Arschglatt
Man möge mir die derbe Ausdrucksweise bei der Wahl der hiesigen Überschrift verzeihen, aber anders war und ist meine gestrige Heimfahrt nicht zu umschreiben. Leider hat auch Hannah dieses Wort aufgeschnappt und gibt das nun immer mal wieder zum Besten.
Wie auch immer… Nach fast eineinhalb Stunden Fahrt (für eine Strecke, die ich normalerweise in einer halben Stunde fahre), war ich dann zu Hause. Nassgeschwitzt und heilfroh. Was war so schlimm? Ganz einfach: Der Albaufstieg war vereist. Das klingt, für jemanden der sich so eine Steige nicht vorstellen kann, halb so wild. Aber wenn man auf einer Strecke von etwa vier Kilometern mehr als 300 Höhenmeter überwindet, dann kann man sich ausrechnen, welche Steigung dazwischen liegt. Bleibt ein Lastwagen oder Lieferwagen hängen, weil er zu schwer ist, wird das Wiederanfahren und erst recht das Überholen Vorbeifahren zum reinsten Abenteuer, zumal es auf der einen Seite der Straße steil bergauf, auf der anderen Seite steil bergab geht.
Der heutige Freitag, der 13. ist für mich insofern ein echter Glückstag, weil ich unversehrt und heile hier sitzen und tippen kann. Direkt am Fuße des besagten Albaufstiegs und unmittelbar vor meiner Nase ereigneten sich nämlich gleich zwei zeitgleiche Unfälle, bei denen ein Auto in einen Graben stürzte, das andere wild drehend gleich zweimal die Leitplanke touchierte.
Es war wirklich arschglatt!






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