelände unsicher und entdeckten viel Neues zum Staunen.
Zum Glück war die (immer noch) neue Knipsmaschine auch mit von der Partie und sort so im Nachhinein für viele schöne Rückblicke.
Wen’s interessiert:
Hier gibt’s ein paar davon. Viel Spaß beim Anschauen…
“Mein” US-Präsident
Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf läuft auf vollen Touren und die ganze Welt – allen voran Deutschland – schaut gespannt auf Übersee. Es wird viel spekuliert und kommentiert, lamentiert und politisiert, aber nur die wenigsten wollen und können sich mit den eigentlichen Themen des US-Wahlkampfs auseinandersetzen. Dabei sollte es doch genau darauf ankommen. Gerade auch Kritiker von Barack Obama legen größten Wert darauf, dass das Charisma einer Person allein zu nichts tauge. Also haben pfiffige SPIEGEL Online-Redakteure sich dran gemacht, einen Fragebogen zu erarbeiten, der den persönlichen Wunschkandidaten ermitteln soll. Man wird zu mehreren Punkten in der US-Politik befragt und bekommt am Ende den Politiker genannt, mit dem man am meisten übereinstimmt. Bei mir war das tatsächlich Barack Obama!
Hier kann man den Test selbst machen.
Extrablatt
Endlich, endlich, endlich! Durch puren Zufall habe ich heute Morgen entdeckt, dass es nun endlich einen meiner absouten Lieblingsfilme auf DVD gibt: “Extrablatt”! Als absoluter Fan von den guten, alten, klassischen Screwballkomödien ist das wie Geburtstag und Weihnachten an einem Tag. Zum Glück hat Katrin da auch einen gewissen Hang, weswegen es bei uns nicht selten vorkommt, dass abends zum Tagesausklang mal ein witziger Doris Day-Movie oder die alten, schwarz-weißen Miss Marple-Filme laufen. Und jetzt gibt es also “Extrablatt” (Original: “The Front Page”) mit Jack Lemmon und Walter Matthau. Was habe ich nicht gehofft und gebangt, dass dieser alte Schinken endlich digitalisiert wird.
Die Handlung und auch die Inszenierung ist nichts Besonderes, wenn man Billy Wilder-Filme kennt. Aber man erwartet ja auch nichts anderes!
Einfach nur geniale, witzige Dialoge und das herrlich harmonierende Paar Lemmon/Matthau. Der Film spielt in der Prohibitionszeit und handelt von Hildy Johnson und Walter Burns. Ersterer ist ein versierter Journalist (gespielt von Jack Lemmon), der immer den richtigen Riecher für eine sensationelle Reißerstory hat. Allerdings will dieser den aufregenden und unsteten Job an den Nagel hängen, heiraten und sich seiner zukünftigen Familie widmen. Klar, dass Walter Burns (Walter Matthau) als alter Haudegen mit Sinn für Profit und Kommerz das nicht ohne weiteres zulassen und gegensteuern will. Er setzt Himmel und Erde und fiese Tricks in Bewegung, um Johnson zu halten und setzt ihn zunächst gegen seinen Willen auf einen brisanten Fall an: Der verurteilte Mörder Earl Williams soll hingerichtet werden, der Stuhl wartet schon. Als dieser aber praktisch vom Galgen herunter entkommt, ist das Durcheinander perfekt, denn der Mörder taucht im Zeitungshaus auf und plötzlich wittert die halbe Pressewelt eine Story.






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