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Archiv für 25. Februar 2009

Kindergartenwahl

25. Februar 2009 Micha 2 Kommentare

Es ist schon sehr eigenartig und ambivalent. Zumindest bei uns ist das der Fall. Zuerst freut man sich uneingeschränkt auf die Ankunft des neuen Familienmitglieds. Dann ist es da und bringt einen mit Hilfe von diversen Schreiphasen und hundertzwanzigprozentiger Beanspruchung oftmals an die Grenzen dessen, was ein Mensch aushalten kann. Schon nach kurzer Zeit ist das aber alles wieder vergessen und die Freude über die Entwicklung des Kindchens bekommt die Oberhand. Fast täglich wird alles leichter und schöner, die Kleinen werden noch süßer und frecher und wissbegieriger… Es stellt sich echtes Familienleben ein und mehr und mehr spürt man, dass man nicht nur Versorger, sondern vor allem auch “Eltern” ist. Herrlich! Schön! Klasse! Gleichzeitig merkt man aber auch, dass Flügel wachsen und der Nachwuchs auch immer mehr flügge wird. Es entwickeln sich Vorlieben, Interessen, Freundschaften… Tja, und dann heißt es plötzlich: Das Kind wird bald drei Jahre alt und die Suche nach einem Kindergartenplatz steht an. Irgendwie merkwürdig… :roll:

Hier am Ort gibt es drei Kindergärten. Einen katholischen, einen evangelischen und einen Waldorfkindergarten (das sind die mit dem Triangel und der Blockflöte :lol: ). Der katholische Kindergarten liegt sehr zentral (also in der Ortsmitte), was von uns aus immerhin eine Entfernung von über einem Kilometer bedeutet. Im Sommer wäre das ja noch machbar, aber wenn wir wieder mal so einen tiefen, sibirischen Winter haben wie heuer, dann wird das schon eine Hürde. Auf Katrins (telefonische) Anfrage hin wurden alle Fragen geduldig beantwortet. Auch sind die Betreuungszeiten für berufstätige Eltern recht günstig. Leider ist die Einrichtung recht überlaufen – wohl aufgrund der Lage, aber auch, weil die “Gerüchteküche” dem Ganzen sehr positiv gestimmt ist. Abgesehen davon gehen aller Voraussicht nach zwei Kinder aus Hannahs Spielgruppe im Herbst dorthin.

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KategorienElterngeschichten

Automatische Rolläden

25. Februar 2009 Micha Keine Kommentare

Automatische JalousieSeit Wochen blinzelt nun endlich mal wieder die Sonne zaghaft durch die dichten Wolken und Nebelschwaden. 8-) Die Seele atmet auf, die Stimmung hebt sich langsam etwas an… und genau dann kommt man zu der Erkenntnis, dass automatisch gesteuerte Rolläden die dümmste Erfindung seit Menschen Gedenken ist. Genau jetzt, wo endlich mal wieder Licht durch das trübe Büro strahlt, geht dieser supertolle Rolladen selbsttätig runter und entzieht die lang ersehnten, goldenen Strahlen. Das ist umso irrwitziger, wenn man bedenkt, dass die Teile sonst nur dann runtergehen, wenn die Sonne sich gerade hinter den Wolken versteckt. Das hat oftmals zur Folge, dass man während eines Telefonats, bei dem man seinem Gegenüber gerade etwas vorlesen muss, plötzlich im Stockdunkeln sitzt. Der Satz “Bei mir ist gerade der Rolladen runtergegangen.” trifft da nicht immer auf Verständnis. :roll:

Ich suche jetzt erstmal den Hausmeister und überschütte ihn mit Argumenten, die für ein Abschalten dieser unsinnigen Automatik sprechen.

Weitspritzer

25. Februar 2009 Micha 2 Kommentare

© Rainer Sturm (Pixelio)

Guten Tag Ihr geilen Säcke Ihr Suchenden! Wenn Ihr aufgrund der Beitragsüberschrift über eine Suchmaschine hier gelandet seid, muss ich Euch leider enttäuschen. Hier geht es nicht um delikate, ja beinahe schon akrobatische Fähigkeiten besonders potenter bestimmter Männer, sondern vielmehr um ein ganz langweiliges alltägliches Phänomen. Wer kennt es nicht? Man sitzt im Auto, vor einem will jemand seine Windschutzscheibe reinigen und betätigt die Spritzdüsen samt Scheibenwischer. (Tschüß, Ihr lieben Suchenden! Kommt doch bald mal wieder! :mrgreen: ) Manche Autofahrer haben ihre Düsen dabei so unpassend eingestellt, dass man als Hintermann deutlich mehr Reinigungsmittel abbekommt, als der eigentliche Bestimmungsort. Das ist an sich nicht weiter schlimm, aber darüber konnte ich mich in der Vergangenheit immer tierisch aufregen – ich weiß nicht warum.

Inzwischen habe ich meine Meinung relativiert. Seit einem sehr kalten Morgen Ende letzten Jahres, an dem Eisregen vom Himmel fiel und die Straßenmeistereien besonders viel Salz auf die Straße kippten, haben sich beide Düsen meines Fahrzeugs verstopft. Natürlich habe ich die wieder gereinigt - allein schon, weil ich schlechte Sicht im Auto abgrundtief hasse – aber die spritzen seither einfach nicht mehr so, wie es früher mal der Fall war. Die eine sorgt für kleine Seen zwischen Scheibe und Kühlerhaube, die andere spritzt mal über mich hinweg, mal seitlich an mir vorbei. Es ist zum Verrücktwerden! Ich habe schon mit Bürsten, Nadeln und schon mit unterschiedlichsten Reinigungsmitteln gearbeitet. Keine Chance! :-? Nix zu machen! Nun bin ich selbst einer von denen, die hoch und weit spritzen. :lol: Und jedesmal, wenn ich das Hebelchen drücke, schaue ich verängstigt in den Rückspiegel, in der Erwartung, dass da einer sitzt, wie ich es war, und flucht wie ein Rohrspatz. :lol:

KategorienKuriositäten