Erkenntnisse
- Der Frühling ist auf der Alb noch nicht angekommen: windig bei 6 Grad *bibber*
- Der Herr Nachbar wechselt soeben seine Reifen. Der hat wohl trotz frischer Temperaturen schon Frühlingsgefühle bzw. ein Gottvertrauen :eek:
- Ich bin alt: bei SWR3 ist 80-er Tag und ich kann fast alles mitsingen. Das ist zwar sehr schön :cool: aber es beängstigt mich auch etwas
- Warum sagen die im Radio immer, man könne die Jacke ausziehen und in die Sonne sitzen?? Wo is Sonne? Wo isses warm?? :mad:
Gestört
Es ist wieder mal soweit: Unsere DSL-Leitung ist gestört. Sie funktioniert grundsätzlich schon, hat aber in unregelmäßigen Abständen massive Leistungseinbrüche. Dann geht fast gar nichts mehr. Es ist ein leidiges Thema und wir sind ständig mit der T-Com am Diskutieren deswegen. Da werden in unserem Wohngebiet immer neue Anschlüsse geschalten… immer noch mehr… und noch einer… Ständig sehe ich den T-Com-Techniker an “unserer” Vermittlungsstelle arbeiten und Drähte ziehen. Aber anstatt man dem Ansturm mal gerecht wird und den Knotenpunkt endlich mal solide und der Wohngebietgröße angemessen ausbaut, wird stattdessen die meiste Zeit in die Störungsbeseitigung gesteckt – obwohl das aufgrund der infrastrukturellen Defizite nie dauerhaft möglich sein wird.
Der Klopper diesmal: Nicht nur die Leitung ist gestört, sondern auch das Störungsportal des technischen Kundendienstes! Die gestörte Störung der Störungsstelle.
Abgeschossen: Hartmut Mehdorn
Jetzt ist er endlich weg! Die Rede ist von Hartmut Mehdorn, dem (Noch-)Bahnchef, der die Gemüter erregte und stets massenhaft Antiphatien auf sich zog. Man kann diese Tatsache begrüßen, aber man sollte auch die Frage stellen: Warum ist der weg? Der Mann stolperte über eine Datenaffäre, für die er höchstwahrscheinlich nicht einmal etwas kann. Zumindest hat er sie offenbar gar nicht angeordnet. Für ihn galt offenbar nicht die allseits bekannte Regel: Im Zweifel für den Angeklagten. Noch bevor überhaupt gesicherte Details bekannt sind, wird der Bahnchef zum Rückzug gedrängt… und zwar auf übelste Art und Weise. Selbst die Politik ließ ihn zuletzt komplett im Regen stehen. Allen voran Wolfang “Pfütze” Tiefensee, dem Bundesverkehrsminister, der in mehr Skandale verstrickt war und ist, als es der unbeliebte Mehdorn je geschafft hat. Die Bildzeitung titelte diesbezüglich: “Warum müssen die Erfolgreichen gehen… und die Pfeiffen bleiben?” Diese Frage mag polemisch sein, aber sie zweifelt an einer allgemeinen Haltung gegen einen höchst erfolgreichen Manager.
Unter der Leitung Mehdorns wurde aus der verschuldeten und noch staatlichen Bundesbahn ein rentables und international anerkanntes Eliteunternehmen namens “Deutsche Bahn”. Den Schuldenberg von rund zwei Milliarden Euro kehrte er in einen zuletzt mit zwei Milliarden Euro bezifferten, fetten Gewinn um. Er boxte das Unternehmen durch unzählige Stürme, sah sich immer wieder mit heftigsten Beschimpfungen konfrontiert und taktierte geschickt und letztlich auch versöhnlich bei harten Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Der Mann hat ein schwierig zu führenden Betrieb stets oben gehalten. Und dafür wurde er nun abgestraft? Nur weil er unbeliebt war? Ich mochte und mag ihn auch nicht. Seine oft überzogene und polemische Art stieß so manchem sauer auf. Aber er machte seinen Job gut. Sollte ihm tatsächlich keine Beteiligung oder gar ein ursächliches Verschulden an der aktuellen Datenaffäre nachgewiesen werden können, muss man von einem fatalen und – angesichts der wütenden Weltwirtschaftskrise – gefährlichen Geschehen sprechen. Viel Glück, Deutsche Bahn!
Wanted – Kostbare (Film-)Perlen
Inzwischen bekommt man ja jeden alten Schinken auf DVD oder BlueRay. Egal ob Heimatfilm, Actionthriller oder seichte Komödie – alles, was das Herz begehrt wird auf Scheiben gepresst. Doch die eine oder andere kostbare Perle bleibt dem süchtigen Filmegucker dann doch verwehrt. Komischweise sind das allesamt Streifen, die ich aus meiner Kindheit oder Jugend kenne und die ich immer so gerne angeschaut habe. Es sind daher natürlich keine aktuellen Filme und viele werden vermutlich sagen: “Was’n das?” Aber ich steh dazu!
Ich gäbe vieles dafür, diese Filme endlich mal auf DVD mein Eigen nennen zu können:
- “Hasch mich, ich bin der Mörder” mit Louis De Funés
- “Eine zuviel im Bett” mit Doris Day und James Garner
- “Bitte nicht stören” mit Doris Day und Rod Taylor
- “Mit mir nicht, meine Herren” mit Doris Day und Jack Lemmon (danke, Anke! ;-) )
- “Buddy Buddy” mit Walter Matthau und Jack Lemmon
- “Hausbesuche” mit Walter Matthau
Seit Jahren warte ich schon darauf, dass der ein oder der andere endlich mal erscheint und käuflich zu erwerben ist. Aber weder online, noch im Laden und daher auch nicht in irgendwelchen Videotheken sind die begehrten Filme zu haben. Ich bin langsam am Verzweifeln!
Ich weiß, dass viele Fans der oben genannten Schauspieler auf der Suche nach diesen Filmen sind. Die Nachfrage ist also da – man muss sich nur mal in diversen Filmforen umschauen. Da wimmelt es zum Teil vor Nach- und Anfragen. Warum also werden die Titel nicht einfach aufgelegt? Weiß jemand von Euch, warum diese DVDs nicht erscheinen? Es gibt ja echte Freaks, die genau wissen, wo welche Rechte liegen und welche Filmgesellschaften so oder so agieren. Wo kann man sich hinwenden, um Näheres zu erfahren? Kennt sich von Euch jemand aus?
Tegernseer Spezial
Liebe geht durch den Magen… manchmal auch ein bisserl anders, gell Spatzel?
Danke! Hab Dich lieb! ;-)

Der Baader-Meinhof-Komplex
Was wurde über diesen Film nicht alles geschrieben und geredet? Man las unterschiedliche Kritiken, entweder verdammt gute oder sehr kritische. Gestern Abend habe ich mir nun selbst ein Urteil gebildet und den Film “Der Baader-Meinhof-Komplex” angesehen. Selten hat mich ein Film so mitgenommen und nachhaltig beeindruckt. Dabei empfand ich ihn nicht mal als besonders fesselnd oder actionreich im klassischen Sinne. Das mag daran liegen, dass mir beim Ansehen stets bewußt war, keine fiktive, sondern eine tatsächlich geschehene Geschichte vor Augen geführt zu bekommen. Viele Zusammenhänge waren mir zudem vorher so nicht klar, auch weil all das zu einer Zeit passierte, in der ich entweder noch gar nicht auf der Welt war oder aber noch viel zu klein, um zu verstehen, warum da Fotos von Männern und Frauen überall auf (Fahndungs-)Plakaten herumhingen. Weil ich aber eine ganz düstere Erinnerung an einiges habe, hat mich dieses Thema umso mehr interessiert.
All den Kritikern, die dem Film Heldenverehrung von Terroristen vorwerfen, haben nicht verstanden, worum es den Filmemachern geht. Es wird die Geschichte der RAF erzählt – aus der Sicht der RAF. Natürlich wird dadurch der Staat als Gegner und im übrigen als nicht sehr “geschickt agierend” dargestellt. Wer ehrlich ist, der muss zugeben, dass die Unbeholfenheit der (einstigen?) Bundesrepublik ein Grund war, warum die RAF überhaupt entstand. Ich bin weder Symphatisant dieser Bewegung noch billige ich Gewalt – erst recht keinen Terrorismus. Trotzdem muss ich unumwunden zugeben, dass die RAF ihre Dolchspitze an einer Stelle unseres Staates angesetzt hat, die damals wie heute wieder als äußerst verwundbar anzusehen ist. Der Kapitalismus wurde und wird angezweifelt, viele halten leere Worte von Politikern und anderen Amtsträgern als längst nicht mehr ausreichend und “linke Ideen” gewinnen für viele wieder mehr und mehr an Attraktivität. Die alten Beweggründe drohen wieder aufzukeimen und ähnliche Symphatien wie einst scheinen wieder zu entstehen. Insofern ist der Film und das Thema aktueller denn je, nicht nur, weil die meisten überlebenden Täter von einst, vor kurzem ihre Haftstrafen beenden konnten.
Da gerät fast in den Hintergrund, dass der Film selbst einfach nur (handwerklich) gut gemacht ist. Bis ins kleinste Detail wurde alles in die damalige Zeit zurückversetzt und manchmal fragt man sich, ob Originalaufnahmen mit hinein geschnitten wurden. Aber mitnichten! Ein großer Aufwand wurde betrieben für den perfekten Geschichtsunterricht im heimischen Kinosessel. Natürlich schnell erzählt – aufgrund der Fülle der Informationen. Natürlich brutal – immerhin geht es um den “Deutschen Herbst”, um brutalsten Terrorismus im eigenen Land. Natürlich kontrovers – eben weil es keine fiktive Geschichte ist, sondern der Versuch eine detailgetreuen Wiedergabe von tatsächlichen Ereignissen. Klar, dass (vor allem auch die einstigen Beteiligten) jeder für sich die Zeit ganz anders erlebt und in Erinnerung haben. Aber all das macht den Film nur noch besser, wichtiger und richtiger. In meinen Augen ein Pflichtfilm für alle – so oder so!
Sch..ß
- … Zeitumstellung! Ich krieg das (wieder mal) überhaupt nicht geregelt.
- … Nacht! Ich hab selten so dermaßen beschissen geschlafen.
- … Montag! Wenn die Woche damit beginnt, dass man einem Servertechnik das Händchen halten muss, während er eine RAID-Festplatte tauscht, dann kann das nur eine Chaos-Woche werden.
- … Kaffee! Der ist ja kalt! Brrr…
- … Magen! Der rebelliert (wieder mal) seit Tagen… Also nicht nur wegen des kalten Kaffees.
- … Müdigkeit!
Virenschleuder
Inzwischen müsste es sich doch eigentlich rumgesprochen haben, dass es an virtuellen Selbstmord grenzt, heutzutage ohne irgendeinen Virenschutz online zu gehen. Selbst bisher “virenfreie” Plattformen wie Linux oder MacOS werden immer öfter Ziel von Virenbastlern. Trotzdem bleibt Windows als Betriebssystem mit der wohl größten Verbreitung Angriffsziel Nummer eins. Mit einem solchen hatte ich es heute zu tun und gleichzeitig mit einem Internetnutzer, der einfach davon ausgeht, dass ohne alles (sprich: ohne Virenschutz und Firewall) auch nix passieren kann. Dabei ging er direkt über ein gutes, altes Modem online (also über keinen DSL-Router oder ähnlichem). Dazu vernachlässigte er die regelmäßig erscheinenden Sicherheitsupdates des Betriebssystems und aller installierten Anwendungen. Somit kam ein linuxbasierter Virenscan auf sage und schreibe 4.990 virenbefallene Einzeldateien. :eek: Damit ist das System endgültig hinüber…
Dieses Beispiel zeigt, wie gefährlich das Internet sein kann, wenn man unbedacht darin umhersurft. Wenn das auf einem Produktivsystem passiert, auf das man angewiesen ist, dann grenzt das an den persönlichen Ruin. Zum Glück kann ich im aktuellen Fall das System neu aufsetzen, nachdem ich ein paar private Fotos gesichert habe.
Wie kann sowas passieren? Ganz einfach: Durch sich selbst reproduzierende Schädlinge, die sich meist an ausführbare Dateien (EXE-Dateien) anhängen. Ruft man dann so ein Programm auf, vermehrt sich der Eindringling fleissig weiter, auf alle anderen EXE-Dateien, die er findet. Zusätzlich haben diese Bösewichter oft noch eine Backdoor-Funktion, über die sie menschlichen Bösewichtern Zugang auf den Rechner und somit auf die darauf befindlichen Daten ermöglichen. Prost Mahlzeit! :???:
Duplizität der Ereignisse
Es ist manchmal unheimlich welche Parallelen sich beim Bloglesen offenbaren. Da berichtet hier dat Bollenhut, dass sie ohne Schmerzen zum Zahnarzt ging und mit Schmerzen wieder zurückkam. Dasselbe hier! Ich hatte eigentlich nur am Schneidezahn eine ganz kleine Bruchstelle, sprich: Es ist mir ein mini-kleines Stück abgebrochen. Das tat überhaupt nicht weh und (das bestätigte der Zahnarzt) ist auch nicht weiter schlimm. Daher wurde die scharfe Kante nur abgeschliffen. Als ich ihn aber dann ganz belanglos nach einer leichten Zahnfleischentzündung fragte, die an einem Backenzahn ihr Unwesen trieb, entdeckte er eine echte Baustelle. :eek: Spritze, Bohren, Füllung… Das volle Programm war angesagt. Ich verließ die Praxis wie ein Preisboxer den Ring. Heute ziehts überall und alles ist tierisch empfindlich. Eben wie bei meiner Leidensgenossin. :wink: Dabei hätte mich ein merkwürdiger Geschmack im Mund schon Tage zuvor stutzig machen sollen.
Was mich ein wenig verunsichert: Trotz Zahnarzt ist der blöde Geschmack geblieben.
Wäre ich nur nie zum Zahnarzt!
Das letzte Aufbäumen?
Jo, da isser dann wieder… Der olle Winter. Zehn Zentimeter Neuschnee und die altbekannte Kälte. Hab ja nix dagegen. Von mir aus. Nur die Autofahrerei wie auf Eiern, die geht mir langsam wirklich auf die Nerven. Gestern hab ich heimwärts wieder mal über eine Stunde gebraucht. Da hilft es auch nicht wirklich, wenn man tags darauf erfährt warum.
Ich hatte Hannah fest verpsrochen noch eine Folge “Michel aus Lönneberga” anzuschauen. Wenn man dann erst so spät heimkommt, gerät so ein Versprechen ganz schön ins Wanken. Aber wir haben alles noch unter einen Hut bekommen.







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