Altherren-Comeback

Als ich davon hörte, dass Lance Armstrong wieder auf den Fahrradsattel steigt und bei der Tour de France antritt, dachte ich: Wenn das mal gutgeht. Das Ende ist bekannt. Er ging unter… In einem Hochleistungssport wie dem Rennradfahren kein Wunder – angesichts seines Alters! Da hilft auch das beste Doping nix. :mrgreen:

Und jetzt das: Michael Schumacher steigt wieder in das Formel 1-Cockpit! Ich hoffe sehr, dass ich mich irre und dass ihn nicht dasselbe Schicksal ereilt wie Lance Armstrong. Aber die Vorzeichen stehen schlecht! Natürlich ist ein grandioses Comeback reizvoll. Natürlich ist der Profisport wie eine Droge. Aber will man all das um jeden Preis – ganz gleich, wie hoch die Risiken sind?

Die Parallelen zwischen Michael und Lance sind nicht zu übersehen: Beide Ausnahmeathleten waren Perfektionisten, haben alles auf Sieg gesetzt und daher (meist) gewonnen. Dieser Drill scheint noch in den Köpfen der beiden zu sein, mit dem Unterschied, dass eine lange Zeit zwischen der “guten alten Zeit” und Heute liegt. Ein Michael Schumacher weiß nicht, wie gut der Ferrari zur Zeit ist. Er kennt seine Gegner nur vom Fernsehen und er kann vor diesem Hintergrund seine eigene Verfassung kaum einschätzen. Auch sein Manager Willi Weber sieht das so. Sicher: Beim Motorsport geht es vor allem auch um Technik. Beim Radsport mehr um die körperliche Verfassung, die ein Lance Armstrong dann doch überschätzt zu haben scheint. Trotzdem: Ich bin kein Freund derartiger Comebacks. Viele Legenden haben gut daran getan, nicht zurück zu kommen… Hoffen wir, dass Michael diesen Schritt nie bereut!

Hoch hinaus

Ich hab es immer schon geahnt: Wer sich im Leben hoch hinaus wagt, der lebt gesünder! :mrgreen: Zumindest belegt das nun eine Studie der Universität Zürich. Da ist zwar mehr von Hochgebirge die Rede, denn pro 1.000 Höhenmetern sinkt das Risiko an Herzinfarkt oder Hirnschlag zu sterben um zwölf beziehungsweise 22 Prozent. Nicht schlecht, was? :-o Unsere 700 Höhenmeter sind da allenfalls ein Anfang! Bleibt also nur ein Auswandern in unser geliebtes Südtirol? Oder wir könnten uns eine Holzhütte am Basislager des Mount Everest zusammennageln. Dann allerdings steigt pro Höhenmeter wieder das Risiko von Erfrierungen und Anknabberattaken von frustrierten Murmeltieren. :lol:

Ich weiß ja nicht, ob die Höhenmeter auch eine Auswirkung auf den Rücken haben. Falls ja, wäre der Umzug in höher gelegene Gebiete eine langfristig günstigere Alternative zu Fitness-Studios. :mrgreen:

The real Ghostbuster

Freddy, Hannahs WachhundSeit einigen Tagen wird Hannah des nachts von mehr oder minder schlimmen Alpträumen geplagt. Manchmal gelingt es uns, die Geister in ihrem Zimmer zu vertreiben, oftmals jedoch müssen wir kapitulieren und das schreiende Kind zu uns ins Bett nehmen :-( . Vorallem wenn anscheinend Männer in den Ecken stehen *gänsehautkrieg*. Keine Ahnung, woher sie das hat, aber mich erinnert es grusligerweise an “The sixt sense”. Wie auch immer, unsere sämtlichen Experimente zur Vertreibung eben dieser unheimlichen Gestalten schlugen fehl. Jetzt haben wir aber (hoffentlich) DIE LÖSUNG: Freddy – the real Ghostbuster

Dieser niedliche Stoffgeselle wacht nachts vor Hannahs Bett und siehe da – die Kleene schläft ohne Weinen bis zum Morgen ;-)