Nick Kamen – I promised myself
Ein Song, den ich mit ganz intensiven Gefühlen verbinde: “I promised myself” von Nick Kamen. Das ist meine Jugend, meine Schulzeit. Damals war ich wahnsinnig verliebt… unglücklich natürlich!
Irgendwie witzig, wie einen manche Lieder sofort zurückversetzen in vergangene Zeiten.
Der hier ist zwar ziemlich poppig, aber er gefällt mir nach wie vor sehr gut.
Angriff einer Freundin
Hannah liebt “ihre” Biene Maja heiß und innig. Wenn Maja zusammen mit ihrem Freund Willi und Grashüpfer Flip ihre Abenteuer bestreiten, sitzt sie gebannt vor der Flimmerkiste oder dem Kassettenrekorder und nichts auf der Welt kann ihre Aufmerksamkeit für sich gewinnen. Sie leidet mit Maja, sie lacht mit ihr und sie hat Angst, wenn es auf der Klatschmohnwiese gefährlich zugeht.
So ist es kaum verwunderlich, dass Hannah auch “realen” Bienen zugeneigt ist. Sie behandelt sie zwar, wie alle Tiere (das liegt uns am Herzen) mit größtem Respekt, zeigt aber eben auch größtes Interesse. Das ist – gerade bei Kindern – sicher nichts Besonderes. Als Hannah nun eben vorhin mit Katrin unterwegs war und über eine Blumenwiese hopste, kam ihr die Idee für den Papi und allen, die ihr einfielen, einen kleinen Strauß zu pflücken. Also fasste sie ins saftige Grün um ein paar Kleeblüten abzureißen. Das bereitete ihr Freude… bis Katrin einen lauten Schrei vernahm. Man ahnt’s bereits: Auf einer der Blüten hatte sich eine Biene niedergelassen, die sicherlich aus Todesangst zustach – genau in Hannahs kleinen Finger.
Bewundernswert an dieser Geschichte ist Hannahs nachträgliche Reaktion darauf. Sie hegt keinerlei Ärger oder gar Hass auf die kleine Biene: “Babi, die hat Angst ghabt!” Tapfer ließ sie ihren Finger mit einer Zwiebel und Salbe behandeln, um dann gleich anschließend auf dem Sofa gleich mehrere (!!!) Folgen “Biene Maja” zu schauen. Hannah ist klasse!
Rauchverbot feiert große Erfolge
Es zeugt sicher nicht von großer Konsequenz unserer Politik, dass an vielen Stellen die einst verhängten und vielerorts begrüßten Rauchverbote nun wieder mehr und mehr aufgeweicht, gelockert oder gar abgeschafft werden. Es schreit geradezu gen Himmel, dass inzwischen unerwartet große Erfolge zu verzeichnen sind. Natürlich jammern die Gastwirte über Umsatzeinbußen. Dabei sollten sie sich glücklich schätzen: Wie die Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin festgestellt hat, haben sich die Lungenfunktionswerte der Gastronomiearbeiter seit Einführung der Rauchfreiheit verbessert, auch Schleimhautreizungen und Husten sind seither rückläufig. Allein die Einsparungen bei Arzt- und Medikamentenkosten sprechen für eine Aufrechterhaltung des Verbots. Ob die vermeintlichen Gewinneinbußen der Wirte dem entgegenstehen kann, darf bezweifelt werden.
In Italien sinkt sogar die Zahl der Herzinfarkte! Natürlich kann man diesem Umstand bloßen Zufall unterstellen, aber wie ist es dann zu erklären, dass seit Einführung der Rauchverbote immer mehr Jugendliche die Glimmstengel dauerhaft beiseite legen? Die Ärztezeitung berichtet sogar, dass vor diesem Hintergrund das bloße Verbot deutlich mehr Erfolge verzeichnet, als alle Nichtraucherprogramme. Prompt reagieren die Krebsforscher und beklagen die Ignoranz der Politiker, welche die eingangs erwähnten Schritte rückwärts machen. Wie wird darauf reagiert? Die lieben Forscher sollen doch bitte ihre (durchaus sinnvolle) Arbeit machen, heißt es da. Noch zynischer geht es kaum! Würde ein Rauchverbot nicht nur beibehalten, sondern vereinheitlicht und konsequent umgesetzt, würden etliche Menschen erst gar nicht zu Krebspatienten.
… aber es muss wohl nicht alles logisch und mit Fakten untermauerbar sein in unserem Land. Anderswo haben die Leute zum Glück längst schon begriffen.
Randnotiz: 70 Tote
Ich höre schon die Argumente, die mir entgegenschallen werden, wenn Leute diesen Beitrag gelesen haben. Man solle und dürfe keine Menschenleben gegeneinander aufrechnen und das eine hätte mit dem anderen nichts zu tun. Trotzdem hinterlässt die heutige Nachricht einen faden Beigeschmack: 70 (!!!) Menschen sind (wieder einmal) im Irak ums Leben gekommen. Einfach so! Diese Tatsache ist eine Randnotiz wert, mehr nicht. Natürlich ist der Irak weit weg und natürlich hat beispielsweise Michael Jackson unheimlich viele Leute mit dem erreicht, was er tat. Natürlich war der Amoklauf von Winnenden und die vielen unschuldigen Toten sehr viel näher. Allein diese Nähe hat uns alle sehr betroffen gemacht – auch mich. Keine Frage! Umso erschrockener und fassungsloser habe ich mich gefühlt, als ich diese Meldung aus dem Irak hörte und in mir so etwas wie Abstumpfung entdeckt habe. Irak, Anschläge, Tote… Das ist wie Regenfront, Tief über Frankreich, Fußballbundesliga… Schrecklich! Irgendwie hat mich das heute sehr betroffen gemacht.
Auf alle Fälle Kernkraft
Wie wir zur Atomkraft als Stromerzeuger stehen, kann man in unserem Blog an vielen Stellen nachlesen. Aufgrund dieser Überzeugung haben wir schon vor langer, langer Zeit den Stromanbieter bzw. den Stromtarif bewußt gewechselt. Dabei standen finanzielle Einsparungen nicht im Vordergrund. Umso erstaunter waren wir, als wir feststellten, dass der Tarifwechsel zugleich mit einem deutlich günstigeren Preis verbunden waren. Allein diese Erfahrung zeigt, dass Atomkraft eigentlich nur Nachteile hat. Darum sollte der einstige Entschluss unserer Politik, alle Atomkraftwerke abzuschaffen, überall Anklang finden. Aber leider ist das bei weitem nicht so. In den letzten Wochen und Monaten versuchen vor allem ranghafte Namen aus den Reichen der CDU/CSU diesen Ausstieg zu kippen und doch noch länger die strahlenden Betonbauten am Laufen zu halten. Alle bisherigen Bedenken und Ängste werden einfach weggewischt…
Dass die Sorgen der Bürger nicht unbegründet sind, zeigen die jüngsten Nachrichten. Ganz unabhängig davon, ob bisher noch nicht so viel passiert ist oder ob einfach die bisherigen Störfälle nur gut vertuscht wurden: Alles spricht gegen Atomkraftwerke – mehr denn je! Der Müll, den wir für eine Zeitspanne unseren nachfolgenden Generationen hinterlassen, den ein einzelner Mensch gar nicht begreifen, gewschweige denn erleben kann! Dessen sichere Lagerung ist zudem mehr als umstritten. Die naheliegenden Vermutungen, dass die gigantischen Stromfabriken eben doch krank machen. Und schließlich die doch nicht so geringe Gefahr, dass irgendwann doch mal etwas fürchterliches schiefläuft. Dass zum Beispiel auch Terroristen diese Anlagen als Ziele ausmachen könnten, davon möchte ich gar nicht anfangen!
Auch die Gegner des Atomausstiegs merken momentan, dass nicht alles so unbesorgt und sauber ist, wie sie es sich vielleicht erhofft haben. Aber anstatt einen Fehler einzuräumen und endlich mal in die richtige Richtung (zurück) zu rudern, spielt man toter Käfer. Lediglich die Partei, die allein schon aus grundsätzlichen Erwägungen aktiv werden muss, meldet sich zu Wort: Die Grünen fordern klare Konsequenzen! Wo sind all die anderen? Wo sind Signale der Verantwortlichen? Ich warte schon auf die Beschwichtigungen, Relativierungen, Beruhigungen…
Wenig entscheidungsfreudig
Entschuldigung! Könnte sich dieses blöde Wetter mal entscheiden, was es will? Von mir aus kann es ja gewittern und gern auch abkühlen. Unwetter… Naja, wenn es denn nicht zu vermeiden ist! Aber einmal hüh, einmal hott… Das ist ja nicht zum aushalten.
Amtliche Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter mit schweren Sturmböhen, heftigem Starkregen und Hagel für den Kreis Reutlingen:
gültig von: Dienstag, 30.06.2009 20:36 Uhr
bis: Dienstag, 30.06.2009 22:00 Uhram Dienstag, 30.06.09, 21:32 Uhr aufgehoben
gültig von: Freitag, 03.07.2009 11:46 Uhr
bis: Freitag, 03.07.2009 13:00 Uhrgültig von: Freitag, 03.07.2009 12:54 Uhr
bis: Freitag, 03.07.2009 15:00 Uhram Freitag, 03.07.09, 14:43 Uhr aufgehoben
gültig von: Freitag, 03.07.2009 16:05 Uhr
bis: Freitag, 03.07.2009 19:00 Uhr
Gerade wenn mann Pläne zum Grillen hat, ist das doch sehr unbefriedigend!
Weisheit des Tages
Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch!
Erich Kästner
Sinneswandel
Jahrelang habe ich zu Microsofts Internet Explorer gehalten. Ich habe mir mehrmals eine möglichst neutrale Meinung gebildet und habe mich auch von fanatischen Anhängern der Mozilla- oder Opera-Szene nicht beeinflussen lassen. Es ging dabei nie um bloße Trends oder um möglichst “reinen Quelltext” (so ein Unsinn!), sondern um Qualität und Komfort. Der Internet Explorer samt des überaus bequemen Aufsatzes “Avant Browser” war einfach umgänglicher und das sage ich nicht nur als “einfacher” Nutzer, sondern auch als Webdesigner! Oftmals habe ich mir wegen des großen Lieblings “Firefox” die Haare gerauft und musste mir dann anhören, dass es nicht am Browser, sondern an der Webseite liege. Komisch nur, dass durchweg alle Browser die Webseite unisono abbildeten, nur eben der feurige Fuchs nicht…
Wie auch immer: Nun habe ich wieder einmal versucht mir eine objektive Meinung zu bilden und spätestens jetzt, mit dem Release 3.5 des Firefox habe ich mich überzeugen lassen. Das berühmte Tüpfelchen auf dem noch berühmteren “i” war ein AddOn, das es nur für den Firefox gibt und das mir das Leben so viel erleichtert. Tut mir leid, aber nun ist Microsofts Werk auch samt irgendwelcher Aufsätze abgeschrieben. Abgesehen davon ist der Firefox 3.5 wirklich spürbar schneller und damit verdammt flott. Fast alle liebgewordenen Features finde ich nun auch in der neuen Welt wieder und so wird aus einem Firefox-Kritiker ein Firefox-Nutzer. Ob es zum Firefox-Liebhaber reicht, wird die Zukunft zeigen. Dass Windows 7 ohne Internet Explorer 8 ausgeliefert werden soll, könnte diesen Trend auf wirklich breiter Ebene vorantreiben. Umso mutiger Microsofts Entscheidung…
Es bleibt also spannend, was den “Browserkrieg” anbelangt… Da denkt so mach einer an die Compuserve- und Netscape-Zeiten zurück!
Die Gurke darf wieder Gurke sein
Da wird sich die gemeine Salatgurke aber sackrisch freuen: sie darf endlich wieder so krumm wachsen wie sie will ![]()
Bisher durfte sie nämlich auf zehn Zentimeter Länge um höchstens zehn Millimeter geneigt sein. Die EU-Bürokraten verteidigten sich stets, dies sei ein Wunsch des Handels gewesen, da genormte Gurken besser in eine Standardkiste passen
Auch andere Gemüse- oder Obstsorten, wie z.B. die Karotte, mussten sich diesem Schwachsinn beugen bzw. “geraden”. Aber jetzt wurde zur wahrscheinlichen Freude dieser Gemüse die Regelung über “unförmiges Obst und Gemüse” gekippt.
Manchmal fragt man sich schon, ob wir nicht alle ein bisschen Gemüse sind ;-)










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