Amoklauf von Winnenden
Ein 17-jähriger rennt schwerbewaffnet in eine Schule und erschießt wortlos mehr als zehn Menschen. Er flüchtet und tötet unterwegs weitere Personen. Wenige Stunden zuvor liest man von einem Amoklauf aus den USA und denkt insgeheim: “Das ist ja weit weg!” Von wegen! Die Realität straft einen sofort ab und führt vor Augen: So etwas passiert eben auch direkt vor der Haustür.
Winnenden liegt nur rund 70 Kilometer von hier entfernt; der zweite Schauplatz dieses schrecklichen Ereignisses, Wendlingen am Neckar, sogar nur rund 40. Was soll man dazu noch sagen? Ich bin schockiert, sprachlos und entsetzt ob dieser hemmungslosen Gewalt, die sich hier entladen hat. Was ist mit einem Menschen geschehen, der so viel sinnloses Leid zufügt? Wie kann ein menschliches Wesen anderen, die keine Schuld trifft, so etwas antun? Nicht nur die vielen Toten sind zu Opfern geworden, sondern auch unzählige Augenzeugen und deren Angehörige. Es ist nicht mal die (räumliche) Nähe zum Ereignis, die mich schockiert… Auch, aber nicht nur. Ich bin einfach nur fassungslos und wütend… und ich hoffe inständig, dass so etwas nie wieder passiert. Dazu muss man sich wohl aber ernsthaft die Frage stellen, WARUM so etwas passiert. Die Hoffnung stirbt zuletzt. :sad:
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- Vollmer-Blog » Die Schweinegrippe ist da - [...] wie beim Amoklauf von Winnenden, so fühlen wir uns heute wieder einmal dem Geschehen näher, als einem lieb ist. ...






Micha, ich bin genauso schockiert. Mir lief ein kalter Schauer nach dem nächsten über den Rücken. Erst vor ein paar Jahren Erfurt und heut Winnenden. Tickende Zeitbomben, die nicht in ihre Seele blicken lassen…Einfach nur schrecklich. Anderseits frag ich mich, warum legaler Waffenbesitz immer noch so luschig händelbar ist. Wieso darf jemand -angeblich- legal 15, in Worten: Fünzehn Waffen zu Hause aufbewahren? Da liegt doch schon der erste “Hase im Pfeffer”. Ich denke an die, die jetzt ihr Leben lang leider werden, wegen so einem gehirnamputierten Vollidioten!
Der Vater des Amokläufers war/ist begeisterter Schütze und Mitglied im Schützenverein. Daher bewahrt er die Waffen zuhause auf. Gesichert, geschützt oder eben nicht?! Aber der Junge hätte die Tat auch mit einem Messer aus der Küche begehen können. Ich denke es spielt keine Rolle, früher oder später hätte er ein Ventil für seine Seele auch anderswo gefunden. Die Eltern müssen sich sicherlich schreckliche Fragen stellen und machen sich sicher verantwortlich für die Taten. Dennoch wird wohl ein noch schärferes Waffengesetz solche Amokläufe in Zukunft nicht verhindern können. Die Gesellschaft sollte sich fragen, warum immer wieder Jugendliche (denn auch in Dresden war es ein junger Mann) seelisch derart abgeschottet leben (müssen) dass sie nur durch so eine Gewalttat Frieden (?) finden können. Das geht uns alle an!
Hallo… ich finde das auch schrecklich was da in der schule passiert is , nur es lag wie gesagt bestimmt auch nicht an dem waffenlager des Vaters… weil hätte der Vater keine waffen gehabt , hätte sich der Junge was andres einfallen lassen, er war eine tickende zeitbombe, und da sollte man sich schon fragen woran das gelegen hat , jetzt im nachhinein sind sie alle am überlegen um am rumrätzeln, und fragen sich “WARUM” … es war bekannt das der junge psyschich angeschlagen war, und auch ein aussenseiter, die lehrer und auch eltern hätten sich wohl mal mehr witmen sollen dem jungen , und handeln sollen, weil dann hätte man auch schon ein grossteil retten können , das was er gemacht hatte, war kein rache akt … sondern ein hilferuf….