Mahlzeit!
:eek:
Namensvetter
Zum einen bin ich bei weitem nicht so alt ein ganz anderer Jahrgang, zum anderen bin ich (leider, leider
) lange nicht so klug in einer ganz anderen Brance tätig als dieser Herr Michael Vollmer.
Mei, das würde sich schon toll anhören: Professor Vollmer…
Hannahs Wiegenlied
“Fields of gold” von Sting ist von jeher ein emotionaler Song – nicht nur für mich. Mit Hannah bekam er aber eine noch emotionalere Bedeutung. Damals, vor rund zwei Jahren, als sie abends ihre regelmäßigen Schreikrämpfe hatte, war das Spielen dieses Liedes die einzige Möglichkeit, sie zu beruhigen und in den Schlaf zu wiegen. Es funktionierte (fast) immer! Bis heute denke ich bei den bekannten Klängen an diese Momente zurück – teils froh, dass diese haarsträubende Zeit hinter uns liegt, teils traurig, weil sie hinter uns liegt. Noch sentimentaler wird man, wenn man weiß, dass diese Liveversion von “Fields of gold” am 11. September 2001 in der Toscana aufgenommen wurde. Eigentlich wollte Sting aufgrund der schlimmen Anschläge von New York das gesamte Konzert abblasen. Aber schließlich entschied sich die gesamte Truppe um und baute kurzerhand den Gig von “fetzig-beschwingt” in “melancholisch-ruhig” um. Im Nachhinein eine weise Entscheidung… nicht nur wegen der damaligen Ereignisse.
Zugvögel kehren wieder um
Wie ich eben im Radio hörte, waren schon viele Zugvögel auf dem Weg zurück zu uns. Doch offenbar ist ihnen das Wetter noch deutlich zu kalt, weswegen sie wieder umgekehrt sind und nun wieder zurück in den warmen Süden fliegen. Das klingt witzig, ist für die Piepmätze aber ganz offensichtlich lebensgefährlich. Immerhin müssen sie die rund 500 Kilometer ohne notwendige Nahrung zurücklegen, denn wo finden sie hier bitte Insekten?
Höchstens schockgefrostet!
Die aktuelle Winterlandschaft ist sicherlich wunderschön, aber ich muss offen zugeben: Etwas mehr Wärme und Licht wäre Balsam auf die wintergeschundene Seele.
Winterliche Erkenntnisse
- Minus 15°C sind verdammt kalt.
- Dass es heute Nacht noch kälter gewesen sein muss, zeigt die Tatsache, dass heute Morgen nicht nur das Garagentorschloss, sondern das gesamte Garagentor zugefroren war.
- Gefrorener Schnee ist noch ätzender als einfach nur meterhoher.
- Hannah war heute Morgen leicht enttäuscht, dass der Papi trotz Schneemassen zur Arbeit fährt. Gestern war das viel besser!
- Wenn man mit dem Auto durch eine verschneite Winterlandschaft fährt und im Radio was von einem “Schneeballsystem” von irgendwelchen Betrügern hört, dann ist das aberwitzig.
- Blauer Himmel, verschneite Landschaft und der Gedanke an ein schneeschippendes Kind motivieren nicht gerade zu übereifriger Arbeit.
Schwäbisch Sibirien
Hier noch ein paar Eindrücke vom heutigen Schneetag, der übrigens noch lange nicht zu Ende ist… Es schneit nach wie vor und Häufen werden immer größer.
Zum Glück haben wir so einen professionellen Räumdienst.
Hannah schippt sich die Seele aus dem Leib!
Eingeschneit
Innerhalb der letzten 12 Stunden hat es hier am Albtrauf rund 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee hingeworfen. Die Niederschläge halten an und hinzu kommt ein kräftiger Wind, der die Stellen, die eigentlich geschützt liegen, gleichmäßig mit Schneeverwehungen bedeckt. Der erste Blick aus dem Fenster brachte schon die erste böse Vorahnung. Dort, wo gestern Abend noch Katrins Auto stand, war nun einfach nur eine Art Schneehaufen (siehe Foto). So verwunderte es mich kaum, dass ich heute Morgen aufgrund der Verwehungen (ohne Übertreibung) rund einen halben Meter Schnee vor dem Garagentor wegschippen durfte.
Die Fahrt in Richtung Büro verlief ähnlich chaotisch: Schlitternde Sattelschlepper und Autos im Straßengraben waren die Regel. Blut und Wasser schwitzend schaffte ich es bis an den ersten Albabstieg, der (natürlich) schon dicht war. Also versuchte ich mein Glück an der zweiten Steige, aber als dort schon von weitem blau blinkende Lichter zu sehen waren, beschloss ich kurzerhand wieder umzukehren und einen Tag zu Hause zu verbringen. Der Weg zurück war dann nochmal ein Abenteuer. Zum Glück fuhr auf dem letzten Stück ein Räumfahrzeug direkt drei Autos vor mir, sodass die Straße weitegehend frei war. Zuhause wurde mir dann einiges klar: Der Deutsche Wetterdienst gab für unseren Landkreis (und vor allem für unsere Höhenlage) eine aktue Wetterwarnung heraus. Im Radio wurden die LKW-Fahrer aufgefordert Schneeketten aufzuziehen.
Wir leben nun schon seit einigen Jahren auf der Alb, aber ein solches Chaos habe ich selten erlebt. Der Schnee selbst ist nicht das Problem, aber die Mengen in Verbindung mit diesem Wind… :???: Schön, wenn man mit seiner schneebedingten Absage dann auf Verständnis stößt.
Was für ein Tag!
Chicago – You’re The Inspiration
Mal abgesehen davon, dass Peter Ceteras Stimme zu den Dingen auf dieser Welt gehören, denen ich am allerliebsten lausche, ist das hier eins meiner absoluten Lieblingslieder… und das wird es auch immer bleiben.
So entstehen Gerüchte
Warum man die Hausaufgaben seiner Kinder immer anschauen sollte…
Brief von der Mutter an die Lehrerin:
Sehr geehrte Frau Müller,
Ich möchte gerne klarstellen, dass ich keine exotische Tänzerin bin und auch nie war!
Ich arbeite in einem Baumarkt und ich habe meiner Tochter erzählt wie hektisch die Woche war, als es so viel geschneit hat. Ich habe ihr erzählt, dass alle Schneeschaufeln ausverkauft waren. Als ich dann doch noch eine Schaufel im Lager gefunden habe, haben sich die Kunden regelrecht darum gestritten. Ihre Zeichnung zeigt mich nicht beim Table-Dancing, es zeigt mich, wie ich die letzte Schaufel verkaufe. In Zukunft werde ich die Hausaufgaben meiner Tochter genauer anschauen, bevor sie diese mit in die Schule nimmt.
Mit freundlichen Grüssen
Frau Schmidt
Kabinenpisser
Heutzutage ist das Thema “Gleichberechtigung” zwischen den Geschlechtern in aller Munde. Leider gibt es noch viel zu viele Missstände in diesem Bereich, aber daneben gibt es eben auch unüberwindbare Unterschiede. Diese sind weniger gewollt, als einfach “gottgegeben”. Die Rede ist von nach Männlein und Weiblein getrennten Toilettenräumen. Für das eine Geschlecht sind die “heiligen Hallen” des jeweils anderen Geschlechts so etwas wie Niemandsland. Es ranken sich unzählige Gerüchte um das stille Örtchen der Anderen. Allenfalls Transsexuelle können hier wirklich aufrichtig mitreden und aus dem Nähkästchen plaudern.
Da ich zur Spezies der Männer gehöre (zumindest behaupten das einige), kann ich nur von den Abenteuern des Männerklos berichten. So gibt es beispielsweise das Phänomen des Kabinenpissers. Für Männer ist das nichts Neues, für Frauen (hoffentlich) ein hochinteressanter Einblick in eine ganz fremde Welt. Anders als bei den Damen besteht ein Herrenklo aus den allseits bekannten Kabinen mit Kloschlüssel und einem meist separaten (Vor-)Raum mit Pissoirs. Wie der Name schon sagt, sind letztere dafür gedacht, im Stehen zu pinkeln. Die allermeisten Männer nutzen diese Einrichtung auch entsprechend ihrer Vorsehung. Doch immer wieder gibt es auch Herren, die zum Verrichten des “kleinen” Geschäfts in die Kabine gehen. Klar, wenn alle Pissbecken belegt sind, habe ich das auch schon gemacht, aber warum sonst sollte man derart ausweichen?
Seit einem Erlebnis heute ist mir alles klar: Ich spazierte (aus gutem Grund) steten Schrittes in Richtung Toilette und steuerte dort zielstrebig in Richtung Pissoir. Nebenan stand schon ein junger Herr der gerade fleißig beim Strullern war urinierte. Genau zu dem Zeitpunkt, als ich mich neben ihn stellte, versiegte seine Quelle und wollte nicht eher wieder sprudeln, bis ich zum Händewaschen weiterschritt. Der Gute hatte wirklich Hemmungen neben mir zu pinkeln! :eek: Ich bin erschüttert und empfinde so etwas wie Schuldgefühle! Ich möchte auf gar keinen Fall für irgendjemandens Miktionsstörungen verantworlich sein! :shock: Entsetzlich! Von hier aus ein aufrichtiges: Sorry!!!












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