Die “Fröschlen”

Ein kurzer Beitrag nur, aber ein sehr süßer: meist hockt Hannah auf meinem Schoß wenn ich hier reinglotze und dann sieht sie die Smileys und meint nur:” Mami, gell des sind Fröschlen?”
:lol:

Inspector Barnaby, der Lebensretter

Unsere künftigen Fernsehabende sind gerettet! All die vielen Gebete wurden erhört und am 3. April wird die vierte DVD-Box der “Inspector Barnaby”-Reihe erscheinen. Natürlich haben wir schon (vor-)bestellt und können nun die Ankunft der silbernen Scheiben kaum erwarten. Der Tag ist gerettet! :lol:

Inspector Barnaby Volume 4

Nachwirkungen von Winnenden

© Angelina Ströbel (Pixelio)

Noch immer herrscht hier in der Gegend eine merkwürdige Stimmung – eine Mischung aus Entsetzen und Fassungslosigkeit. Der gestrige Amoklauf an einer Realschule in Winnenden geht hier wohl auch deshalb so nah, weil er faktisch vor unserer Haustür stattfand – sogar noch viel näher als zunächst angenommen! Die Flucht per gekapertem PKW führte unter anderem auch durch meine Geburts- und zeitweilige Heimatstadt Tübingen. Allein der Gedanke an die naheliegende Möglichkeit, dass die Fahrt auch hier in unmittelbarer Nähe hätte enden können, zeigt, wie wir alle doch mehr involviert sind als man zunächst glauben möchte.

Doch nicht nur die Fakten machen betroffen. Auch die Frage, warum das alles geschehen ist. Man muss eigentlich nicht unbedingt Experte sein, um unbegreifliche Antworten zu finden. All die Psychologen bestätigen allenfalls das, was der gesunde Menschenverstand vermuten lässt. Ein Amoklauf ist (so unglaublich das klingen mag) ein letzter Hilfeschrei, ein öffentlicher Suizid. Meist wird er begangen von Menschen, die irgendwann den Anschluss an die Gesellschaft verloren und niemanden mehr haben, der sie annimmt und anhört. Sie haben irgendwie und irgendwo gelernt, dass Gewalt eine vermeintliche Lösung sein kann. Und last but not least haben sie (leider, leider) Zugang zu Waffen. Doch bevor man nun wieder anklagt und diese Gedanken verurteilt, sollte man sich die Frage stellen, warum ein Mensch in diese Lage und schließlich innerlich so weit kommt. Sind wir alle nicht die Gesellschaft? Leben wir alle nicht viel zu sehr leistungsorientiert und materialistisch? Wer interessiert sich noch für die Probleme der anderen? Hauptsache selbst geht’s einem gut! Insofern sind alle Diskussionen um mehr Sicherheit an Schulen, um ein verschärftes Waffenrecht oder das Verbot von Gewaltspielen vielleicht wichtig und richtig, aber letztlich zu kurz gesprungen. Wir alle sollten uns fragen, ob unsere Gesellschaft den richtigen Weg geht.

Ein Seelsorger berichtete gestern von einer Reise nach Indien. Dort erlebte er großes Leid und in vielen Bereichen Rückständigkeiten wie wir sie uns hier gar nicht vorstellen können. Trotzem helfen sich die Menschen gegenseitig, auch wenn sie sich nicht kennen. In den schlimmsten Armenvierteln sei selbst unter absoluten Fremden eine Art Freunschaft und Zusammenhalt zu spüren. Dinge wie Leistungsfähigkeit oder Vermögen seien absolut unwichtig. Insofern stellte er sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland die Frage, ob er aus oder in ein Entwicklungsland komme.