Ypsilantis Sturz
Ganz offensichtlich scheinen Andrea Ypsilantis Pläne, in Hessen Ministerpräsidentin zu werden, durchkreuzt zu sein. Ein “Gott sei Dank” liegt mir da auf der Zunge, aber nicht, weil ich einen Regierungswechsel nicht begrüßen würde. Nein, weil ich es nach meinem Gerechtigkeits- und Demokratieverständnis nicht gutheißen kann, wenn man das Wahlergebnis so lange biegt und beugt, bis es einem in den Kram passt. Entweder man hat die Möglichkeiten eine solide Mehrheit aufzubauen (nicht nur für die wahl zum Ministerpräsidenten, sondern vor allem auch, um politisch handlungsfähig zu sein) und man lässt sich damit auch zur Ministerpräsidentin wählen oder es reicht dann eben nicht und man lässt es sein. Aber sich “dulden” zu lassen, sich dadurch zu “versklaven” und abhängig zu machen, ist nicht nur dreist, sondern auch gefährlich. Schön, dass dieses egoistische Machtstreben einer Frau Ypsilanti jetzt (vorerst) ein Ende hat. Sie behauptete immer, es ginge ihr um die Sache und nicht um ihre persönliche Macht. Warum aber hat sie dann nicht sachlich gehandelt? Es bleibt spannend in Hessen!






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