Wieder da

“Huch! Da ist noch jemand!”, werdet Ihr jetzt sagen. Ja, wir leben noch! :mrgreen: Die letzten Tage (oder besser gesagt: die letzte Woche) war einfach nur vom Urlaub geprägt, trubulent, mit einem Geburtstag garniert… Es gab einfach vieles, was uns vom Bloggen abhielt. Zwar bleiben auch die kommenden Tage ausgebucht, aber allein durch die Tatsache, dass ich wieder mehr Zeit am Rechner verbringe bzw. verbringen muss, bringt den Umstand mit sich, dass ich auch wieder mehr im Blog schreiben werde. Ich hoffe, wenigstens der ein oder die andere freut sich darüber… :roll: Na? :lol:

Frühaufsteher und Langschläfer

© sassi (Pixelio)

Ich denke, es widerspricht keiner, wenn ich feststelle, dass es zweierlei Typen Mensch gibt: Frühaufsteher und Langschläfer. Die einen springen früh morgens mit Leichtigkeit aus dem Bett und sind sofort fit und wach. Dafür gehen sie abends beizeiten zu Bett. Die anderen hingegen werden erst am Abend munter, genießen die Ruhe der Nacht und gehen deshalb erst spät ins Bett. Dafür ist der Morgen dann eher beschwerlich und der Tag beginnt dementsprechend später. Natürlich stehen erstere stets als fleißiger und disziplinierter da, während die “Nachtmenschen” landläufig die sind, die abends die Sau rauslassen und morgens dann den Hintern nicht aus dem Bett bringen.

Das alles ist Mumpitz! Zumindest sagen das die wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten Jahre. Wie man hier lesen kann, ist diese Veranlagung zum Früh- oder Spätaufsteher genetisch veranlagt. Es bringt demnach auch rein gar nichts, sich gegen diese Neigung zur Wehr zu setzen. Man arbeitet damit gegen seine inneren Anlagen und letztlich gegen seine Gesundheit. Vielmehr sollte der eigene Rhythmus respektiert und eingehalten werden, damit man im gesundheitlichen und somit auch im seelischen Gleichgewicht bleibt. Natürlich führen diese Erkenntnisse die allgemeinen Vorurteile bezüglich des Schlafverhaltens ad absurdum. Es hat demnach nichts mit Disziplin und Faulheit, sondern einfach mit Veranlagung zu tun. Punktum! Darum stehe ich ab sofort auch dazu: Ich bin ein Nachtmensch. :mrgreen: Ich steh dazu, auch wenn es mit Katrins Veranlagung kollidiert. Sie ist nämlich ein Frühaufsteher. :???:

Zirkusluft

© Carl-Ernst Stahnke (Pixelio)

In unserem kleinen Städtchen gastiert derzeit ein Zirkus. Der weltberühmteCircus Feraro“. Da werden bei mir natürlich Erinnerungen an meine Kindheit wach, denn ich war ein richtig großer Zirkusfan. Leider ist Hannah (noch) zu klein für diesen Trubel und all die Aufregung. Aber ich bin mir sicher, dass der nächste Wanderzirkus hier in der Stadt von uns heimgesucht besucht wird. :mrgreen: Mir würde das jedenfalls sehr gefallen… allein schon deshalb, weil es so schön nostalgisch ist. :grin:

Finanzkrise – Was’n das?

© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt (Pixelio)

Nun mal ehrlich: Wer von Euch versteht, was derzeit auf “den Finanzmärkten” los ist? Allein schon dieser Begriff! Wer oder was sind “die Finanzmärkte”? Die Börsen, die Banken, die kleinen Sparer oder alle zusammen? Zum ersten Mal beschäftigt sich auch eben jener kleine Sparer mit Fragen, die sich bisher nur angehende Börsianer und Banker stellten. Da wir alle aber keine Ökonomen sind (und sein wollen), verstehen wir auch nicht wirklich, was da genau vor sich geht. Wer kann schon schlüssig eine der folgenden Fragen beantworten?

  • Woher kommt die Finanzkrise? War das nicht abzusehen? Warum hat niemand im Vorfeld reagiert?
  • Wer ist dafür verantwortlich und warum werden diese Leute nicht zur Verantwortung gezogen?
  • Ist mein Geld bei der Bank jetzt sicher? Und was ist mit eventuellen Schulden, die man hat?
  • Woher nimmt der Staat, der ständig um jeden Cent kämpft, plötzlich hunderte von Milliarden, um die Banken zu stützen? Es wurde gesagt, dies werde durch Schulden finanziert, aber bei wem kann man Schulden machen, wenn derzeit doch alle Banken in Schwierigkeiten sind?

Ich bin fest davon überzeugt, dass der gemeinsame Kern dieser Fragen auch ein maßgeblicher Grund für die ganze Krise an sich ist. In einem scheinbar luftleeren, undurchschaubaren Raum agierten jahrelang milliardenschwere Manager mit den Geldern anderer Leute. Nichts und niemand scherte sich darum, weil immer alles gut ging. Jetzt ging es schief und plötzlich haben alle Angst. Anderswo in der Marktwirtschaft würde man es bedauernd zur Kenntnis nehmen, wenn ein Unternehmen Geld und damit sich selbst in den Sand setzt. Bei ausgerechnet denen, die am verantwortungsvollsten agieren sollten, den Banken, springt plötzlich der Staat und somit auch letztlich der kleine Steuerzahler ein. Natürlich hätte ein Bankensterben weitaus größere Folgen. Trotzdem machen diese Umstände Angst, weil sich die Schlange selbst in den Schwanz zu beißen scheint. Mir kommt es so vor, als ob für alles und jeden letztlich “der kleine Mann” geradestehen muss, ganz gleich ob er das Geld dafür in der Tasche hat oder nicht. :shock:

Impressumspflicht

Geschäftlich wie privat ist eine der häufigsten Fragen, die an mich herangetragen wird: “Brauch ich für meine Webseite denn ein Impressum?” Eigentlich ist das keine Frage für einen techniklastigen IT-ler, wie ich es bin, sondern eher für einen versierten Medienrechtler, also einen Juristen. Trotzdem überschneiden sich die Gebiete und natürlich wollte und will ich auch für mich selbst wissen, wie die (gesetzliche) Lage ist.

Die Antwort auf diese oft gestellte Frage lautet ganz klar: “Ja, Du brauchst ein Impressum.” Warum? Ganz einfach: Weil es im Gesetz steht. Punkt! So sieht der Paragraf fünf des Telemediengesetzes seinem Wortlaut nach eine Impressumspflicht für “Diensteanbieter” vor, “die geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien” bereithalten. Wer “Diensteanbieter” ist, dass “geschäftsmäßig” nicht “gewerbsmäßig” bedeutet und dass auch ein privates Weblog ein “Telemedium” ist, wird im Gesetz nicht erläutert – jedenfalls nicht in einer Art und Weise, die auch für den juristischen Laien unmittelbar verständlich ist.

Zum Glück gibt es jetzt einen Leitfaden des Bundesjustizministeriums, der eigentlich alle Zweifel ausräumt. “Im Zweifel sollten Sie davon ausgehen, dass die Anbieterkennzeichnungspflicht besteht”, raten die Juristen aus Zypries’ Ministerium. Zu den Telemedien zählen nämlich auch private Webseiten oder Weblogs. Sie müssen nur “geschäftsmäßig” betrieben werden – für den Laien eine weitere juristische “Fallstrickformulierung”. Denn “geschäftsmäßig” bedeutet nicht “gewerbsmäßig”. Ein Webangebot kann schon dann “geschäftsmäßig” betrieben werden, “wenn es aufgrund einer nachhaltigen (d. h. nicht auf einen Einzelfall beschränkten) Tätigkeit erfolgt”, heißt es im Leitfaden. “Eine Gewinnerzielungsabsicht ist danach nicht erforderlich.” Damit ist alles klar. Ein Blog ohne (vollständiges) Impressum läuft unmittelbar Gefahr, für viel Geld abgemahnt zu werden. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis es einen trifft. Wann übrigens ein Impressum vollständig und somit rechtmäßig ist, steht übrigens auch im Leitfaden. Allerdings gibt einem niemand eine Garantie dafür, dass eine (rechtmäßige) Abmahnung im Gegenzug dadurch wirklich ausgeschlossen ist. Letztlich entscheiden die Gerichte – und niemand anderer. :roll:

Marcel Reich-Ranicki und der Fernsehpreis

Marcel Reich-Ranicki, den “Literaturpapst”, wie ihn manche nennen, kann man mögen oder man kann es nicht. Doch, was da am vergangenen Samstag während der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises geschah sollte Fans wie Kritikern zu denken geben:

Ein 88-Jähriger braucht sich nicht mehr darum zu scheren, ob er beliebt ist bzw. bleibt oder ob seine Meinung aneckt. In diesem Alter sagt man das, wovon man überzeugt ist und was man ehrlich und aufrichtig denkt. Insofern ist seine Aussage seine offene und ehrliche Meinung, unverblümt und ungefiltert. Allein schon deshalb sollte man den Hut vor ihm ziehen, denn wo erlebt man das noch?

Ob das Fernsehprogramm wirklich so unterirdisch ist, wie er es angeprangert hat, darüber kann man sicherlich streiten. Ich für meinen Teil stelle nur einfach fest, dass immer mehr “Realitiy Shows” ins Programm drängen. Da frage ich mich: Will ich erleben, wie eine “Supernanny” Eltern hilft, die nicht nur mit den Kindern sondern auch ganz offensichtlich mit sich selbst und dem Leben überfordert sind? Will ich sowas wie “Die Ausreißer” sehen, wo Jugendliche von Zuhause abhauen sollen und dürfen, nur um von RTL dann wieder “eingefangen” zu werden? Will ich im hundertsten “Deutschland sucht den Superstar”-Abklatsch sehen, wie Leute sich vor mir völlig unbekannten Jurymitgliedern blamieren und anderen zu umfeierten Helden hochstilisiert werden? Und wenn dann schon wieder eine x-beliebige US-Serie auf den Plan tritt mit 17 Staffeln und immer noch mehr Werbung zwischendrin, dann vergeht mir endgültig die Lust aufs Fernsehen. Darum läuft bei uns auch immer öfter der DVD-Player und allenfalls noch die Tagesschau. Vor diesem Hintergrund sind wir Marcel Reich-Ranicki beinahe schon dankbar. :mrgreen: Endlich hat mal einer laut gesagt, was unzählig viele Menschen schon seit Jahren denken.

Eine unendliche Geschichte

Lange hat sich hier gar nichts mehr getan. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Krankheitswelle keine Ende zu nehmen scheint. Nachdem zuerst meine beiden Mädels verschnupft und erkältet waren, hat es mich dann erwischt. Der Versuch tapfer zu bleiben und die Stellung zu halten, wurde mit einer fetten Kehlkopfentzündung belohnt. Diese hat mich letztlich eine volle Woche flachgelegt… und deshalb war es hier entsprechend ruhig.

Jetzt, da lediglich noch mit den Nachwehen zu kämpfen ist, kommt der nächste Schlag ins Genick. Am vergangenen Samstag spuckte sich Hannah die Seele aus dem Leib. Das ist an sich natürlich nicht erfreulich. Nachdem die erste Kotzorgie überstanden war, fühlten wir uns schon wieder sicher, doch in der Nacht von Samstag auf Sonntag wiederholte sich das Ganze dann – wenn auch in abgeschwächter Form. Nachdem die letzte Nacht etwas ruhiger verlief, jagte uns Hannah heute Morgen einen ganz schönen Schrecken ein. Sie plapperte seit ein Uhr nachts immer davon, dass sie Durst hätte und aufstehen wolle. Natürlich bekam sie zu trinken, gab aber einfach keine Ruhe. Heute Morgen dann war sie vollkommen verschwitzt, ihr Herzchen raste geradezu und ihre Händchen zitterten. Sie wollte immer aufstehen, bekam becherweise zu trinken und wollte sogar essen, schlief dabei aber immer beinahe deliriumsartig ein. Wir können nur vermuten, dass sie durch die Magen-Darm-Sache total dehydriert war. Inzwischen ist sie zwar wieder total munter und (fast) so wie immer, aber Katrin ist mit ihr natrülich trotzdem beim Arzt. Jeder, der Kinder hat oder deren Marotten kennt, der weiß, dass sich das schlagartig wieder ändern kann. Insofern drücken wir der kleinen Hannah (und uns) die Daumen, dass sie schnell wieder die Kurve kriegt… und vor allem, dass ihr nichts Schlimmeres fehlt. :roll:

Euch allen einen guten Start in die neue Woche! :wink:

Nichts Halbes und nichts Ganzes

Irgendwie ist es merkwürdig. Einerseits scheint mein Immunsystem topfit zu sein und hat sich bisher gegen die herrschende Rüsselpest ganz gut zur Wehr gesetzt, andererseits ist es aber auch nicht so gut, um mich gänzlich vor irgendwelchen “Krankheitsempfindungen” zu schützen. Ich dachte eigentlich, wir hätten diese erste Krankheitswelle hinter uns, aber ich hab seit gestern schon wieder einen rauhen, kratzenden Hals und einen trockenen, schmerzenden Kehlkopf. Meine Stimme klingt, als hätte ich von Freitag bis Sonntag durchgesoffen und dazu mindestens eine Stange Zigaretten geraucht. :roll:

Wie auch immer, der Blog leidet unter diesem “Leiden”. Darum ist hier so wenig los. Aber auch das wird vorbeigehen… hoffe ich doch! :lol: Wenn ich so um mich rum gucke, bemerke ich, dass irgendwie alle am Husten, Schnupfen, Krächzen und Röcheln sind. Das ist dann wieder beruhigend. :mrgreen:

DVDs leihen leicht gemacht

Die Qualität des Fernsehprogramms nimmt aus unserer Sicht immer weiter ab. Außer der alltäglichen Tagesschau gucken wir uns kaum noch etwas im “regulären” Programm. Und seit auch beliebte, erfolgreiche TV-Serien käuflich zu erwerben sind, ist auch der letzte Grund wieder etwas daran zu ändern passé. Daher haben wir uns mehr und mehr auf das Medium DVD verlagert, auch, weil wir auf diese Weise das anschauen können was wir wollen… und vor allem wann wir wollen. Wenn dann zum Beispiel (was zum Glück selten ist) Hannah mit einem Schnupfen und den damit verbundenen, durchwachten Nächten dazwischen kommt, pausieren wir einfach und machen dann, wenn wieder Ruhe einkehrt, wieder da weiter, wo wir aufgehört hatten.

Da es aber unmöglich ist, alle Wunsch-DVDs käuflich zu erwerben, kommt man nicht umhin, gelegentlich den ein oder anderen Film in der Videothek auszuleihen. Im Zeitalter des Internets habe ich mich also auf die Suche nach einem guten Onlineanbieter umgesehen und habe dabei unglaubliche Erfahrungen gemacht. Es gibt von “ganz furchtbar übel”, über “ganz schrecklich” bis hin zu “geht so” und “hervorragend” alles was das Herz begehrt. Um das Ganze abzukürzen, vermelde ich nur die beiden Anbieter, die mir (nahezu) rundum “hervorragend” gefallen haben.

Wer nur hin und wieder gelegentlich eine Scheibe ausleihen möchte (dann vielleicht sogar gleich mehrere auf einmal), der sollte sich an den Verleihshop Jakob halten. Das DVD-Angebot ist erschlagend und beinahltet wirklich alles, was das Herz begehrt. Von Filmen über Serien, bis hin zu Kinderfilmen oder Dokumentationen. Alles, was das Verleihrecht besitzt kann man dort bekommen. Die Preise variieren, liegen aber meist bei 3,50 Euro pro DVD. Hinzu kommen allerdings (wenn man nicht die volle Anzahl DVDs pro Sendung leiht) noch Versandkosten. Dafür kann man die Datenträger eine volle Woche behalten.

Für Vielgucker muss es dann schon eine Flatrate sein, denn ansonsten läuft das ganz schön ins Geld. Hier hatte ich mal den Amazon-Verleih getestet und war sehr zufrieden damit. Allerdings schauen wir dann doch nicht (regelmäßig) so viele Filme, als dass sich das gelohnt hätte. Inzwischen gibt es den Amazon-Verleih auch gar nicht mehr und die Firma “LOVEFiLM” führt den Service fort. Ein vierwöchiges, kostenloses Testangebot hat mich dazu gebracht, diesen mal zu testen. Was soll ich sagen? Ganz okay! Die Auswahl ist fast so gut wie zu Amazons Zeiten, die Flatrateangebote sind (auch wenn sie dann mal kosten und sich lohnen) fair und umgerechnet durchweg günstiger als bei der Konkurrenz. Leider krankt auch LOVEFiLM an einer für Flatrateanbieter typischen Macke: Der Versand von neuen DVDs, wenn die alten zurückgesandt wurden dauert unverhältnismäßig lange. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier bewußt verzögert wird, damit man nicht allzu viele Filme für einen günstigen Preis ausleihen kann. Natürlich kann man das nicht wirklich unterstellen! Vielleicht liegt es auch nur an dem hohen Bestellaufkommen?! :twisted: Letztlich ist für uns eine Flatrate sowieso indiskutabel, weil wir auf Dauer nie regelmäßig viele DVDs ausleihen.

Was mich aber mal interessieren würde: Leiht Ihr auch DVDs? Wenn ja, wo? In der klassischen Videothek um die Ecke oder online? Was bezahlt Ihr und wie zufrieden seid Ihr? :roll: