Bücher-Stöckchen
Die Bigi lässt da achtlos irgendwelche Stöcke unbenutzt auf dem Boden liegen und ist sich offenbar der Sturzgefahr nicht bewußt. Darum hebe ich das Ding einfach mal auf…
Gebunden oder Taschenbuch?
So ein gebundenes Buch hat schon was. Aber manchmal (vor allem wenn man unterwegs ist) dürfte das Taschenbuch in aller Regel praktischer sein.
Amazon oder Buchhandel?
In den allermeisten Fällen Amazon.
Lesezeichen oder Eselsohr?
Eselsohren? :eek: Niemals nicht! Lesezeichen, Lesezeichen, Lesezeichen!!!
Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Wie es sich für einen Computerfuzzi gehört: Per Datenbank verwaltet!
Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Ich habe (meine ich) noch nie ein Buch weggeworfen. Gute werden behalten, weniger gute oder gar schlechte werden verkauft… über Amazon.
Kurzgeschichte oder Roman?
Roman.
Harry Potter oder Lemony Snicket?
Lemony Snicket kenne ich nicht als Buch, nur als Film. Insofern: Harry Potter!
Kaufen oder gebraucht?
Solange die Bücher lesbar und gepflegt sind ist mir das egal.
Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Total unterschiedlich.
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Kommt aufs Buch an, aber in der Regel lieber abgeschlossen.
Morgens, mittags oder nachts lesen?
Je nach Stimmung und Zeitplan. Meistens bleibt viel zu wenig Zeit zum Lesen. :sad: Darum steige ich immer öfter auch mal auf Hörbücher um, die ich während der Autofahrt “lesen” kann.
Lieblingsbücher des vergangenen Jahres?
Puh, mal überlegen…
“Der Liebeswunsch” von Dieter Wellershoff hat mir ganz gut gefallen. Dieses Buch wollte ich schon so lange mal lesen und habs endlich mal geschafft!
Welches Buch liest du gegenwärtig?
“Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser” von Ernst H. Gombrich – sehr zu empfehlen, auch für ältere “junge Leser”
Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
“Die unendliche Geschichte” von Michael Ende
Lieblingsautoren?
Michael Ende, Otfried Preußler… Leute mit viel Phantasie eben!
Jo, und nu? Nu lass ich das Ding hier einfach wieder liegen, weil ich den Überblick verloren habe, wer es schon hatte und wer nicht. Also: Nicht drüberfallen!
Umpf umpf umpf
Nachdem neulich direkt über mir mit der elektrifizierten Variante, einer Schlagbohrmaschine, gearbeitet wurde, ist heute die “manuelle”, althergebrachte Version dran. Direkt über mir hämmert einer… mit etwas ganz großem… was ganz schwerem. Und es ist verdammt laut und verdammt “bewegend”. Musste vorher schon meine Kaffeetasse wieder einfangen. :???:
Nichtwähler
Dass Nichtwählen in einer und für eine Demokratie nicht gut ist, das liegt auf der Hand. Jede Stimme zählt! Dass Nichtwählen aber auch ganz persönlich zu einem Desaster werden kann, das zeigen die neuesten Nachrichten aus den USA.
Aufgrund der hohen Zugriffzahlen auf der Originalseite, kann der Ladevorgang etwas dauern…
Räumdienst
Ganz bewußt habe ich das im Gegensatz zu “Räumpflicht” eher positiv klingende “Räumdienst” als Überschrift verwendet. Bei uns auf der Schwäbischen Alb gehört er im Winter ganz selbstverständlich mit dazu. Darüber regt sich auch kaum mehr jemand auf. Trotzdem waren wir froh, als wir bei unserem Umzug in die neue Wohnung diesen Sommer hörten, dass besagter Winterdienst im neuen Domizil von der Hausmeisterin (die allseits bekannte Frau Eulugel) übernommen wird. Vor dem geistigen Auge sahen wir herrlich breit geräumte Wege und Zufahrten, fein säuberlich gestreut und trockene Schuhe ohne eklige Salzränder. Wir schwelgten davon, eine halbe Stunde länger schlafen zu können und ohne Rückenschmerzen und Blasen an den Fingern in den Tag zu gehen.
Heute Morgen öffnete ich die Augen, in der Erwartung, dass draußen jede Menge Schnee liegt. Immerhin war dieser lange vorher schon vorausgesagt worden. Tatsächlich bescherte uns Petrus rund 30 Zentimeter Neuschnee. Dass um sechs Uhr morgens das wirkliche Bild beim Blick aus dem Fenster noch nicht unseren Traumvorstellungen entsprach, das war mir beinahe klar. Dass rund eine Stunde später noch immer niemand geräumt oder sich wenigstens an die Arbeit gemacht hatte, das trübte dann doch meine Stimmung. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Es geht nicht darum, trockenen Fußes zum Auto zu gelangen, sondern bei 30 Zentimeter Schnee ist an ein Aus-der-Garage-Fahren nicht zu denken! Bevor ich auf die Alb zog, konnte ich mir das auch nicht vorstellen, aber da bleibt man definitiv stecken! Also begann ich laut fluchend den Schnee beiseite zu räumen. An sich kein Problem, wenn man das vorher weiß und entsprechend Zeit einplanen kann. Schlimm genug, dass derjenige, der Geld dafür bekommt, dass er diese Arbeiten verrichtet, wohl noch ganz offensichtlich in den Federn liegt! :mad:
Plötzlich öffnete sich die Haustür und eine sichtlich verlegene Hausmeistern tapste durch den Schnee auf mich zu. Mit einem gespielten, völlig übertriebenen Lachen schnappte sie nach der Schaufel und quittierte ihre offensichtliche Scham mit einem: “Sowas aber auch! So früh am Morgen schon so viel Schnee!” :???: Vor meinen Augen schippte sie dann wie ein Weltmeister und stand sogar noch Spalier, als ich aus der Garage rausfuhr. Dabei stieß sie mit dem Kopf an einen nebenstehenden Baum, der natürlich prompt seine ganze Schneelast auf sie herabfallen ließ. Kopfschüttelnd und ein fettes Lachen verdrückend fuhr ich davon… auf (für die Schneemassen) wunderbar geräumten und tadellos gestreuten Straßen.
Auslaufmodell
Jetzt ist es amtlich: Mein Navigationsgerät gehört langsam zum alten Eisen. Es ist ja nicht so, dass ich auf jede neue Spielerei, die die Hersteller so auf den Markt werfen, scharf wäre. Ich kann auch mal mit was Älterem Bewährterem ganz gut leben. Aber vor allem die neuen Features wie der Fahrspurassistent ist (vor allem in Großstädten – und ich bin zur Zeit einfach öfter geschäftlich mit dem Auto unterwegs) einfach eine schöne Sache. Es ist ja nicht so, dass TomTom das grundsätzlich nicht anbieten würde. Aber erst die Firmware-Version 8 enthält diese netten Unterstützungen. Mein TomTom One 2nd Edition wird nun endgültig nicht in den Genuss dieses Updates kommen. Für alle älteren Modelle wird diese Software nicht erscheinen, weil die Hardware der Geräte offenbar nicht mitmacht.
Ganz ehrlich: Es klingt natürlich schon ein wenig nach Geldmacherei, auch wenn man das nicht belegen kann. Da werde ich wohl auch zukünftig in wildfremden, verdammt großen Städten auf der ganz rechten Spur fahren, wenn die gute Klaus-Bärbel plötzlich sagt: “Biegen Sie links ab!” :mad: TomTom – the smart choice in personal navigation.
Trauermücken
Neulich beim Fernsehen dachte ich so bei mir: “Mensch Micha, das war dann jetzt doch ein Bier zuviel!” Leider merkte ich erst tags darauf, dass die kleinen, schwarzen Punkte die ich im Fernsehbild wahrnahm doch keine alkoholbedingten Fehlwahrnehmungen waren. Shitkram, ich hätte also weitersaufen können! Es waren vielmehr kleine Insekten, die da durch die Luft schwirrten. “Blöde Fruchtfliegen!” war daraufhin mein Kommentar. Der geneigte, das nebenstehende Foto betrachtende Hobbyzoologe wird da müde lächeln. Natürlich sind es keine Fruchtfliegen, sondern sogenannte Trauermücken (oder wie der Profi sagt: Sciaridae). Das wurde uns erst bewußt, als wir unmissverständlich herausbekamen, woher diese Viecher kommen. Die kriechen nämlich massenhaft aus der Blumenerde unserer Topfpflanzen! :eek:
Natürlich stellt sich die Frage: Woher kommt das Ungetier und (was noch wichtiger ist) wie kriegt man das wieder los? Meist schleppt man die kleinen Mücken beim Kauf von Blumenerde mit ein, denn darin legen die ihren Nachwuchs ab. Für Mensch und Tier sind die Insekten ungefährlich, aber sie sind a) lästig, b) erwecken nicht gerade den Eindruck eines sauberen Haushalts und c) können die Larven die Wurzeln der Topfpflanzen anknabbern und damit mehr oder weniger großen Schaden anrichten. Soweit, so gut! Hört sich alles schlüssig an. Leider ist das Thema “Loswerden” etwas schwieriger.
Die kleinen Untermieter sind nämlich nicht so einsichtig, wie man das als Hobbykammerjäger gerne hätte. Chemische Keulen gibt es, aber die sind dann richtig heftig und für Laien sowieso nicht erhältlich. Die harmlose Alternative: Gelbtafeln. Das sind kleine Papp- oder Plastiktafeln, die man aufrecht in die Blumenerde steckt und die so klebrig sind, dass die Viecher dran hängenbleiben und schließlich verenden. Leider erwischt man damit eben nur die lebenden Exemplare. Die Larven, die vielleicht kurz vor dem Klebetod des erwachsenen Tieres noch gelegt wurden, kriegen davon nichts mit. Hmm… :???:
Die Lösung des Problems lautet offenbar: “SF-Nematoden”. :grin: Nein, das ist kein teurer Apparat und auch kein Nervengift, sondern das sind auch wieder nur kleine (sehr kleine!) Tierchen. Sogenannte “Nützlinge”, also kleine Würmchen, die in der Erde hausen und die Larven von so manchem Ungeziefer fressen. Die kann man im Fachhandel oder im Internet bestellen. Sie kommen in einem kleinen Lehmbeutel daher, den man im Gießwasser auflöst und über die man die Helferlein ausbringt. Dann lässt man sie zwei, drei Wochen futtern… bis eben hoffentlich Ruhe ist. Danach haben die Miniwürmchen kein Futter mehr und verenden ebenfalls. Das bräuchten sie gar nicht, denn zum einen sind sie für das bloße Auge unsichtbar und zum anderen ausschließlich für die “bösen” Larven gefährlich. Im Gegenteil: Ohne Erde und erst recht wenn sie mit UV-Licht in Berührung kommen, verenden sie extrem schnell.
Tja, jetzt leben bei uns also nicht nur Trauermücken (noch!!!), sondern auch SF-Nematoden. Sollte das alles nichts bringen, gäbe es da noch Raubmilben…
Wie schön ist doch eine “echte” Großfamilie!
Scheißtag
Von einem klassischen “Scheißtag” kann man getrost reden, wenn
- das Hauptarbeitsgerät, der Computer nämlich, komplett streikt und nichts als Nerven und unnötig Zeit kostet. :mad:
- man erst zwei Meter vor der Bürotür bemerkt, dass man den Schlüssel Zuhause hat liegen lassen.
- wenn man rausschaut und es so gar nicht Tag werden will.
- man Arbeit ohne Ende hat. Das mag ich eigentlich, aber wenn man nicht weiß wo anfangen und dann noch nicht mal anfangen kann, weil (wie oben erwähnt) die Umstände dies verhindern, dann ist Arbeit durch und durch negativ!
- wenn man in der Videothek Filme ausgeliehen hat, auf die man sich schon so lang gefreut hat, diese aber wegen akuter Zeitnot aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse nicht angeschaut bekommt.
Meine Damnunteaaan
Normalerweise sind Preisverleihungen im Fernsehen nicht so mein Fall. Durch Zufall bin ich aber neulich beim Deutschen Comedypreis hängen geblieben und habe da Max Giermann gesehen, der als Laudator aufgetreten ist. Das hat er nicht einfach nur so getan, sondern er gab eine Stefan Raab-Parodie zum Besten, die er auch schon bei “Switch Reloaded” der Öffentlichkeit vorstellte. Was soll man sagen? Dass ausgerechnet Stefan Raab so perfekt veräppelt wird, ist für mich – als jemand der Raab nicht so wirklich mag – eine Wohltat! Max Giermann macht das so gut, dass man wirklich zweimal hinschauen muss, ob es nicht der echte Raab ist. Sogar die Blindgängerwitze sind perfekt nachgeahmt.
Ich hab so dermaßen Tränen gelacht, wie lange nicht mehr. Hammer, hammer, hammer! Einfach nur klasse!
Sinn und Unsinn
Hans-Werner Sinn ist Ökonom und als solcher Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung. Ich selbst kenne und schätze ihn als einen Mann mit sachlichem Blick auf die Weltwirtschaft und vor allem auf die deutsche, politische Landschaft. Seine Bücher habe ich aufmerksam gelesen und erst dadurch erfahren, dass er alles andere als ein Polemiker, sondern vielmehr ein Fachmann mit fundiertem Wissen ist. All seine Aussagen haben mich restlos überzeugt. Das Manko dabei: Sie sind nicht immer populär, sondern auch mal für den einzelnen unangenehm und einschneidend. Doch das macht sie nicht zu unwahren Thesen!
Und nun steht Herr Sinn also in der Kritik, weil er einen Vergleich zog zwischen der aktuellen Finanzkrise und der Judenverfolgung in den Dreißigerjahren. So ein Vergleich ist freilich gewagt, aber nicht etwa, weil er unverschämt oder gar unrichtig ist, sondern weil es in Deutschland immer gefährlich ist, das Wort “Juden” in den Mund zu nehmen. Schwupps taucht der Zentralrat der Juden auf (den man sonst das ganze Jahr über nie zu Gesicht bekommt) und zeigt sich entrüstet, verletzt… Prompt schwappt eine Empörungswelle durch die Medien und der Druck auf den Kritisierten steigt. So auch bei Sinn. Inzwischen hat er sich förmlich beim Zentralrat der Juden entschuldigt, wohl um Schaden von seinem Amt abzuwenden.
Was hat der Mann aus München aber Schlimmes gesagt? “In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken.” In der Weltwirtschaftskrise von 1929 “hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager”. Das ist seine Aussage. Wo sind die Verunglimpfungen über die sich so viele aufregen? Herr Sinn spiegelt Geschehnisse wieder, die nicht zu ändern sind! Nur derjenige, der diese Wahrnehmung für sich interpretiert, kann daraus überhaupt böse Absichten ableiten. Grundsätzlich hat er recht: Heute wird die Schuld bei den Managern gesucht, damals wurden Verschwörungstheorien laut, die die Juden unter Generalverdacht stellten. Ob beide Unterstellungen richtig sind, das ist eine andere Frage!
Sind wir inzwischen so weit, dass eine bloße Darstellung von Tatsachen schon angeprangert werden, nur weil jemand über Juden redet? Man kann Herrn Sinn ja vorwerfen, dass der Vergleich hinkt und dass er damit etwas ungeschickt vorging. Aber er hat niemanden beleidigt oder sich gar gegen Juden gewandt. Man sollte doch bitteschön die Kriche im Dorf lassen und (mal wieder) genau hinschauen.
Schlagbohrmaschine
Natürlich weiß jeder von Euch, was eine Schlagbohrmaschine ist. Zumindest hat fast jeder schon mal davon gehört. Aber so richtig fühlen, was das für ein Teufelsapparat ist, kann man nur, wenn direkt einen Stock über einem, ein verrücktgewordener Handwerker seit schon drei Stunden nahezu pausenlos in den Beton donnert. Ich werd gleich wahnsinnig! :shock:
*rrrrrrrrrrroooooooooooooaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr*
Es geht wieder los…
Ich stopf dann mal wieder was in die Lauscher. :???:







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