Früh übt sich

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… wer ein echter Radfahrer werden möchte. Die Vollmers sind eine “Radfamilie”. Hannahs Opa war mal Kunstradfahrer und ihr Papa (also ich) fuhr jahrelang exzessiv Rennrad. Hannah hat jetzt erst mal ein Laufrad. So lernt sie schon mal die Sache mit dem Gleichgewicht und muss dann später nur noch das Pedaltreten “dazulernen”. Sie fährt zwar noch nicht wirklich und deshalb erst recht nicht schnell, macht das aber schon recht gut. Ihre samstägliche Übungsrunde beendete sie schließlich selbstsicher mit dem Satz: “Jetzt muss ich aber einen Helm tragen!” Ein echter Profi eben! Nur mit dem Unterschied, dass wir ausschließlich mit Gummibärchen und “Schokolidi” dopen. :mrgreen:

Knetkünste

Knetkopie   Mütze für Knopfi
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Erstaunlich, welche künstlerischen Fähigkeiten man entwickelt, wenn man Vater eines Kindes ist, dass sooo gern mit Knete spielt. :lol:

Abwrackrausch

© Stephan Wengelinski (Pixelio)

In den letzten Tagen sah ich im Fernsehen einen Bericht über die Abwrackprämie, die der Bund all jenen bezahlt, die ihr altes Auto verschrotten lassen und sich dafür ein nagelneues zulegen. Demzufolge kommt es regelrecht zu einem Abwrackboom, ja sogar zu einem regelrechten Rausch! Menschen lassen ihre an sich tadellosen Autos abwracken, die noch deutlich mehr Wert sind als die bezahlte Prämie. Dass diese Leute die Logik abzuschalten scheinen, erklärte ein Psychologe damit, dass das menschliche Gehirn auf Belohnung programmiert ist.

Nun kann man ja argumentieren, dass das alles nicht so schlimm sei, denn die Hauptsache sei, dass es der geschundenen Automobilwirtschaft bald wieder besser gehe. Das halte ich – gelinde ausgedrückt – für Augenwischerei. Viele Experten sind sich einig, dass die Automobilindustrie von der Abwrackprämie nur kurzfristig profitiert. Im Moment herrscht ein waherer Kaufboom, doch man darf nicht vergessen, dass all jene Autokäufer für die nächten Jahre mit Neuwagen versorgt sind und somit in absehbarer Zeit kein Auto mehr kaufen werden. Ein Absatzloch dürfte die Folge sein. Die Bundesregierung hat also wieder einmal dem blinden Aktionismus nachgegeben. Dem kränkelnden Opel wird Staatshilfe mit dem Hinweis verwehrt, dass es selbst wieder auf die Beine kommen müsse. Außerdem müsse sichergestellt sein, dass die Mittel nicht an die ausländische Mutter “General Motors” fließe. Bei der Abwrackprämie interessiert all das plötzlich nicht mehr: Hier soll vorbehaltlos (fremdes) Geld hineingepumpt werden. Dass der Großteil davon direkt ins Ausland geht, ist ebenso nebensächlich. Jüngsten Statistiken zufolge profitieren vor allem Ford und einige asiatische Hersteller von der Abwrackprämie. Ein Mercedes beispielsweise ist für die meisten Abwracker zu teuer… oder die Prämie ist dafür einfach zu niedrig. :mrgreen:

Wieder einmal kann ich nur den Kopf schütteln, ob solcher Hirnlosigkeit Leichtgläubigkeit der Menschen. :roll:

Hannahs Alptraum

Hannah hat in den letzten Wochen eine ausgewachsene Phobie entwickelt. Der Alptraum heißt Pascal, ist etwa ein Vierteljahr älter als sie und wohnt hier in der Nachbarschaft. Zugegeben: Der Junge ist ein bisschen merkwürdig. Einerseits verhält er sich sehr ungestüm und aufbrausend, zum anderen kann er noch überhaupt nicht richtig sprechen. Er gibt merkwürdige Grunzlaute und Geraune von sich. Man kann sich dann “heraushorchen”, was er einem eigentlich vermitteln möchte. Auch ist es für Pascal ganz selbstverständlich, dass alles Spielzeug, was irgendwo zu sehen ist für die Kommunennutzung gedacht ist. Daher greift er gern mal zu, ohne zu fragen.

Hannah widerstrebt all das zutiefst. Sie ist insofern ein höfliches Kind, weil sie sich bei jedem stets mit ihrem Vornamen vorstellt (egal, ob das passend und gewünscht ist oder nicht) und natürlich auch wissen möchte: “Wie heisch Du?” Pascal hat dieses Ritual nicht nur ignoriert, sondern dadurch umgangen, dass er bei seinem ersten Zusammentreffen mit unserer Tochter laut raunzte, an Hannah fuchtelnd vorbeistürzte und sich gleich ihr Bobbycar schnappte. Nach der ersten Verblüffung in Hannahs Gesicht, machte sich blankes Entsetzen breit, was schließlich in einer lauten Heulorgie mündete. Seither findet genau diese Reaktion immer wieder statt, sobald sich Pascal ihr auch nur weniger als fünf Meter annähert. Sie heult, was das Zeug hält und fordert schließlich mit angstverzerrtem Gesicht: “Ich will nauf! Ich will heim!”

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SMS-Fieber

© Christian Seidel (Pixelio)

Nachdem in der vergangenen Woche das T-Mobile-Netz komplett zusammengebrochen ist, hat sich das Unternehmen als kleine Entschädigung eine kleine Entschädigung für alle Kunden einfallen lassen: Ein Tag lang SMS schreiben nach ganz Deutschland und in alle Netze. Dieser Tag ist heute.

Da wir ja nun ganze Schwaben sein wollen, denen ein gewisser Geiz nachgesagt wird, simsen wir uns heute schon den ganzen Tag einen Wolf an die Finger. Dass es sich dabei fast durchweg um sinnfreie Textbotschaften handelt, dürfte klar sein. Warum sollten wir ausgerechnet heute mehr zu sagen haben als sonst? :twisted:

Real Pac Man

Wie würde das weltberühmte Arcade-Spiel “Pac Man” wohl in der Realität aussehen? Wer sich das schon immer gefragt hat, kann sich jetzt leibhaftig ein Bild davon machen. Ich lache immer wieder Tränen! :lol:

Post von Helga

Muss man sich ernsthaft Gedanken machen, wenn mann von einer

Puffmutter Helga

(Spam-)Mails bekommt? :roll:

Ich frage mich wirklich: Wer liest sowas und klickt dann auch noch auf irgendwelche Links? :?:

Walldorf & Stadler

Alle, die jetzt fragen “Wer?”, denen sei gesagt: Hättet Ihr mal in Eurer Jugend lieber vernünftige Sendungen angeschaut. Die Muppet Show zum Beispiel, in der eben jene beiden nörgelnden, alten Herren auftauchten: Walldorf und Stadler. Die beiden saßen in einer samtausgekleideten Loge und gaben scharfe Kommentare zu den dargebotenen Showelementen zum Besten. Ganz unfreiwillig wurden die beiden so zu einem wichtigen Bestandteil der Show selbst.

Ganz ähnlich ist das bei uns in der Straße. Gegenüber sind vor geraumer Zeit ”Walldorf und Stadler” eingezogen. Zumindest erinnern uns die beiden stark an das Original. Sie verbringen (vor allem jetzt, seit die Temperaturen steigen) die meiste Zeit auf dem Balkon und rauchen. Dabei geben sie Kommentare zu den unter ihnen spielenden Enkeln und Töchtern ab. Herrlich! Köstlich! Da braucht man keinerlei Fernsehen oder Kabarett. Wir haben hier alles frei Haus! Wenn also hier mal die Rede von Walldorf und Stadler ist, dann wißt Ihr Bescheid, wer damit gemeint ist: Die lieben Nachbarn! :mrgreen:

Und täglich grüßt…

Wenn… hier… im Blog… heute… so manches… stakatoartig… daherkommt, dann liegt… das an… der Fortsetzung… des gestrigen… Lärms. :cry:

Presslufthammer

Ich weiß nicht genau, wie sich das Ding schimpft: Presslufthammer, Pressluftbohrer, Terrorklopper, Lärmprügel… Egal! Seit heute Morgen, halb zehn, nervt der Apparat dermaßen! Die hämmern hier einen zwei Meter breiten und etwa zwanzig Meter langen Streifen entlang des Bürogebäudes hier auf. Da soll irgendwo Wasser drunter sein… woher auch immer?! Jedenfalls soll das (aufgrund der Größe der Fläche) noch die ganze Woche weitergehen. Wenn man die Fenster streng geschlossen hält, geht es zumindest gerade mal so. Aber an ein wirklich konzentriertes Arbeiten ist da nicht zu denken. Telefonieren geht fast gar nicht; zumindest nicht, ohne laut zu sprechen. Ich bin mal auf den Nachmittag gespannt, wenn es wärmer werden soll und hier die Fenster aufgrund des Lärms zubleiben müssen. :roll: Genießt die Ruhe bei Euch… sofern Ihr denn welche habt! :mrgreen: