“Elendiche Sach”
So oder ähnlich würde Hannahs Kommentar zu nachfolgendem Beitrag wohl heißen, wenn sie ihn denn lesen könnte. Folgende Situation:
die Sonne scheint, wir haben angenehme 15 Grad (in der Sonne) und Mama hat einen Anflug von Freiheitswahn . Sprich, will ihr Pferd mal wieder über die Wiesen scheuchen. Was tut Mama also in so einem Fall? Richtig, Oma kontaktieren zwecks Babysitting. Oma ist willig und steht pünktlich auf der Mappe. Mama hat schon so ein bissle die Muffe, weil sie (wieder mal) ihr armesarmes Kind abschiebt. Aber das arme Kind findet`s super, packt ihre Kuscheltiere und ihre Puppe ein und marschiert fröhlich winkend mit Oma von dannen. Nachdem ich den ersten Trennungsschmerz verwunden hatte, war ich tatsächlich beim Reiten. Komm eben heim und krieg folgenden Anruf: “Du, wir sind noch ne Weile unterwegs, Hannah findet`s voll toll und stapft fröhlich durch den Schnee!”
Gut…jaa…die elendige Gluckerei sollte ich mir wirklich mal abgewöhnen :-)
Winterimpressionen
Seit geraumer Zeit gab es keine neuen Fotos mehr in unserer Galerie. Da sich (auch wenn es noch nicht wirklich so scheint) der Winter 2008/2009 seinem Ende nähert, haben wir nun ein paar Eindrücke aus dieser Zeit zusammengestellt. Leider waren die Schneefälle heuer nicht so ergiebig wie noch in den letzten Jahren, aber auch so bekommt man einen Eindruck davon, wie schön die Alb im Winter sein kann.
Hier geht’s zu den Winterfotos in der Galerie.
Peter Cetera – Glory of Love
Schon recht früh, nämlich als Kind, entwickelte ich einen ausgeprägten Musikgeschmack. Ich hörte schon recht bald Elton John und Phil Collins, wo andere noch den Klängen von Rolf Zuchowski oder ähnlichem lauschten. Nichts gegen Kinderlieder und nichts gegen Rolf Zuchowski!
Das war nur nie groß was für mich.
Eine meiner ersten musikalischen Vorlieben galt der Stimme von Peter Cetera, der vor allem als Sänger der berühmten Band “Chicago” bekannt sein dürfte. Bis heute erzeugt sein Gesang Gänsehaut pur bei mir. Ich kann mich dessen nicht entziehen und will das auch gar nicht. Vor allem sein Song “Glory of Love”, der übrigens Titelsong zum damals recht erfolgreichen Film “Karate Kid 2″ war, lässt mich immer wieder wohlig schaudern. Ich war schon immer ein Softie!
Das ist meine Jugend! Das ist Erinnerung pur! Haaaach… *schwelg*
Falsche Höflichkeit und schlechtes Deutsch
Ich bin jemand, der gern mit unserer Sprache umgeht. Nicht zuletzt deshalb gibt es diesen Blog hier. Mir ist klar, dass ich nicht der Rechtschreibgott bin, der ohne Probleme und versiert mit der deutschen Grammatik umgeht bzw. umgehen kann. Ich gebe zu, dass ich das gern wäre… Aber so einfach ist das nicht!
Ich empfinde aber so manches, was man liest, als “schlechten Stil”. Mir ist klar, dass das mit rein subjektivem Empfinden zu tun hat. Aber manches IST einfach schlechter Stil! Lektüren wie diese hier bestätigen dann oftmals (Gott sei Dank!) meinen Eindruck.
Wobei es mir regelmäßig den Magen umdreht, sind die neuen, falschen “Empanzipationshöflichkeiten”. Das habe ich übrigens mit Herrn Sick gemeinsam. “Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter” oder “Liebe Kolleginnen und Kollegen”… Und die “Bürgerinnen und Bürger” darf man nicht vergessen. Furchtbar! Diese Wendungen sind inzwischen so üblich, dass ich sie selbst hin und wieder verwende… und erst später darüber erschrecke.
Liebe Bloggerinnen und Blogger, bitte nehmt Abstand davon!
Es sei denn, wir einigen uns jetzt auch auf Hebammen und Hebamminnen… oder Hebammerer… Hebammeriche?
Neulich erhielt ich eine E-Mail, in der mich jemand mit den Worten “Es grüßt Sie freundlichst” verabschiedete. Da dreht sich mir extremst der Magen um! Fürchterlich! Das muss man doch merken! Entweder, mich grüßt jemand “freundlich” oder gar nicht!
Stark in Mode sind Füllwörter. Nun, es ist doch sicherlich nicht gerade förderlich, wenn man sozusagen lauter überflüssige Worte in einen wohlgemerkt normalen Satz einbaut, nur um diesen irgendwie aufzublähen, oder wie, oder was? So ein Satz ist schrecklich, oder?! Einfacher und klarer klingt: Es ist nicht förderlich, lauter überflüssige Worte in einen Satz einzubauen, nur um diesen aufzublähen. Das klingt albern? Es ist ganz und gar nicht albern! Wer sich die Mühe macht und alltägliche Sprache unter die Lupe nimmt, findet massenhaft Füllwörter wie diese.
Wie gesagt: Ich bin kein Sprachexperte und bei weitem nicht perfekt. Aber manche Dinge tun einfach weh – auch wenn man sie hin und wieder selbst anwendet.






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