Traurig!
Ein kleiner Nachtrag zu meinem Beitrag “Abschied nehmen dürfen“:
gestern hab ich von meiner Schwester die Broschüre der Kreiskliniken Reutlingen über die Bestattung der Frühfehlgeburten bekommen und war schockiert!! Es ist nicht einfach nur ein Zettel mit Ansprechpartnern, sondern eine umfangreiche Infobroschüre. Was mich daran so traurig, böse…keine Ahnung…enttäuscht: ich hätte die Möglichkeit gehabt, bei der Beerdigung meines Kindes teilzunehmen. Wenn ich damals im Dezember gewusst hätte, dass mein Kind im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes beigesetzt wird, dann hätte ich Abschied nehmen können und hätte mich nicht über ein halbes Jahr mit schweren Gedanken tragen müssen. Ich kann mir jetzt vorwerfen nicht eher gehandelt zu haben. Aber das lass ich nicht zählen. Ich war vor der eigentlichen OP 2x im Krankenhaus zu Vorgesprächen und hatte sogar einen Termin beim operierenden Arzt und KEINER hat mir auch nur einen kleinen Wink gegeben. Es gibt in jeder teilnehmenden Klinik Seelsorger oder Pfarrer, die jederzeit zu Gesprächen bereit sind. Es gibt in jeder Klinik Hebammen die von dieser Initiative wissen. Ich bin damals ins KKH gekommen, hab eine LMAA-Tablette bekommen und das war`s! Weder vor der OP noch danach war irgenwer bei mir. Das macht mich echt fertig. Ich fühl mich irgendwie nicht für voll genommen, so nach dem Motto: das Kind war ja eh noch nicht wirklich da. Das tut echt weh!







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