Kabinenpisser
Heutzutage ist das Thema “Gleichberechtigung” zwischen den Geschlechtern in aller Munde. Leider gibt es noch viel zu viele Missstände in diesem Bereich, aber daneben gibt es eben auch unüberwindbare Unterschiede. Diese sind weniger gewollt, als einfach “gottgegeben”. Die Rede ist von nach Männlein und Weiblein getrennten Toilettenräumen. Für das eine Geschlecht sind die “heiligen Hallen” des jeweils anderen Geschlechts so etwas wie Niemandsland. Es ranken sich unzählige Gerüchte um das stille Örtchen der Anderen. Allenfalls Transsexuelle können hier wirklich aufrichtig mitreden und aus dem Nähkästchen plaudern.
Da ich zur Spezies der Männer gehöre (zumindest behaupten das einige), kann ich nur von den Abenteuern des Männerklos berichten. So gibt es beispielsweise das Phänomen des Kabinenpissers. Für Männer ist das nichts Neues, für Frauen (hoffentlich) ein hochinteressanter Einblick in eine ganz fremde Welt. Anders als bei den Damen besteht ein Herrenklo aus den allseits bekannten Kabinen mit Kloschlüssel und einem meist separaten (Vor-)Raum mit Pissoirs. Wie der Name schon sagt, sind letztere dafür gedacht, im Stehen zu pinkeln. Die allermeisten Männer nutzen diese Einrichtung auch entsprechend ihrer Vorsehung. Doch immer wieder gibt es auch Herren, die zum Verrichten des “kleinen” Geschäfts in die Kabine gehen. Klar, wenn alle Pissbecken belegt sind, habe ich das auch schon gemacht, aber warum sonst sollte man derart ausweichen?
Seit einem Erlebnis heute ist mir alles klar: Ich spazierte (aus gutem Grund) steten Schrittes in Richtung Toilette und steuerte dort zielstrebig in Richtung Pissoir. Nebenan stand schon ein junger Herr der gerade fleißig beim Strullern war urinierte. Genau zu dem Zeitpunkt, als ich mich neben ihn stellte, versiegte seine Quelle und wollte nicht eher wieder sprudeln, bis ich zum Händewaschen weiterschritt. Der Gute hatte wirklich Hemmungen neben mir zu pinkeln! :eek: Ich bin erschüttert und empfinde so etwas wie Schuldgefühle! Ich möchte auf gar keinen Fall für irgendjemandens Miktionsstörungen verantworlich sein! :shock: Entsetzlich! Von hier aus ein aufrichtiges: Sorry!!!
Improvisation
Manchmal muss man einfach ein bisschen improvisieren… dann geht das schon.
Ein zünftiges Wochenende Euch allen! ;-)
Arschglatt
Man möge mir die derbe Ausdrucksweise bei der Wahl der hiesigen Überschrift verzeihen, aber anders war und ist meine gestrige Heimfahrt nicht zu umschreiben. Leider hat auch Hannah dieses Wort aufgeschnappt und gibt das nun immer mal wieder zum Besten.
Wie auch immer… Nach fast eineinhalb Stunden Fahrt (für eine Strecke, die ich normalerweise in einer halben Stunde fahre), war ich dann zu Hause. Nassgeschwitzt und heilfroh. Was war so schlimm? Ganz einfach: Der Albaufstieg war vereist. Das klingt, für jemanden der sich so eine Steige nicht vorstellen kann, halb so wild. Aber wenn man auf einer Strecke von etwa vier Kilometern mehr als 300 Höhenmeter überwindet, dann kann man sich ausrechnen, welche Steigung dazwischen liegt. Bleibt ein Lastwagen oder Lieferwagen hängen, weil er zu schwer ist, wird das Wiederanfahren und erst recht das Überholen Vorbeifahren zum reinsten Abenteuer, zumal es auf der einen Seite der Straße steil bergauf, auf der anderen Seite steil bergab geht.
Der heutige Freitag, der 13. ist für mich insofern ein echter Glückstag, weil ich unversehrt und heile hier sitzen und tippen kann. Direkt am Fuße des besagten Albaufstiegs und unmittelbar vor meiner Nase ereigneten sich nämlich gleich zwei zeitgleiche Unfälle, bei denen ein Auto in einen Graben stürzte, das andere wild drehend gleich zweimal die Leitplanke touchierte.
Es war wirklich arschglatt!








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