Hilfe in allen Lebenslagen
Wer bewundert sie nicht, die Helden aus Film und Fernsehen, die in jeder Lebenslage wissen, was zu tun ist. James Bond, MacGyver oder Rambo. Die machen aus einer aussichtslosen Situation die Chance ihres Lebens. Selbst bei widrigsten Umständen wird da noch gezaubert und überrascht. Ein Luftröhrenschnitt mit einer Kugelschreibermiene durchführen? Kein Problem! Und kurz bevor einem der Widersacher das Lebenslicht auslöscht, reicht eine elegante Bewegung schon ist man aus dem Schneider. Beneidenswert, oder? Aber nicht unmöglich!
Zum Glück haben wir die liebe BILD-Zeitung, die uns zu eben solchen Helden macht. Wie? Ganz einfach mit einem “Anleitungsbuch für alle Lebenslagen”. Erfolgreich flirten? Babys den Blähbauch “entlüften”? Kaugummis aus Haaren “brechen”? Mit einem fünf Euro-Schein einen Fahrradreifen flicken? Einen Alligator besiegen? Hallo! Bitte nicht lachen! Das ist bitterer Ernst und gehört alles zum Universal-Notfall-Handbuch. Wer’s nicht glaubt: Hier steht’s!
Elfterelfterelfuhrelf
Für “echte” Narren ist der 11.11. um 11:11 Uhr etwas ganz Besonderes. Zu diesem Zeitpunkt wird die fünfte Jahreszeit eingeläutet. Hier bei uns im schwäbisch-allemanischen Narrenrevier sagt man “es goht wieder dagega”.
Ich begegne diesem Zeitpunkt mit gemischten Gefühlen. Früher war mir die “Fasnet” (schwäbisch für: Fastnacht) heilig. Es war wie Weihnachten oder Geburtstag und man fieberte das ganze Jahr über darauf zu. Der 11.11. läutete die Zeit bis zur “Hauptfasnet” im Frühjahr ein. In Rottenburg ist heute Abend mit Sicherheit einiges los. Über die nächsten Wochen hinweg steigern sich die “närrischen Aktivitäten” mehr und mehr.
Am Dreikönigstag zum Beispiel ist “Häsabstauben” angesagt. Da geistern die Hexen durch die Stadt und stauben in jeder Kneipe ab. Sie haben Staubwedel dabei und wuscheln damit den Gästen im Gesicht herum… und treiben noch so manchen Schabernak. Natürlich “stauben” sie auch anders ab.
Diese Bräuche und Sitten sind es, die mich mit Wehmut zurückdenken lassen. Seit ich aber aus Rottenburg weggezogen bin, ist das alles etwas anders. Egal wo ich war, nirgends war es so schön wie in meiner Heimat. Angesichts dessen ist mir das heutige Datum mehr oder weniger egal. Schon komisch wie sich die Zeiten ändern…
The Killers – Human
Es passiert nicht oft, dass mich ein Lied, das ich im Radio spontan höre, total mitreißt und mich nicht mehr loslässt. Noch seltener ist es, dass ein solcher Ohrwurm mir so gut gefällt, dass ich ihn auch nach dem hundertsten Mal hören noch lauter drehe. Bei “Human” von “The Killers” ist das so! Durch Zufall im Radio gehört und seither eins meiner absoluten Lieblingslieder – zumindest aktuell.






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