Herausforderungen eines Vaters

Es ist hart, sehr hart, wenn man die offenslichtliche Abneigung des eigenen Kindes spürt. Natürlich gibt es einen Grund dafür: Hannah hat mitbekommen, dass ich ab morgen wieder meiner Arbeit nachgehe. Alle Freude auf neue, berufliche Herausforderungen werden da zwangsläufig im Keim erstickt. Wie soll man zielgerichtet ans Werk gehen, wenn man das Gefühl in sich trägt, am falschen Ort zu sein? Vielleicht bin ich zu sentimental?! Vielleicht bin ich ein furchtbares Vatertier?! Wie auch immer… Was ist daran so falsch? Die Zeit mit Hannah bringt so viel Erfüllung wie alle anderen Tätigkeiten (samt Beruf und Hobbys) zusammen! Sie gibt mir mehr zurück als jemals andere mir je geben können. Was also ist falsch daran?

Ich wünsch Euch allen trotzdem (oder erst recht) einen super-guten Start in die neue Woche. ;)

3 Kommentare

  1. Frau Kathy
    21.06.2009

    ich kann dich da gut verstehen. ich habe hier auch einen sitzen, der nichts dagegen hätte, den beruf an den nagel zu hängen um sich um die kinder zu kümmern.
    nur zu oft macht einem da die finanzielle geschichte einen strich durch die rechnung.

  2. Katrin
    22.06.2009

    Wenn das blöde Geld nicht wär… :cry:
    Aber leider können da viele berufstätige Väter und Mütter nur allzu laut ein Lied von singen.
    Das nächste Wochenende kommt bestimmt und der nächste Urlaub auch ;-)

  3. Katrin
    22.06.2009

    Aber eigentlich ist es ganz logisch:
    Kinder sind der Sinn des Lebens!
    Wen interessiert am Ende seines Lebens welches Auto er gefahren hat oder ob das Haus in dem er gewohnt hat groß oder klein war. Es ist die Zeit mit den Kindern, die das Leben lebenswert macht. Wenn man sieht wie sie aufwachsen, verstehen, von einem lernen. Das ist erfüllend und nicht ein volles Bankkonto oder eine spitzen Karriere (wobei das für manche trotzdem zutreffen mag :evil: ).

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