Juristische Stilblüten (Teil 1)
Während meines inzwischen auch nicht mehr ganz kurzen Berufslebens, habe ich schon vieles gelernt. Ganz zu Beginn wagte ich mich an eine Verwaltungsausblidung, im Rahmen derer ich auch viel mit deutschen Gesetzen zu tun hatte. Vieles aus dieser Zeit ist hängen geblieben, denn nicht alle deutschen Rechtsnormen sind sinnig und witzfrei.
Im Laufe der Jahre habe ich zudem weitere juristische Stilblüten eingesammelt, die in jedem Fall wert sind, veröffentlicht zu werden.
Übrigens: Wer denkt, die Zitate sauge ich mir aus den Fingern, der kann gerne nachschlagen!
Auch wenn es manchmal sehr unglaubwürdig und gefakt wirkt: Alle Gesetzestexte sind (oder waren mal) echt… zumindest nach bestem Wissen und Gewissen.
Hier die erste Anekdote:
§ 919 BGB, Absatz 1:
Der Eigentümer eines Grundstücks kann von dem Eigentümer eines Nachbargrundstücks verlangen, dass dieser zur Errichtung fester Grenzzeichen und, wenn ein Grenzzeichen verrückt oder unkenntlich geworden ist, zur Wiederherstellung mitwirkt.
Bloggermacken
Es gibt einige Eigenheiten, die (fast) jeder Blogger an den Tag legt. Die fallen einem einfach auf! Einige davon lassen einen schmunzeln, andere nerven und wieder andere bemerkt man mit der Zeit nicht mehr wirklich.
Da wäre zum Beispiel die Macke mit den Pünktchen. Da liest man Sä.tze mit lau.ter Pu.nk.ten drin. An.geb.lich sol.len die Pun.kte Su.ch.ma.sch.i.nen da.von ab.halten, bes.tim.mte Wo.rte z.u in.dizi.eren. Ich frage mich ernsthaft: Was soll das? Zum einen sind Suchmaschinen deutlich intelligenter als bloße Zeichentricks, zum anderen aber (und das ist der eigentliche Knackpunkt) will man doch als Blogger auch gefunden werden… und gerade auch über Suchbegriffe, über die man schreibt! Warum sollte ich Mag.gi “verpunktieren”, wenn ich doch auch ganz bewußt über diese Marke schreibe? Dann ist das ein Thema in meinem Blog und ich will unter diesem Begriff auch gefunden werden!
Ähnlich kurios sind die “Lamentierbeiträge”. Wer hat es nicht schon gelesen? Da klagt jemand über Schreibblockade oder die mangelnde Lust am Bloggen. Da fühlen sich manche regelrecht getrieben und gedrängt! Ich frage mich: Von wem? Wenn ich einen Blog eröffne, dann tue ich das, weil ich Spaß dran habe. Hab ich keine Lust zum Schreiben, lasse ich es. Wenn deshalb der ein oder andere Besucher flöten geht, dann tut mir das leid. Aber warum sollte ich mich zu etwas zwingen? Mein Blog soll Spaß machen, den Lesern UND mir! Nur so funktioniert Bloggen. Oder?
Kennt Ihr auch noch “Bloggermacken”, die Euch aufgefallen sind, die Euch nerven oder zum Schmunzeln bringen? Ich bin gespannt! :grin:
Es weihnachtet sehr (Teil 3)
Und wieder mal gibt es heute ein (vor-)weihnachtliches Video. Natürlich ist es wieder ein echter Klassiker. Und wieder sind es drei Teile (man kennt das ja schon).
Weitere Teile:
Uns stinkt’s
Richtigerweise müsste dieser Artikel “Uns stank’s” lauten, aber…
Es begann am Freitag vor zwei Wochen. Ich drehte morgens den Wasserhahn auf und wollte die Zähne putzen, habe mich dann aber spontan dagegen entschieden. Eigentlich bin ich ein reinlicher Mensch, aber das Wasser, das da aus dem Wasserhahn kam, sprach gegen die allmorgendliche Mundhygiene. An sich sah die Plörre wie immer aus: klar, farblos, eigentlich sauber. Aber es roch! Es roch ganz leicht nach… Ja, wonach eigentlich? Schwer zu sagen! Dafür war der Duft zu schwach. Mumpfig?
Miefig?
Scharf?
Schwer zu sagen!
Katrin brauchte ich nach einer objektiven Bewertung gar nicht zu fragen, denn ihre fette Schnupfennase machte das unmöglich. Also mussten Hannahs Opa und Oma als Probanten herhalten, die uns besuchen kamen. Beide meinten, es rieche zwar nach etwas. Aber das könne auch normal sein. Hm, da stellt man sich dann die Frage, ob man pingelig oder dämlich ist. Jedenfalls hakte ich das Thema erst einmal ab, bis schließlich gegen Abend der Gestank deutlich zunahm. Jetzt konnte ich auch sagen wonach das roch: Nach Chlor! :shock: Schnurstracks fragte ich im Haus bei den Mitbewohnern, ob auch sie diesen Geruch wahrnahmen. Aber niemand war irgendwas aufgefallen… zunächst!
Nach meinem Rundgang meldeten sich ausnahmslos alle wieder und bestätigten mein Riechergebnis. Wir schalteten den Hausverwalter ein, der widerrum bei der Gemeinde erfuhr, dass die ganze Straße – ja das gesamte Wohngebiet betroffen sei! :eek: Daraufhin sahen wir noch einen Typ im orangefarbenen Overall durch die Gegen rennen, der ganz offensichtlich die Wasserleitungen spülte, indem er an jedem Gulli Unmengen von Frischwasser auf die gefrorene Straße sprudeln ließ.
Inzwischen ist der Gestank weg. Was es war?
Das weiß keiner… Nein, WIR wissen es nicht! Uns wurde nichts gesagt. Hoffen wir mal, dass es nichts weiter Tragisches war. :???:
Schlussfolgerung: Die Nase ist ganz zweifellos das einzige mit das am besten funktionierende Körperteil an mir!
Es weihnachtet sehr (Teil 2)
Heute hat das weihnachtliche Video (zwecks Überlänge) wieder drei Teile. Viel Spaß damit! ;)
Weiter geht’s:
Queensrÿche – Silent Lucidity
Queensrÿche ist eine klassische Metalband. Ein Grund warum ich sie vorneweg schon mal sehr mag. Was sie aber zu etwas ganz Besonderem macht, ist ihr Titel “Silent Lucidity”. Das ist Emotion, das ist Gänsehaut pur. Das ist ein Song zum eintauchen, hineinschweben… Und dieser tiefsinnige, beinahe schon mystischer und doch zutiefst trauriger Text… Ein Hammerlied… Viel Spaß beim Träumen!
Sternschnuppe
In tiefer, dunkler, schwarzer Nacht,
nur ein paar Sterne blitzten auf,
hab ich an manche Sorg’ gedacht,
da nahm das Wunder seinen Lauf.
Zum Himmel blickte ich empor,
und traute meinen Augen nicht.
Ein helles Funkeln kam hervor,
ein Strahl, ganz glänzend, voller Licht.
Du kamst so plötzlich, einfach so.
Der Schreck war groß, doch schließlich dann,
war ich so glücklich und so froh
und strahlte Dich mit Freude an.
Dein Funkeln ließ mich richtig hoffen,
ich reckte mich Dir fest entgegen.
Ich hielt Dir meine Arme offen.
Du warst ein Glück, Du warst ein Segen.
Ganz plötzlich dann, erlosch Dein Licht.
Und Trauer ließ die Tränen treiben.
Doch wirklich weg, das bist Du nicht.
Du wirst in meinem Herzen bleiben.
Es weihnachtet sehr (Teil 1)
Alle Jahre wieder möchte ich Euch mit ein paar Anekdoten, passend zu der besinnlichen Vorweihnachtszeit, beglücken. Im letzten Jahr waren es Weihnachtssongs, in diesem Jahr sind es Weihnachtsvideos. Lasst Euch einfach mal überraschen…
Das erste Video hat drei Teile. Viel Spaß damit!
Teil 1:
Weiter gehts mit:
Schicksal
Manchmal geht das Schicksal seltsame Wege.
Manchmal führt einen das Schicksal über einen Umweg auf den alten Weg zurück.
Manchmal fragt man sich, warum es diese Umwege überhaupt gibt.
Manchmal tun diese Umwege sehr weh.
Manchmal glaubt man, dass kein wirklicher Sinn dahintersteckt.
Und manchmal ist man fest davon überzeugt, dass alles… wirklich ALLES doch einen Sinn hat, den man vielleicht nicht versteht, aber den es gibt. Das tut gut.
Abstinente Erkenntnisse
Trotz oder gerade wegen der kreuzbedingten Abstinenz hier im Blog, gibt es einige Erkenntnisse aus dieser nervenverzwickten Zeit:
- Der Winter ist die Jahrezeit, in der die Autoheizung immer genau dann warme Luft spendet, wenn man gerade auf den Zielparkplatz einbiegt.
- Ein schmerzender Rücken ist keine schöne Sache.
- Ein kühles Bierchen ist manchmal magenschonender und gesünder als Schmerztabletten, erfüllt aber nahezu den gleichen Zweck.
- Sitzen ist Gift für den Rücken. Also sind folgende Dinge erstmal gestrichen: Arbeiten, Autofahren, Kinobesuche, Aufs-Klo-Gehen…
- Wenn nach dem ersten Kälteeinbruch das ganze Büro nach Staub riecht, dann hat die Putzfrau den Heizkörper nicht wirklich sauber gemacht.
- Rückenschmerzen können unerträglich sein.
- Wie heißen eigentlich die “Stöckchen” mit denen man auf dem Laufband an der Kasse seine Waren von denen des Hintermanns “abtrennt”?
- Hannah ist im Stress und muss jetzt jeden Tag gleich zweimal den Adventskalender checken, weil sie ZWEI Adventskalender hat.
- Sitzen ist wirklich Gift fürs Kreuz… Aua! Darum ist jetzt hier auch Schluss!






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