Erzwungene Familie
Dass Frau von der Leyen Deutschlands Vorzeigemutter ist, haben wir zwischenzeitlich begriffen. Dass sie sich aber immer weiter in die privaten Familenplanungen einmischt, das grenzt für mich langsam an Unverschämtheit. Nicht nur, dass man sich als deutsche Mutter schämen muss, wenn man 3 Jahre lang “nur” Hausfrau und Mutter spielt und nicht, wie von Frau von der Leyen gewünscht, das Kind in einem (nicht verfügbaren) Hort abgibt und sich seiner Karriere widmet, nein… sie will auch die Männer mehr in die Pflicht nehmen und zuhause bei Kind und Kegel an den Herd setzen. Auch der sog. “Kinderbonus” ist eine Frechheit all denjenigen gegenüber, die sich eben nicht wie die Karnickel vermehren. Das alles kann man jetzt gut finden oder nicht. Was ich unverschämt finde ist, dass die ”traditionelle Familie” weitestgehend politisch unkorrekt zu sein scheint. Was ist so schlimm daran, dass eine Frau die ein Kind bekommen hat dieses umsorgen und erziehen möchte und nicht nach 8 Wochen wieder Vollzeit am Arbeitsplatz sitzt und die Kindererziehung Fremden oder im besten Fall der Oma überlässt? Wird ein solches zu Hause erzogenes Kind tatsächlich ein “Haustyrann” wie kürzlich eine hohe Amtsrichterin behauptet hat?
Aber es geht ja noch weiter: ab September kostet der Kindergartenplatz für ein Einzelkind stolze 84 EUR. Wenn eine Familie jedoch mehrere Kinder vorzuweisen hat, dann kostet so ein Platz nur 15 EUR.
Es ist eine Unverschämtheit, dass die Politik mittlerweile “vorzuschreiben” scheint, wie viele Kinder man zu kriegen hat. Vielleicht seh ich das auch zu dramatisch, aber ich muss ehrlich sagen, dass mir diese politische Bevormundung langsam aber sicher reicht!!
Und wie wäre es allgemein mit einem kostenlosen Kindergartenplatz? Egal wie viele Kinder man hat und egal ob man Hausfrau oder Karrierefrau ist. DAS wär mal ein Denkansatz. Aber Frau von der Leyen wird sicherlich noch andere Ideen haben um die Familien zu “fördern”






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