Hannahs Wiegenlied
“Fields of gold” von Sting ist von jeher ein emotionaler Song – nicht nur für mich. Mit Hannah bekam er aber eine noch emotionalere Bedeutung. Damals, vor rund zwei Jahren, als sie abends ihre regelmäßigen Schreikrämpfe hatte, war das Spielen dieses Liedes die einzige Möglichkeit, sie zu beruhigen und in den Schlaf zu wiegen. Es funktionierte (fast) immer! Bis heute denke ich bei den bekannten Klängen an diese Momente zurück – teils froh, dass diese haarsträubende Zeit hinter uns liegt, teils traurig, weil sie hinter uns liegt. Noch sentimentaler wird man, wenn man weiß, dass diese Liveversion von “Fields of gold” am 11. September 2001 in der Toscana aufgenommen wurde. Eigentlich wollte Sting aufgrund der schlimmen Anschläge von New York das gesamte Konzert abblasen. Aber schließlich entschied sich die gesamte Truppe um und baute kurzerhand den Gig von “fetzig-beschwingt” in “melancholisch-ruhig” um. Im Nachhinein eine weise Entscheidung… nicht nur wegen der damaligen Ereignisse.
Zugvögel kehren wieder um
Wie ich eben im Radio hörte, waren schon viele Zugvögel auf dem Weg zurück zu uns. Doch offenbar ist ihnen das Wetter noch deutlich zu kalt, weswegen sie wieder umgekehrt sind und nun wieder zurück in den warmen Süden fliegen. Das klingt witzig, ist für die Piepmätze aber ganz offensichtlich lebensgefährlich. Immerhin müssen sie die rund 500 Kilometer ohne notwendige Nahrung zurücklegen, denn wo finden sie hier bitte Insekten?
Höchstens schockgefrostet!
Die aktuelle Winterlandschaft ist sicherlich wunderschön, aber ich muss offen zugeben: Etwas mehr Wärme und Licht wäre Balsam auf die wintergeschundene Seele.
Winterliche Erkenntnisse
- Minus 15°C sind verdammt kalt.
- Dass es heute Nacht noch kälter gewesen sein muss, zeigt die Tatsache, dass heute Morgen nicht nur das Garagentorschloss, sondern das gesamte Garagentor zugefroren war.
- Gefrorener Schnee ist noch ätzender als einfach nur meterhoher.
- Hannah war heute Morgen leicht enttäuscht, dass der Papi trotz Schneemassen zur Arbeit fährt. Gestern war das viel besser!
- Wenn man mit dem Auto durch eine verschneite Winterlandschaft fährt und im Radio was von einem “Schneeballsystem” von irgendwelchen Betrügern hört, dann ist das aberwitzig.
- Blauer Himmel, verschneite Landschaft und der Gedanke an ein schneeschippendes Kind motivieren nicht gerade zu übereifriger Arbeit.







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