Die “will-nicht”-Phase

Am Anfang meines Mutterdasein wurde mir folgender Satz immer wieder gesagt: “das Leben mit Kindern besteht aus Phasen”. Ahja! Wir haben sämtliche Phasen erfolgreich überstanden: die Schreiphase, die Zahnungsphase, die Fremdelphase… mittlerweile sind wir bei der “will-nicht”-Phase:

  • “will nicht ins Bett” – sprach’s und schlief nach 5 Min. tief und fest
  • “will nicht essen” – sprach’s und verdrückte ein Weckle mit zugehöriger Wurst
  • “will nicht auf’d Gass” -  sprach’s und marschierte 1 Stunde fröhlich singend vorneweg
  • “will nicht frische Bux (Windel)” – sprach’s und rannte mit nacktem Po davon

Was ist die Moral dieser Geschichte bzw. was hat diese Phase zu bedeuten? Kinder sind trotz aller Phasen liebenswerte Wesen und auch die “Will-nicht”-Phase werden wir überleben und sie ist (noch) nicht so schlimm wie ihr Ruf. :mrgreen:

Erkenntnisse

  • Sturm ist blöd
  • wenn Hannah mit vollem Mund niest, ist es eklig
  • manchmal muss man sich überwinden und ist danach erstaunt wie leicht es gefallen ist
  • manchmal sind gerade die Menschen von denen man es nicht erwartet verständnisvoller als die engsten Freunde
  • der Benzinpreis ist immer dann hoch, wenn mein Tank leer ist

Bitte nicht so stürmisch

Beim letzten Mal war es die “Emma”, diesmal ist es “Quinten”. Wieder wird es stürmisch mit Orkanböen und umherfliegenden Teilen. Da bleibt man am besten drinnen in der guten Stube und schaut sich das Ganze von dort aus an. Leider muss ich heute Abend noch durch die Gegend fahren, weil ich einen Termin habe. Ich hoffe daher, dass sich bis dahin alles ein bisschen beruhigt hat. Allerdings macht mir das hier wenig Mut, denn nach dem Sturm kommt wieder der Schnee – und zwar nicht gerade wenig! :roll: Mal sehen, vielleicht sag ich das Ganze auch ab?!

Wie sieht es bei Euch denn momentan aus? Damals bei “Emma” gab’s hier im Blog ja so etwas wie ein “Sturmradar”. :mrgreen: Vielleicht gibt es diesmal ja wieder einen Querschnitt durch ganz Deutschland? ;-)