Happy Birthday Google
Früher “suchte” man etwas im Internet, heute “googelt” man. Das ist nicht einfach nur so eine Floskel, sondern inzwischen üblicher Sprachgebrauch! Selbst im Duden wird dieses Verb aufgeführt. Das ist nur ein Indikator für den geradezu explosiven Erfolg eines Unternehmens, wie man es bis dato so nicht kannte. Vor genau zehn Jahren gründeten Larry Page und Sergey Brin die Google Inc. und brachten noch am selben Tag eine Testversion der von ihnen entwickelten Suchmaschine heraus. So simpel das klingt: Das war auch schon alles! Der Rest ist Geschichte.
Heutzutage verwenden weit über die Hälfte aller Internetnutzer die Suchmaschine Google, um Informationen im weltweiten Datennetz zu finden. Alle anderen Anbieter teilen sich die andere Hälfte. Darüber hinaus etabliert sich Google immer mehr mit anderen Onlineangeboten. Vor wenigen Tagen erst erschien der neue Browser “Chrome”, der ad hoc erstaunlich viele gute Kritiken bekam. Er ist minimalistisch, schnell und vor allem greift er kaum in das bestehende System ein. In Kürze soll die Software für alle gängigen Plattformen verfügbar sein. Das Ziel ist klar: Man will übergreifend zum Internetmarktführer werden.
Man kann über Google denken was man will, aber der Erfolg scheint dem Unternehmen recht zu geben. Da stört es auch wenig, dass ihm viele Kritiker Schwächen beim Datenschutz vorwerfen. Niemand weiß so ganz genau, was mit den gesammelten Daten der Suchmaschine, des Browsers oder den anderen Angeboten geschieht. Andererseits ermöglicht diese Datenerhebung ganz offensichtlich die besten Suchergebnisse, denn nach wie vor findet man über Google am ehesten wonach man sucht. Zumindest wird das von vielen ganz subjektiv immer behauptet. Darum ist die google’sche Suchroutine und deren Einstufungskriterien ein streng gehütetes Geheimnis.
Wie auch immer: Google wird zehn und die Suchenden dieser Welt gratulieren!
Heart – These Dreams
Die 80er, das ist mein Jahrzehnt!
Ich habe zwar altersmäßig nur das Ende dieser Ära noch live miterlebt, aber musikalisch ist das genau meine Welt. Was für meine Eltern der Rock’n'Roll und Gelfrisuren waren, ist für mich der Synthi-Pop und die hochgetafteten Sturmfrisuren.
Leider sind mit der Zeit viele Songs wieder in Vergessenheit geraten. Daher ist es umso schöner, wenn einem hin und wieder durch verschiedene äußere Einflüsse der ein oder andere Titel wieder ins Bewußtsein gerufen wird. So ist das auch mit diesem Lied hier passiert. Es lief im Radio während ich mit Hannah badete.
Katrin und ich fragten uns sofort, wie die Band und vor allem wie der geniale Titel hieß. Erst später fiel es mir wie Schuppen von den… Ihr wißt schon!
Die Rede ist von “Heart” und ihrem wohl größten Hit “These dreams”! Geil… geil… geil… Warum gibt’s keine Zeitmaschinen?
Die Frau meiner Träume
Heute Morgen wachte ich mit einem merkwürdigen Gefühl auf. Ich wusste, dass ich einen mords Müll geträumt haben musste, konnte mich aber an nichts mehr erinnern. Erst als dann wenig später im Radio Amy Winehouse trällerte kam mir die Geschichte der vergangenen Nacht wieder in den Sinn.
Ich war in irgendeiner Form im Team von Amy Winehouse tätig und wir waren ganz offensichtlich auf Tournee. Der gesamte Traum spielte sich “backstage” ab und ich sah viel Technik, jede Menge Roadies, das Management usw. Ich mitten drin! Wir besprachen irgendwas Belangloses, als Amy plötzlich sturzbetrunken auf uns zu taumelte. Sie lallte wahre Sturzbäche (wohlgemerkt in akzentfreiem Deutsch!) und wollte uns jede Menge mitteilen. Uns allen war sofort klar: Mit einem Auftritt wird das heute nichts mehr. Wir versuchten sie mit allen Mitteln nüchtern zu bekommen, aber irgendwie wurde sie immer noch verwirrter und lahmer. Schließlich rief irgendein Typ mit Headset auf der Birne: Showtime! Und Amy stand auf, umarmte jeden von uns und torkelte auf die Bühne. Schon nach den ersten Klängen merkte man: Das wird ein megageiler Auftritt… Da riss der Traum ab.
Was will mir diese Geschichte nun sagen? Im Grunde ist es kein echter Traum! Immerhin dürfte das Amys Alltag sein.
Aber ich frage mich, was ich damit zu tun habe? Gut, ich finde ihre Musik klasse und frage mich, warum sie so einen exzessiven Lebenswandel führt. Aber das ist wohl so mit begnadeten Künstlern oder gar Genies: Sie brauchen den alltäglichen Wahnsinn, um überhaupt so gut zu sein. Tja, ich deute jetzt mal nicht zuviel, sondern lass das mal so im Raum stehen.
Vielleicht beeinflusst mich auch der Job in diesem Verein und die damit verbundenen Einblicke hinter die Kulissen so sehr, dass mein Unterbewußtsein damit umgeht. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich dort dasselbe sehe wie im letzten Traum! :eek: Ohje… so entstehen Gerüchte!
Laith, nix für ungut!
Apfelschorle auf dem Prüfstand
Was gibt’s schöneres als an warmen Tagen ein schönes kühles Apfelsaftschorle zu schlürfen? Ja, okay! Ein kühles Radler ist noch besser…
Aber man kann sich ja nicht immer die Kanne geben!
Ich jedenfalls mag Apfelsaftschorle sehr und trinke es immer gerne. Leider geht es mir bei diesem fruchtigen Getränk wie zum Beispiel auch bei Erdbeeren: Seit einigen Jahren vertrage ich es immer weniger. Entweder bekomme ich Sodbrennen oder Bauchschmerzen… manchmal sogar noch Schlimmeres! :eek: Aber lassen wir das!
Jedenfalls staunte ich neulich nicht schlecht, als ich eine ganze Flasche Apfelsaftschorle trank und danach überhaupt keine Probleme bekam. Ich fragte mich, warum das so ist und stellte fest: Es hängt wohl ganz eindeutig von der Sorte, also vom Hersteller und dessen Produkt ab. Was liegt da näher als eine Art Apfelsaftschorle-Verkostung?
Die haben wir hinter uns gebracht und nicht nur bezüglich meiner allergischen Reaktionen große Unterschiede festgestellt. Allein schon geschmacklich öffnen sich da wahre Abgründe! Wenn man verschiedene Produkte im direkten Vergleich trinkt, kommt einem das eine wie billige Brause, das andere wie frisch gepresster Apfelsaft vor. Wir haben uns also durchgesüffelt und sind bei drei Favoriten hängen geblieben. Kurioserweise scheint nicht nur allein die Tatsache, ob das Gesöff aus Fruchtkonzentrat oder echtem Fruchtsaft hergestellt wurde, ein echtes Kriterium zu sein. Immerhin zwei der drei Lieblingsprodukte wurden nämlich mit Konzentrat hergestellt.
Wie auch immer… Es war interessant mal Tester zu spielen. Sonst liest man immer nur von Produkttests.
Habt Ihr da auch Erfahrungen? Beim Apfelschorle oder auch sonst wo? Vielleicht sollte man mal einen “Testerblog” einrichten?!
Der Herbst naht
Gestern war wohl der meterologische Herbstanfang. Dass die nächste Jahreszeit ansteht, das zeigen uns aber nicht nur die Wetterfrösche. Auch die Natur selbst kündigt den Wechsel mehr und mehr an. Die Sonnentage werden zwar noch warm, aber doch eher wechselhaft und nicht mehr heiß. Die Bäume bei uns vor dem Haus färben sich zaghaft, aber immerhin doch sichtbar gelb:
Jetzt kommt meine Jahreszeit! Keine große Hitze mehr, goldgelbe Wälder, tiefstehende Sonne, morgens Nebel… Ja, ich bin ein Herbstkind! :grin:
Ein Titan tritt ab: Oliver Kahn
Ich war noch nie ein Fan des FC Bayern München und ich war und bin kein großer Fußballfreund, aber trotzdem finde ich ein Ereignis am heutigen Tage erwähnenswert, das mit beidem zu tun hat. Oliver Kahn, der “Titan”, die Torwartlegende tritt ab und beendet heute Abend hochoffiziell seine sportliche Karriere. Es wird ein Abschiedsspiel zwischen dem FC Bayern München und der Nationalmannschaft geben. Paul Potts wird singen und viele von Kahns Freunden und Wegbegleitern werden da sein. Was ihn aber als wirklichen Sportsmann auszeichnet und was ihn auch während all der Jahre immer ausgemacht hat: Er hat auch viele seiner “Feinde” und Gegner eingeladen; Leute, mit denen er nicht immer gut konnte. Sie alle werden da sein, um sich vor einem Mann zu verneigen, der wie nur wenige andere seinen Sport mitgeprägt haben. Der brüllende, beißende und wild gestikulierende Kahn gehörte stets dazu. Sein beinahe ignoranter Blick während Interviews am Reporter vorbei und seine glasklaren, strammen Sätze, die in einer beängstigenden, direkten Art und Weise das wiedergaben, was viele dachten. All das wird irgendwie fehlen. Weniger wird man da wohl die Meldungen der Boulevardpresse vermissen, die über seine Liebschaften berichteten.
Ich ziehe jedenfalls den Hut vor Oliver Kahn, auch weil er irgendwie immer dazugehörte. Er war stets eine verlässliche Konstante über viele Jahre hinweg. Ich hoffe, er meldet sich hin und wieder zu Wort und sagt eben wieder das, was viele denken.
Führerscheinprüfung
Obwohl ich den Führerschein mangels Finanzspritze einst relativ spät gemacht habe, ist es doch nun schon etliche Jahre her. Damals machte mir vor allem die theoretische Prüfung wenig Probleme. Schon immer erschienen mir die grundlegenden Regelungen im Straßenverkehr recht logisch und somit einleuchtend. Mich interessierte daher die Frage, ob das heute auch noch so ist. Mal ehrlich: Als jahrelanger Autofahrer belächelt man die Prüfungen von einst, weil man doch so erfahren und routiniert im Auto sitzt. Aber ist das wirklich so? Zeigt einem die eigene Erfahrung die richtigen Antworten der theoretischen Prüfung? Das kann man hier ganz einfach testen. Ich sage nur soviel: In Zukunft werde ich Fahrschulautos wieder mit mehr Respekt begegnen! :???: … aber bevor da Gerüchte aufkommen: Ich wäre nur knapp durchgefallen!







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